Ein Engel wenigstens hat es versucht und ist gefallen. Guten Willens oder meuchlings – tut es wirklich etwas zur Sache?
© Peter Rudl
Den Schwüren der Verliebten
Vertraue nimmer!
Sie gleichen ganz im Sturme
Zagenden Schiffern,
Sie schwören alles
Und halten gar nichts
Wenn sie gelandet.
Aus Spanien
Man rühmt das achtzehnte Jahrhundert, daß es sich hauptsächlich mit Analyse abgegeben; dem neunzehnten bliebt nun die Aufgabe, die falschen obwaltenden Synthesen zu entdecken und deren Inhalt aufs neue zu analysieren.
Johann Wolfgang von Goethe
Von allen Gefühlen, welche unsere Seelen tyrannisieren, gibt es kein verderblicheres für die, welche seinen Entschluß fühlen, kein der Menschlichkeit feindlicheres und für die Ruhe der Welt verhängnisvolleres, als ungezügelte Ehrsucht, ein übertriebenes Verlangen nach falschem Ruhm.
Friedrich II., der Große
Der Einfältige, der demütig bekennt, ein Sünder zu sein, braucht gar nichts von all den Schwierigkeiten zu wissen, die sich ergeben, wenn man weder einfältig noch demütig ist.
Søren Aabye Kierkegaard
Fragt sich, wie viel Würde unser Boden verträgt. Während die Dicken und Satten jubilieren, schreit die Erde auf unter der Last unserer geistigen Abfälle.
© Billy
© Peter Rudl
Den Schwüren der Verliebten
Vertraue nimmer!
Sie gleichen ganz im Sturme
Zagenden Schiffern,
Sie schwören alles
Und halten gar nichts
Wenn sie gelandet.
Aus Spanien
Man rühmt das achtzehnte Jahrhundert, daß es sich hauptsächlich mit Analyse abgegeben; dem neunzehnten bliebt nun die Aufgabe, die falschen obwaltenden Synthesen zu entdecken und deren Inhalt aufs neue zu analysieren.
Johann Wolfgang von Goethe
Von allen Gefühlen, welche unsere Seelen tyrannisieren, gibt es kein verderblicheres für die, welche seinen Entschluß fühlen, kein der Menschlichkeit feindlicheres und für die Ruhe der Welt verhängnisvolleres, als ungezügelte Ehrsucht, ein übertriebenes Verlangen nach falschem Ruhm.
Friedrich II., der Große
Der Einfältige, der demütig bekennt, ein Sünder zu sein, braucht gar nichts von all den Schwierigkeiten zu wissen, die sich ergeben, wenn man weder einfältig noch demütig ist.
Søren Aabye Kierkegaard
Fragt sich, wie viel Würde unser Boden verträgt. Während die Dicken und Satten jubilieren, schreit die Erde auf unter der Last unserer geistigen Abfälle.
© Billy