ziehen vermag. Die Wahrheit muß man koppeln wie Gäule und vorspannen. Zieht das Gespann schlecht, wechsle der Fuhrmann die Gäule.
© Emil Baschnonga
Denken
War's fürwahr ein göttliches Geschenk,
als man zum Menschen sprach: Geh hin und denk?
Als Ergebnis hat's ihm eingebracht,
er muss nun denken, Tag und Nacht.
Der Ideen gibt es viele,
schlecht und recht sind nun im Spiele.
Doch wie lässt es sich erreichen,
ihnen auch mal auszuweichen?
Auf welches Knöpflein könnt man drücken,
um das Denken auszuklicken?
Wie könnte man es denn wohl tun,
dass auch die Gedanken einmal ruhn,
um sich vielleicht mal auszuschlafen,
wenn sie auf 'nen Tiefstand trafen?
Manchmal könnt man sich sein Denken
doch fürwahrlich wirklich schenken.
Doch unaufhaltbar, nicht zu stillen,
Gedanken stets den Kopf erfüllen.
Grad dacht ich: Jetzt denk ich nicht!
Da war's schon da – dieses Gedicht.
© Tilly Boesche-Zacharow
© Emil Baschnonga
Denken
War's fürwahr ein göttliches Geschenk,
als man zum Menschen sprach: Geh hin und denk?
Als Ergebnis hat's ihm eingebracht,
er muss nun denken, Tag und Nacht.
Der Ideen gibt es viele,
schlecht und recht sind nun im Spiele.
Doch wie lässt es sich erreichen,
ihnen auch mal auszuweichen?
Auf welches Knöpflein könnt man drücken,
um das Denken auszuklicken?
Wie könnte man es denn wohl tun,
dass auch die Gedanken einmal ruhn,
um sich vielleicht mal auszuschlafen,
wenn sie auf 'nen Tiefstand trafen?
Manchmal könnt man sich sein Denken
doch fürwahrlich wirklich schenken.
Doch unaufhaltbar, nicht zu stillen,
Gedanken stets den Kopf erfüllen.
Grad dacht ich: Jetzt denk ich nicht!
Da war's schon da – dieses Gedicht.
© Tilly Boesche-Zacharow