veralten, und weil ein Buch, das damit aufgeputzt ist, deswegen, bei sonst bedeutendem Inhalt, in seiner Form später einen Mumien-Eindruck machen muß.
Christian Friedrich Hebbel
Fluß
Sehn mich nach Wolken über mir,
rege mich, damit ich’s spür
Sammle mich in tiefer Erd,
Freiheit ist’s, die mir verwehrt.
Dunkelheit, die schnürt mich ein,
Rings um mich der harte Stein,
Ich schreie laut in meiner Wut,
Oh Herr, verzeih, das tut mir gut.
Ich brech hervor mit aller Macht,
Zerstör den Stein, zerstör die Nacht.
Ich such die Sonne, hell und klar,
oh Leben, du bist wunderbar?
Ich weine, schluchze wie ein Kind
keiner hört‘s, es brüllt der Wind.
In diese Welt wurd ich geboren,
wohin der Weg, der mir erkoren.
Für Freiheit, dafür kämpfe ich,
Leben, komm und spüre mich.
Zur Sonne will ich, hört mir zu,
Nie mehr im Leben geb‘ ich Ruh‘.
Und wenn die Kraft versiegen will,
Oh nein, ich stehe nicht mehr still.
Egal wie schwer, werd‘ nicht versiegen,
nie mehr wird mich Dunkle kriegen.
© Micky Love
Christian Friedrich Hebbel
Fluß
Sehn mich nach Wolken über mir,
rege mich, damit ich’s spür
Sammle mich in tiefer Erd,
Freiheit ist’s, die mir verwehrt.
Dunkelheit, die schnürt mich ein,
Rings um mich der harte Stein,
Ich schreie laut in meiner Wut,
Oh Herr, verzeih, das tut mir gut.
Ich brech hervor mit aller Macht,
Zerstör den Stein, zerstör die Nacht.
Ich such die Sonne, hell und klar,
oh Leben, du bist wunderbar?
Ich weine, schluchze wie ein Kind
keiner hört‘s, es brüllt der Wind.
In diese Welt wurd ich geboren,
wohin der Weg, der mir erkoren.
Für Freiheit, dafür kämpfe ich,
Leben, komm und spüre mich.
Zur Sonne will ich, hört mir zu,
Nie mehr im Leben geb‘ ich Ruh‘.
Und wenn die Kraft versiegen will,
Oh nein, ich stehe nicht mehr still.
Egal wie schwer, werd‘ nicht versiegen,
nie mehr wird mich Dunkle kriegen.
© Micky Love