weiter aber der Stahl in seiner Arbeit vorgeschritten ist, desto stiller hält der Marmor, der sich schon über die aus der Natur entstehende Geistesgestalt freut.
Paul Anton de Lagarde
Gefrorene Gefühle
Verloren
sitz ich da
in meine wohlig weiche Decke gewickelt.
Mir ist so heiß,
trotzdem drohe ich zu erfrieren.
Meine Stirn glüht,
während meine Seele zittert vor Kälte.
Quälend!
Ein Tag ohne sinnvolle Gedanken.
Einsam!
Ein Tag ohne Liebe.
Jeder Tag eine Zeitverschwendung
ohne Träume und Phantasien.
Die Decke wärmt,
doch innerlich friere ich noch immer.
Ich werfe sie weg.
Sie kann nicht
meine Seele retten.
In Selbstmitleid zu ertrinken
ist nicht die Lösung.
Doch die Gefühle
aufzusparen und einzufrieren.
Für irgendwann.
Jemand wird mir helfen,
sie wieder aufzutauen.
Irgendwann
werde ich froh sein,
so empfinden zu können.
© Pamela Kindlinger
Paul Anton de Lagarde
Gefrorene Gefühle
Verloren
sitz ich da
in meine wohlig weiche Decke gewickelt.
Mir ist so heiß,
trotzdem drohe ich zu erfrieren.
Meine Stirn glüht,
während meine Seele zittert vor Kälte.
Quälend!
Ein Tag ohne sinnvolle Gedanken.
Einsam!
Ein Tag ohne Liebe.
Jeder Tag eine Zeitverschwendung
ohne Träume und Phantasien.
Die Decke wärmt,
doch innerlich friere ich noch immer.
Ich werfe sie weg.
Sie kann nicht
meine Seele retten.
In Selbstmitleid zu ertrinken
ist nicht die Lösung.
Doch die Gefühle
aufzusparen und einzufrieren.
Für irgendwann.
Jemand wird mir helfen,
sie wieder aufzutauen.
Irgendwann
werde ich froh sein,
so empfinden zu können.
© Pamela Kindlinger