Jeder Augenblick unseres Daseins ist der Erzeugungspunkt einer unendlichen Vielheit von Kausalitätsketten, aber
nicht jeder dieser Augenblicke ist für unser persönliches Geschick gleich bedeutungsvoll.
Arthur Schnitzler
Der Gärtner
Ich habe den Rasen gemäht. So, als hätte ich
über die Wahrheit nachgedacht. Und wäre zu
einem Ergebnis gekommen. Ich habe mich einfach
umgesehen. Und die Blumen entdeckt. Und die
Bäume. Und andere Pflanzen. Und dabei das
Leben gefunden. Und ich denke, ich habe etwas
begriffen. Und werde nun die Natur lieben. Und
nie mehr einen Rasen mähen!
Ich habe den Rasen gemäht. So, als hätte ich
über die Menschen nachgedacht. Und wäre zu
einem Ergebnis gekommen. Ich habe mich einfach
umgesehen. Und mit Menschen geredet. Und sie
waren interessant. Und sie waren klug. Und sie
waren freundlich. Und ich wusste, die Natur ist
gut so, wie sie ist. Und ich werde nie mehr einen
Rasen mähen!
Ich habe den Rasen gemäht. So, als hätte ich
über die Welt nachgedacht. Und wäre zu einem
Ergebnis gekommen. Ich habe mich einfach
umgesehen. Und gehört, wie Sterne singen. Und
gesehen, wie Berge träumen. Und erfahren, wie
Flüsse denken. Und was Wolken bewegt. Und
wusste, die Natur ist gut so wie sie ist. Und ich
werde nie mehr einen Rasen mähen!
Ich habe den Rasen gemäht. So, als hätte ich
über Wunder nachgedacht. Und sehe nun die
Pflanzen richtig. Und berühre die Menschen
anders. Und weiß, die Sterne sind nah. Und die
Welt ist herrlich. Und die Wahrheit lächelt.
Und ich bin zum Gärtner geworden. Und denke, das
Leben neu. Und weiß nun, wie Gott träumt. Nun,
da ich die Natur sehe!
© Klaus Lutz
Arthur Schnitzler
Der Gärtner
Ich habe den Rasen gemäht. So, als hätte ich
über die Wahrheit nachgedacht. Und wäre zu
einem Ergebnis gekommen. Ich habe mich einfach
umgesehen. Und die Blumen entdeckt. Und die
Bäume. Und andere Pflanzen. Und dabei das
Leben gefunden. Und ich denke, ich habe etwas
begriffen. Und werde nun die Natur lieben. Und
nie mehr einen Rasen mähen!
Ich habe den Rasen gemäht. So, als hätte ich
über die Menschen nachgedacht. Und wäre zu
einem Ergebnis gekommen. Ich habe mich einfach
umgesehen. Und mit Menschen geredet. Und sie
waren interessant. Und sie waren klug. Und sie
waren freundlich. Und ich wusste, die Natur ist
gut so, wie sie ist. Und ich werde nie mehr einen
Rasen mähen!
Ich habe den Rasen gemäht. So, als hätte ich
über die Welt nachgedacht. Und wäre zu einem
Ergebnis gekommen. Ich habe mich einfach
umgesehen. Und gehört, wie Sterne singen. Und
gesehen, wie Berge träumen. Und erfahren, wie
Flüsse denken. Und was Wolken bewegt. Und
wusste, die Natur ist gut so wie sie ist. Und ich
werde nie mehr einen Rasen mähen!
Ich habe den Rasen gemäht. So, als hätte ich
über Wunder nachgedacht. Und sehe nun die
Pflanzen richtig. Und berühre die Menschen
anders. Und weiß, die Sterne sind nah. Und die
Welt ist herrlich. Und die Wahrheit lächelt.
Und ich bin zum Gärtner geworden. Und denke, das
Leben neu. Und weiß nun, wie Gott träumt. Nun,
da ich die Natur sehe!
© Klaus Lutz