Und wenn man nicht einfach Bosheit unterstellt, sondern sich fragt, was haben die für Gründe, dann wird man ein bißchen milder.
Unbekannt
Inmitten der großen Stadt
Sieh, nun ist Nacht!
Der Großstadt lautes Reich
Durchwandert ungehört
Der dunkle Fluß.
Sein stilles Antlitz
Weiß um tausend Sterne.
UndMenschen haben Gründe dafür, daß sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Und wenn man nicht einfach Bosheit unterstellt, sondern sich fragt, was haben die für Gründe, dann wird man ein bißchen milder.
Unbekannt
Inmitten der großen Stadt
Sieh, nun ist Nacht!
Der Großstadt lautes Reich
Durchwandert ungehört
Der dunkle Fluß.
Sein stilles Antlitz
Weiß um tausend Sterne.
UnddeineSeele, Menschenkind? ...
Bist du nicht Spiel und Spiegel
Irrer Funken,
Die gestern wurden,
Morgen zu vergehn, –
Verlorst
In deiner kleinen Lust und Pein
Du nicht das Firmament,
Darin du wohnst, –
Hast du nicht selber dich
Vergessen,
Menschen haben Gründe dafür, daß sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Und wenn man nicht einfach Bosheit unterstellt, sondern sich fragt, was haben die für Gründe, dann wird man ein bißchen milder.
Unbekannt
Inmitten der großen Stadt
Sieh, nun ist Nacht!
Der Großstadt lautes Reich
Durchwandert ungehört
Der dunkle Fluß.
Sein stilles Antlitz
Weiß um tausend Sterne.
UndMenschen haben Gründe dafür, daß sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Und wenn man nicht einfach Bosheit unterstellt, sondern sich fragt, was haben die für Gründe, dann wird man ein bißchen milder.
Unbekannt
Inmitten der großen Stadt
Sieh, nun ist Nacht!
Der Großstadt lautes Reich
Durchwandert ungehört
Der dunkle Fluß.
Sein stilles Antlitz
Weiß um tausend Sterne.
UnddeineSeele, Menschenkind? ...
Bist du nicht Spiel und Spiegel
Irrer Funken,
Die gestern wurden,
Morgen zu vergehn, –
Verlorst
In deiner kleinen Lust und Pein
Du nicht das Firmament,
Darin du wohnst, –
Hast du nicht selber dich
Vergessen,
Mensch,
Und weiß dein Antlitz doch
Um Ewigkeit?
Christian Morgenstern
Unbekannt
Inmitten der großen Stadt
Sieh, nun ist Nacht!
Der Großstadt lautes Reich
Durchwandert ungehört
Der dunkle Fluß.
Sein stilles Antlitz
Weiß um tausend Sterne.
UndMenschen haben Gründe dafür, daß sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Und wenn man nicht einfach Bosheit unterstellt, sondern sich fragt, was haben die für Gründe, dann wird man ein bißchen milder.
Unbekannt
Inmitten der großen Stadt
Sieh, nun ist Nacht!
Der Großstadt lautes Reich
Durchwandert ungehört
Der dunkle Fluß.
Sein stilles Antlitz
Weiß um tausend Sterne.
UnddeineSeele, Menschenkind? ...
Bist du nicht Spiel und Spiegel
Irrer Funken,
Die gestern wurden,
Morgen zu vergehn, –
Verlorst
In deiner kleinen Lust und Pein
Du nicht das Firmament,
Darin du wohnst, –
Hast du nicht selber dich
Vergessen,
Menschen haben Gründe dafür, daß sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Und wenn man nicht einfach Bosheit unterstellt, sondern sich fragt, was haben die für Gründe, dann wird man ein bißchen milder.
Unbekannt
Inmitten der großen Stadt
Sieh, nun ist Nacht!
Der Großstadt lautes Reich
Durchwandert ungehört
Der dunkle Fluß.
Sein stilles Antlitz
Weiß um tausend Sterne.
UndMenschen haben Gründe dafür, daß sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Und wenn man nicht einfach Bosheit unterstellt, sondern sich fragt, was haben die für Gründe, dann wird man ein bißchen milder.
Unbekannt
Inmitten der großen Stadt
Sieh, nun ist Nacht!
Der Großstadt lautes Reich
Durchwandert ungehört
Der dunkle Fluß.
Sein stilles Antlitz
Weiß um tausend Sterne.
UnddeineSeele, Menschenkind? ...
Bist du nicht Spiel und Spiegel
Irrer Funken,
Die gestern wurden,
Morgen zu vergehn, –
Verlorst
In deiner kleinen Lust und Pein
Du nicht das Firmament,
Darin du wohnst, –
Hast du nicht selber dich
Vergessen,
Mensch,
Und weiß dein Antlitz doch
Um Ewigkeit?
Christian Morgenstern