was ich im Laufe meines Lebens Gutes oder Böses getan habe, für den guten oder bösen Ausgang selbst verantwortlich zu sein. Es folgt daraus, dass ich an die Freiheit des Willens glaube.
Giacomo Girolamo Casanova
Jemandem einen Denkzettel geben
Man versteht heute diese sehr alte Redewendung nur noch im übertragenen Sinne: Für irgendeinen Fehler erhält jemand einen Denkzettel, irgendeine meist grobe, oft handgreifliche Mahnung, die ihm nicht so schnell aus dem Gedächtnis kommt.
Im Mittelalter wurden in geistlichen Schulen tatsächlich Denkzettel ausgefertigt. Man schrieb seine Vergehen oder Fehler auf einen schmalen Pergamentstreifen, rollte ihn ein und legte ihn in ein Kästchen, das man am Arm angebunden immer bei sich trug. Eine ständige Mahnung seines Gewissens und ein gutes Mittel zur Selbsterziehung.
Redensart
Giacomo Girolamo Casanova
Jemandem einen Denkzettel geben
Man versteht heute diese sehr alte Redewendung nur noch im übertragenen Sinne: Für irgendeinen Fehler erhält jemand einen Denkzettel, irgendeine meist grobe, oft handgreifliche Mahnung, die ihm nicht so schnell aus dem Gedächtnis kommt.
Im Mittelalter wurden in geistlichen Schulen tatsächlich Denkzettel ausgefertigt. Man schrieb seine Vergehen oder Fehler auf einen schmalen Pergamentstreifen, rollte ihn ein und legte ihn in ein Kästchen, das man am Arm angebunden immer bei sich trug. Eine ständige Mahnung seines Gewissens und ein gutes Mittel zur Selbsterziehung.
Redensart