der Geburt einen Fußball vor die Nase halten, damit es das Erste ist, was ihn prägt. Noch bevor er seine Mutter sieht, sonst läuft er immer der nach, statt dem Ball.
© Erhard Blanck
Die Blume sehnt sich…
Die Blume sehnt sich nach des Lichtes Segen,
Es sehnt die glüh'nde Flur sich nach dem Regen;
Der Morgen sehnt sich nach der goldnen Sonne,
Der Abend sehnt sich nach der Ruhe Wonne,
Es sehnt die Nacht sich nach dem Glanz der Sterne,
Der Wandrer nach der Heimath in der Ferne,
Das Waisenkind nach seiner Mutter Brust,
Der arme Kranke nach des Himmels Lust,
Die stumme Harfe nach des Lieds Akkorden;
So sehn' ich mich nach deinen Liebesworten;
Sie sind für mich des Lichtes Himmelssegen,
Mein Herz erquickend, wie die Flur der Regen;
Sie sind für meiner Liebe Morgen Sonne,
Für meine Unruh' süßer Ruhe Wonne,
Für meine Nacht der sanfte Glanz der Sterne,
Heimath, für meine Sehnsucht in die Ferne,
Für mein verwaistes Herz der Mutter Brust,
Für meiner Seele Leid des Himmels Lust,
Für meines Herzens Saiten Harmonie,
Ertöne drum, o Liebesmelodie!
Luise von Plönnies
© Erhard Blanck
Die Blume sehnt sich…
Die Blume sehnt sich nach des Lichtes Segen,
Es sehnt die glüh'nde Flur sich nach dem Regen;
Der Morgen sehnt sich nach der goldnen Sonne,
Der Abend sehnt sich nach der Ruhe Wonne,
Es sehnt die Nacht sich nach dem Glanz der Sterne,
Der Wandrer nach der Heimath in der Ferne,
Das Waisenkind nach seiner Mutter Brust,
Der arme Kranke nach des Himmels Lust,
Die stumme Harfe nach des Lieds Akkorden;
So sehn' ich mich nach deinen Liebesworten;
Sie sind für mich des Lichtes Himmelssegen,
Mein Herz erquickend, wie die Flur der Regen;
Sie sind für meiner Liebe Morgen Sonne,
Für meine Unruh' süßer Ruhe Wonne,
Für meine Nacht der sanfte Glanz der Sterne,
Heimath, für meine Sehnsucht in die Ferne,
Für mein verwaistes Herz der Mutter Brust,
Für meiner Seele Leid des Himmels Lust,
Für meines Herzens Saiten Harmonie,
Ertöne drum, o Liebesmelodie!
Luise von Plönnies