gegen die Schwerkraft verloren zu haben, ist der Versuch der horizontalen Fortbewegung leider noch nicht die Lösung deines Problems
© Christa Schyboll
Hab ich ein Recht, zu geben, was ich kann?
Darf ich in dieser Tränen Niederschlage
dich bleiben heißen. Die durchseufzten Tage
heben auf meinem Munde wieder an
zwischen dem Lächeln, das, wie du's beschwörst,
doch nicht zu leben wagt. O ich bin bang,
daß das nicht recht sein kann. Wir sind im Rang
nicht gleich genug für Liebende. Du hörst:
wer andres nicht zu geben hat, der muß
nicht Geber werden. Ein für alle Mal.
Dein Purpur bleibe rein von meinem Ruß
und unbeschlagen klar dein Glas-Pokal.
NichtsZiehen dich die morgendlichen Börsenwerte so herunter, daß du glaubst, endgültig den Kampf gegen die Schwerkraft verloren zu haben, ist der Versuch der horizontalen Fortbewegung leider noch nicht die Lösung deines Problems
© Christa Schyboll
Hab ich ein Recht, zu geben, was ich kann?
Darf ich in dieser Tränen Niederschlage
dich bleiben heißen. Die durchseufzten Tage
heben auf meinem Munde wieder an
zwischen dem Lächeln, das, wie du's beschwörst,
doch nicht zu leben wagt. O ich bin bang,
daß das nicht recht sein kann. Wir sind im Rang
nicht gleich genug für Liebende. Du hörst:
wer andres nicht zu geben hat, der muß
nicht Geber werden. Ein für alle Mal.
Dein Purpur bleibe rein von meinem Ruß
und unbeschlagen klar dein Glas-Pokal.
Nichtsgebenwill ich; unrecht wäre das.
Nur lieben vor mich hin, Geliebter. Laß -.
Rainer Maria Rilke
© Christa Schyboll
Hab ich ein Recht, zu geben, was ich kann?
Darf ich in dieser Tränen Niederschlage
dich bleiben heißen. Die durchseufzten Tage
heben auf meinem Munde wieder an
zwischen dem Lächeln, das, wie du's beschwörst,
doch nicht zu leben wagt. O ich bin bang,
daß das nicht recht sein kann. Wir sind im Rang
nicht gleich genug für Liebende. Du hörst:
wer andres nicht zu geben hat, der muß
nicht Geber werden. Ein für alle Mal.
Dein Purpur bleibe rein von meinem Ruß
und unbeschlagen klar dein Glas-Pokal.
NichtsZiehen dich die morgendlichen Börsenwerte so herunter, daß du glaubst, endgültig den Kampf gegen die Schwerkraft verloren zu haben, ist der Versuch der horizontalen Fortbewegung leider noch nicht die Lösung deines Problems
© Christa Schyboll
Hab ich ein Recht, zu geben, was ich kann?
Darf ich in dieser Tränen Niederschlage
dich bleiben heißen. Die durchseufzten Tage
heben auf meinem Munde wieder an
zwischen dem Lächeln, das, wie du's beschwörst,
doch nicht zu leben wagt. O ich bin bang,
daß das nicht recht sein kann. Wir sind im Rang
nicht gleich genug für Liebende. Du hörst:
wer andres nicht zu geben hat, der muß
nicht Geber werden. Ein für alle Mal.
Dein Purpur bleibe rein von meinem Ruß
und unbeschlagen klar dein Glas-Pokal.
Nichtsgebenwill ich; unrecht wäre das.
Nur lieben vor mich hin, Geliebter. Laß -.
Rainer Maria Rilke