glauben. An Gott glauben, heißt an die unbeschränkte Allmacht, aber auch an die unbedingte Güte des höchsten Quellgrundes glauben.
Hermann von Schell
Ein Morgen im Vorfrühling
Die letzten Tage waren grau,
und stetig rann der Regen nieder.
Doch erste Vögel singen schon
und putzen fleißig ihr Gefieder.
Das Morgenrot hat sie geweckt,
und sie befürchten neuen Regen.
Drum baut der Amselmann am Nest,
das Weibchen wird bald Eier legen.
Er trägt recht feine Hälmchen her
und auch von Ästchen kleine Stücke.
Am Firmament ein Regenbogen
baut ihm zum Himmel eine Brücke.
Er tiriliert nach Herzenslust,
die Tauben gurren in den Bäumen.
Sogar der Hund ist aufgewacht,
so woll’n auch wir nicht länger säumen.
© Christa Kluge
Hermann von Schell
Ein Morgen im Vorfrühling
Die letzten Tage waren grau,
und stetig rann der Regen nieder.
Doch erste Vögel singen schon
und putzen fleißig ihr Gefieder.
Das Morgenrot hat sie geweckt,
und sie befürchten neuen Regen.
Drum baut der Amselmann am Nest,
das Weibchen wird bald Eier legen.
Er trägt recht feine Hälmchen her
und auch von Ästchen kleine Stücke.
Am Firmament ein Regenbogen
baut ihm zum Himmel eine Brücke.
Er tiriliert nach Herzenslust,
die Tauben gurren in den Bäumen.
Sogar der Hund ist aufgewacht,
so woll’n auch wir nicht länger säumen.
© Christa Kluge