den ernsthaften und zugleich reizenden Eindruck hervorbringt, und indem man sie als eine Bedingung des Lichtes ansehen kann, so kann sie auch das Licht nicht entbehren.
Johann Wolfgang von Goethe
Verzweiflung
So viele Schnitte, Kratzer!
Selbst zugefügt;
scheinbar ohne Grund.
Doch niemand kennt mich wirklich;
weiß, was ich fühle.
Jeder sieht immer das ach – so – intelligente Mädchen,
das ich eigentlich gar nicht bin.
Alle erwarten von mir, die beste zu sein.
Eine Belastung,
sie stiehlt mir mein eigenes Ich.
Bin ich ein Roboter
der einfach nur funktioniert?
Was, wenn ich einmal versagen sollte?
Würde mich noch jemand beachten?
Eine aufkeimende Verzweiflung in mir;
vergeblich versuche ich sie zu ersticken.
Ich will nicht,
daß man meine Identität verleugnet.
Ich will nicht
meine Seele an den Teufel verkaufen.
Ich will nur
als Mensch bemerkt werden.
© Pamela Kindlinger
Johann Wolfgang von Goethe
Verzweiflung
So viele Schnitte, Kratzer!
Selbst zugefügt;
scheinbar ohne Grund.
Doch niemand kennt mich wirklich;
weiß, was ich fühle.
Jeder sieht immer das ach – so – intelligente Mädchen,
das ich eigentlich gar nicht bin.
Alle erwarten von mir, die beste zu sein.
Eine Belastung,
sie stiehlt mir mein eigenes Ich.
Bin ich ein Roboter
der einfach nur funktioniert?
Was, wenn ich einmal versagen sollte?
Würde mich noch jemand beachten?
Eine aufkeimende Verzweiflung in mir;
vergeblich versuche ich sie zu ersticken.
Ich will nicht,
daß man meine Identität verleugnet.
Ich will nicht
meine Seele an den Teufel verkaufen.
Ich will nur
als Mensch bemerkt werden.
© Pamela Kindlinger