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Die Geschichte der Menschheit begann nicht mit dem Tag, als Tiere sich anschickten,

Gegenstände als Werkzeuge zu benutzen, sondern sie begann an dem Tag, als der Geist sich anschickte, einen gut genug entwickelten tierischen Körper zu seinem Werkzeug zu machen.
© Elisabeth Lukas

Von mir aus

Ich wäre gerne ganz weg
und voll da!

Ich wäre gerne Konfetti,
aber ich weiß nicht, mit wem!

Ich wäre gerne verliebt,
aber was das wieder kostet!

Ich wäre gerne ein Seeräuuber,
aber was ich sehe, gehört mir schon!

Ich würde gerne einen rauchen,
aber ich würde auch gerne einen trinken!

Ich wäre gerne der Gewöhnlichste von allen,
aber die anderen lassen mich nicht!

Ich wäre gerne eine Luftschlange,
aber nur, wenn keiner lacht!

Von mir aus kann alles so weitergehen,
nur nicht so schnell!
© Peter-T. (Torsten) Schulz

Gemeoss

Wenn du lange genug am Fluß sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines

Feindes vorbeischwimmen. Aus China Es genügt nicht zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. Fernöstliche Weisheit Mütterchen, sagt immerdar, immerdar, Früh zu freien bringt Gefahr, bringt Gefahr, Ich soll warten mit dem Frein, mit dem Frein, Bis ich werde klüger, klüger sein. Doch ich fürcht' nicht die Gefahr, die Gefahr, Nehm' ein Weib noch dieses Jahr, dieses Jahr, Denn wenn ich erst klüger bin, klüger bin, Kommts mir nicht mehr, nicht mehr in den Sinn! © Ungarisches Volkslied Leuchtturm Wegweiser in Dunkelheit Einsamkeit Angst Not und Gefahr. Trotzt du Wellen und Wind im Sturm. Wie der Mensch der seine Stürme des Lebens auch meistert. Und das Licht der Hoffnung leuchtet in seinem Herz. © Karin Thießen Wer hoch hinaus will, sollte beim Blick in die Abgründe, die sich dann vor ihm auftun, schwindelfrei sein. © Dr. Achim Reichert In der Spaßgesellschaft erntet die meisten Lacher, wer ...

Ei der Tausend! Wie man doch die dummen Leute anführen kann! Diese Menschen

sitzen sämtlich wie die Raupe auf einem Blatte, jeder glaubt, seines sei das Beste und um den Baum bekümmern sie sich nicht. Heinrich von Kleist Aus der Ferne … Und wenn du groß bist – nein, du wirst's nicht wissen, Wie ich's so gut, so gut mit dir gemeint, Wie dieses stolze Aug' in heiße Kissen So oft in Sehnsucht hat um dich geweint. Ich möcht' die Ruh' nicht deines Herzens stören – Ich bin ja tot … verreist … ich weiß es nicht! Könnt' ich nur einmal noch dein Stimmchen hören: "Papa, Papa!" … O Gott, ein andrer flicht Dir nun den Frühlingskranz von Anemonen, Erzählt dir Märchen vom kristallnen Berg, Vom groben Riesen und vom schlauen Zwerg Und von dem Schloß, darin die Elfen wohnen … Ach, könnt' ich dann nur still durchs Zimmer gehn, Den Märchenglanz in deinen Kinderblicken, Die heißerglühten Bäckchen nur zu sehn, Und leis den Mund auf deinen Scheitel drücken … Ich schlich' mich heimlich, wie ein böser Dieb, An dir vorbe...

Das Glaubensbekenntnis von Hilmer Kopper, Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG: "Dem Finanzplatz nutzt

nichts mehr als die Gewißheit, daß ordnungspolitische Grundsätze gelten - in Theorie und Praxis." Unbekannt Auf Talentsuche Wer oder was bin ich denn? Ich wüßte es für’s Leben gern! Es wär’ auch langsam and der Zeit: Die dritte Phase macht sich breit. (Der Jugend und dem Mittelalter folgt nicht etwa das Greisenalter. Nein, nein - das darf nicht sein! Es lebe weiterhin der Schein! ‘Du hast dich überhaupt nicht verändert!’ Heißt diese Phase bis man’s vollendet.) Bin ich Poet? Nein, bloß Prolet. Auch kein Lyriker – nur Pseudo-Satiriker. Ein lichter Dichter? Schlichter Ver-Dichter, ein undicht verpichter! Schriftsteller aus Eifer? Schriftschleifer mit Geifer! Ein neo-linker Intellektueller? Pah, linkischer Fallensteller! Ein großes Talent? Das keiner erkennt! Vielleicht ein Kritiker? Gefehlt, nur Meckerer! Wenigstens ein Kecker? Du gehst mir auf den Wecker! O ja, ein großer Forscher? Ach was, ein Kleiner forscher! Ein Abenteurer? Ein abends Te...

Ein bescheidener Mensch ist standhaft, ein demütiger furchtsam, und

ein eitler anmaßend. Mary Wollstonecraft (nach ihrer Heirat Wollstonecraft-Godwin) Halt an, wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir. Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für. Angelus Silesius Das Glück bringt so einige Fehler in Ordnung, die selbst der Verstand nich zu korrigieren wüßte. François VI. Duc de La Rochefoucauld geh auf die Angst zu dann muß sie dir ins Gesicht sehen © Anke Maggauer-Kirsche Was nützt es einem Kind, kluge Fragen zu stellen, wenn die Eltern ihm dumme Antworten geben. © Maz Bour Das elfte Gebot: Du sollst nicht streiten. Aus Mexiko Fleiß ist des Glückes Vater. Deutsches Sprichwort Reiche leben in der Edelsteinzeit. © Erhard Horst Bellermann Weht, o wehet, liebe Morgenwinde! Tragt ein Wort der Liebe hin und wieder! Eduard Mörike

Was der Saft im Baum ist, das ist die Seele im Körper, und

ihre Kräfte entfalte sie wie der Baum seine Gestalt. Die Erkenntnis gleicht dem Grün der Zweige und Blätter, der Wille den Blüten, das Gemüt ist wie die zuersat hervorbrechende Knospe, die Vernunft wie die voll ausgereifte Frucht. Der Sinn endlich gleicht der Ausdehnung des Baumes in Höhe und Breite. So ist die Seele der innere Halt und die Trägerin des Leibes. Hildegard von Bingen Jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen: In der ersten wird es lächerlich gemacht. In der zweiten bekämpft, in der dritten gilt es als selbstverständlich. Arthur Schopenhauer Die meisten Ehemänner benehmen sich wie ein Orang-Utan, der Geige zu spielen versucht. Honoré de Balzac Wenn die Wirkung gut ist, so muß man auch einen, dem man abgeneigt ist, belohnen, wenn die Wirkung nicht gut ist, so muß man auch einen, dem man geneigt ist, bestrafen. Lü Bu We Gebet ist das Atemholen der Seele. John Henry Newman Nostalgie: Blackbox mit perfekter Ausblende-Technik © KarlHeinz...

A....kriecher sind so schwer auszumerzen, weil sie jeder gesunden

Verdauung entgehen. © Martin Gerhard Reisenberg Miteinander leben heißt vielen nur nebeneinander leben. Peter Sirius Streichelnde Hände malen die schönsten Bilder. © Michael Marie Jung Jeder Tag führt den Beweis, daß sich der Mensch nicht an alles gewöhnt. Theodor Fontane Gottes Zorn währt nur einen Augenblick: die göttliche Barmherzigkeit ist ewig. Joseph Joubert Der wahre Gewinner übt sich in Muße und ist dennoch erfolgreich. © Julian Scharnau Die Verleumdung ist schnell und die Wahrheit langsam. Voltaire Es mag Situationen geben, in denen Blutvergießen kein Unrecht ist. Kurt Tucholsky Philosophen sind Menschen, die sich aufs Glatteis wagen. © Sophia Elisabeth Gerber Alles steht unter der Herrschaft des eigenen Willens. Pelagius

Sprich von Reue mir nicht, wenn du nichts empfindest als Unmut über die Folgen der

Schuld oder aus Furcht des Gerichts. Wirkliche Reue ist verwandelnde Glut; nur weil du ein anderer wurdest, sobald du sie fühlst, hat sie zu sühnen Gewalt. Emanuel Geibel Der Tod und der Frühling Es kann nichts Schlimmres geben Von allen Schicksalsgaben Als, wenn sich kraftgeschwellt Ringsum erneut das Leben, Im Frühling zu begraben Sein Liebstes auf der Welt. Auf grünem Rasenkissen Das übersät die bunte Jungfrische Frühlingspracht, Klafft gähnend aufgerissen Wie eine schwere Wunde Der schwarze Grabesschacht. Da senken sie hinunter Die Truhe, die Dein Lieben, Dein ganzes Lieben barg; Dir ist als ob sie drunter Für immer auch begruben Den Frühling mit dem Sarg. Mit jeder Schaufel Erden Wird ja hinabgenommen Ein ganzes Blumenheer – – Ach nächsten Frühling werden Die Blumen wiederkommen … Nie, nie Dein Liebes mehr! A. de Nora

Sagt der Theologe zum Philosophen: Philosophie ist, wenn jemand in einem absolut dunklen

Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist. Erwidert der Philosoph: Aber Theologie ist, wenn jemand in einem absolut dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist, und dann ruft: "Ich hab sie!" Unbekannt Abendlied Ringsum nun wird es stille, Indeß der Tag versinkt, Und froh im Gras die Grille Den Thau der Dämmrung trinkt. Aufsteigt die Nacht im Westen, Sie athmet hörbar kaum Und wiegt von Ast zu Aesten Den Wald in Schlag und Traum. Den Vögeln wie sie brüten, Drückt sie die Augen zu Und lullt im Thal die Blüten, Die Aehren all' in Ruh'. Komm, Mutter Nacht, und lege Die Hand aufs Herz mir mild, Daß sie die wilden Schläge Dem Ruhelosen stillt! Adolf Friedrich Graf von Schack

Gold ist Blei, mehr oder weniger 'kostbares', an sich aber Blei – Blech

– Erde; ich kann's nicht essen und mich nicht daran wärmen, außer indem ich es ausgebe! Der Geizhals hat nichts davon … Emil Gött Wie machen wir uns gegenseitig das Leben leichter? Wir haben zu großen Respekt vor dem, Was menschlich über uns himmelt. Wir sind zu feig oder sind zu bequem, Zu schauen, was unter uns wimmelt. Wir trauen zu wenig dem Nebenuns. Wir träumen zu wenig im Wachen. Und könnten so leicht das Leben uns Einander leichter machen. Wir dürften viel egoistischer sein Aus tierisch frommem Gemüte. – In dem pompösesten Leichenstein Liegt soviel dauernde Güte. Ich habe nicht die geringst Lust, Dies Thema weiter zu breiten. Wir tragen alle in unsrer Brust Lösung und Schwierigkeiten. Joachim Ringelnatz

Die Länge des Tages. — Wenn man viel hineinzustecken

hat, so hat ein Tag hundert Taschen. Friedrich Wilhelm Nietzsche Der Fußball ist eine Philosophie für sich! Der Torwart ist eine Philosophie für sich! Der Elfmeter ist eine Philosophie für sich! Die FIFA ist eine Philosophie für sich! Der Trainer ist eine Philosophie für sich! Die Zuschauer sind eine Philosophie für sich! Der Ball ist eine Philosophie für sich! Jeder Reporter ist eine Philosophie für sich! Günter Netzer ist eine Philosophie für sich! Nur Bayern, Bayern scheint eine Religion zu sein! © Martin Gerhard Reisenberg Gesang kann bestenfalls betören, im schlimmsten Falle aber stören. © Wolfgang Lörzer Der Mensch, der sich nach etwas sehnt, träumt davon, es zu genießen. Antonios Matesis Die Topmanager pfuschen inzwischen schon genauso, wie die Spitzenpolitiker. © Erhard Blanck Die Güte, die nicht grenzenlos ist, verdient den Namen nicht. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach Die flotteste aller Gangarten: in die Irre gehen. © peter e. schumacher ...