Effektivität, Effizienz, Ertrag, Gier und Macht schwingen ihre dämonische Peitsche über Leben, Mindestlohn
und Altersarmut – was machen die eigentlich alle, wenn's uns nicht mehr gibt?
© Justus Vogt
Die Auserwählte
Mädele, ruck, ruck, ruck an meine grüne Seite,
I hab du gar so gern, i kann di leide.
Mädele, ruck, ruck, ruck an meine grüne Seite,
I hab du gar so gern, i kann di leide.
Bist so lieb und gut,
Schön wie Milch und Blut,
Du mußt bei mir bleibe,
Mir die Zeit vertreibe!
Mädele, ruck, ruck, ruck an meine grüne Seite,
I hab du gar so gern, i kann di leide.
Mädele, guck, guck, guck in meine schwarze Auge,
Du kannst dei lieblichs Bild drinne schaue! …
Guck no recht drei nei,
Du mußt drinne sei;
Bist du drinne z' Haus,
Kommst au nimme raus.
Mädele, guck, guck, guck in meine schwarze Auge,
Du kannst dei lieblichs Bild drinne schaue! …
Mädele, du, du, du mußt mir den Trauring gebe,
Denn sonst liegt mir ja nichts mehr an mei'm Lebe. …
Wenn ich di net krieg
Gang i fort in Krieg,
Wenn i di net hab,
Ist mir d' Welt a Grab.
Mädele, du, du, du mußt mir den Trauring gebe,
Denn sonst liegt mir ja nichts mehr an mei'm Lebe. …
© 1. Strophe Schwäbisches Volkslied von 1827
© Justus Vogt
Die Auserwählte
Mädele, ruck, ruck, ruck an meine grüne Seite,
I hab du gar so gern, i kann di leide.
Mädele, ruck, ruck, ruck an meine grüne Seite,
I hab du gar so gern, i kann di leide.
Bist so lieb und gut,
Schön wie Milch und Blut,
Du mußt bei mir bleibe,
Mir die Zeit vertreibe!
Mädele, ruck, ruck, ruck an meine grüne Seite,
I hab du gar so gern, i kann di leide.
Mädele, guck, guck, guck in meine schwarze Auge,
Du kannst dei lieblichs Bild drinne schaue! …
Guck no recht drei nei,
Du mußt drinne sei;
Bist du drinne z' Haus,
Kommst au nimme raus.
Mädele, guck, guck, guck in meine schwarze Auge,
Du kannst dei lieblichs Bild drinne schaue! …
Mädele, du, du, du mußt mir den Trauring gebe,
Denn sonst liegt mir ja nichts mehr an mei'm Lebe. …
Wenn ich di net krieg
Gang i fort in Krieg,
Wenn i di net hab,
Ist mir d' Welt a Grab.
Mädele, du, du, du mußt mir den Trauring gebe,
Denn sonst liegt mir ja nichts mehr an mei'm Lebe. …
© 1. Strophe Schwäbisches Volkslied von 1827