Ein Mann, der nicht die Entfaltung urweiblicher Qualitäten des Einhüllenden, Schützenden, Zärtlichen und
Nachgiebigen fördert, braucht Kampf als Futter und macht jeden Frieden zu einer Kurzgeschichte.
© Peter Horton
Zweifelnde Liebe
Blau der See! Vom hohen Schilfe rings umgrenzet,
Blau dein Aug', von braunen Wimpern hold umkränzet,
Wie im See sich malt der Sterne bunt Gewimmel,
So in deinen Augen spiegelt sich mein Himmel.
Aber wie im See die Nachen schwanken,
Also, schau ich dir ins Auge, die Gedanken.
Feucht und kühl der Wasserfluten licht Geflimmer,
Blickt auch kühl dein lichtes Auge? Weiß es nimmer.
Liebst du mich? So frag' ich täglich, frag' ich stündlich;
Doch dein Herz ist gleich dem Meere, unergründlich.
Unbekannt
© Peter Horton
Zweifelnde Liebe
Blau der See! Vom hohen Schilfe rings umgrenzet,
Blau dein Aug', von braunen Wimpern hold umkränzet,
Wie im See sich malt der Sterne bunt Gewimmel,
So in deinen Augen spiegelt sich mein Himmel.
Aber wie im See die Nachen schwanken,
Also, schau ich dir ins Auge, die Gedanken.
Feucht und kühl der Wasserfluten licht Geflimmer,
Blickt auch kühl dein lichtes Auge? Weiß es nimmer.
Liebst du mich? So frag' ich täglich, frag' ich stündlich;
Doch dein Herz ist gleich dem Meere, unergründlich.
Unbekannt