man sich über die nichtkäuflichen Dinge am meisten freut, und dass man sie nicht vermissen möchte.
© Hubert Joost
Bacchisches Lied
Was schweigen die Stimmen der Lust?
Laßt bacchische Klänge erschallen!
Ein Hoch den Jungfrauen allen
Und Frauen, die selig uns ruhn an der Brust!
Die zukunftkündenden Ringe
Werft in das Glas,
Daß im feurigen Naß
Melodisch der Boden erklinge!
Erhebet die Gläser und laßt sie ertönen
Zum Preise des Wahren, zum Ruhme des Schönen!
O heilige Sonne, erstrahl!
Gleichwie in des Morgenrots Lichte
Matt flackert die Lampe und fahl –
Wird Afterweisheit zunichte,
Wenn das Licht der Vernunft sich entfacht.
Es lebe die Sonne, es schwinde die Nacht!
Noch prangt der ersten Blumen Zier,
Doch sind die letzten teurer mir:
Mein Geist fühlt neu vor sich erstehen,
Was einst mein Traum ersehnt, erhofft –
So wirkt die Trennungsstunde oft
Lebendiger als das Wiedersehen.
Alexander Sergejewitsch Puschkin
© Hubert Joost
Bacchisches Lied
Was schweigen die Stimmen der Lust?
Laßt bacchische Klänge erschallen!
Ein Hoch den Jungfrauen allen
Und Frauen, die selig uns ruhn an der Brust!
Die zukunftkündenden Ringe
Werft in das Glas,
Daß im feurigen Naß
Melodisch der Boden erklinge!
Erhebet die Gläser und laßt sie ertönen
Zum Preise des Wahren, zum Ruhme des Schönen!
O heilige Sonne, erstrahl!
Gleichwie in des Morgenrots Lichte
Matt flackert die Lampe und fahl –
Wird Afterweisheit zunichte,
Wenn das Licht der Vernunft sich entfacht.
Es lebe die Sonne, es schwinde die Nacht!
Noch prangt der ersten Blumen Zier,
Doch sind die letzten teurer mir:
Mein Geist fühlt neu vor sich erstehen,
Was einst mein Traum ersehnt, erhofft –
So wirkt die Trennungsstunde oft
Lebendiger als das Wiedersehen.
Alexander Sergejewitsch Puschkin