du bist, was du warst und immer zu bleiben gedenkst. Was soll ich streiten, wenn ich nicht hoffen kann, dich zu ändern!
Karl Ferdinand Gutzkow
Harzgewitter
Die Luft knistert, die Berge leben,
Blitze zucken in den hellen Tag hinein,
schon zieht von fern die Nacht heran, eben
noch waren die Hügel klein.
…Zwergen gleich knien sie sich neben ihren Vater nieder.
Die Bäume senken ehrfurchtsvoll die Lider.
Der Wind vergißt, warum er atmen soll.
Die Wolken bremsen ihren Lauf
und fallen tief...ich kann sie fast schon greifen.
Und sehe, wie die Zwerge wachsen und zu Riesen reifen.
…Alles andere wirkt so klein, schau ich hinauf…
Vater Brocken sieht gelassen dies und ohne Groll.
Urgewalt, gleich soll sie sich ergießen...
Regen peitscht das Land, die Bäche donnern ihrem Ziel entgegen!
Jetzt reitet auch der Sturm verwegen
und Blitz und Donner wollen dich erschießen!
…Die Nacht schluckt alles...1000 schwarze Ungeheuer
starren herab und spucken Feuer!
*
Die Nacht vorbei, der Tag begrüßt die Berge.
Und Vater Brocken zählt wieder seine Zwerge,
Das Wasser fließt bedächtig und läßt dem Regen Zeit und Raum.
Von Zwergen, Ungeheuern, Blitz und Donner plaudern Strauch und Baum.
…Licht überall, Aufatmen und herrlich frische Luft…
Dieser Tag verbreitet seinen ganz besonderen Duft!
© Hans Könnecke Costa
Karl Ferdinand Gutzkow
Harzgewitter
Die Luft knistert, die Berge leben,
Blitze zucken in den hellen Tag hinein,
schon zieht von fern die Nacht heran, eben
noch waren die Hügel klein.
…Zwergen gleich knien sie sich neben ihren Vater nieder.
Die Bäume senken ehrfurchtsvoll die Lider.
Der Wind vergißt, warum er atmen soll.
Die Wolken bremsen ihren Lauf
und fallen tief...ich kann sie fast schon greifen.
Und sehe, wie die Zwerge wachsen und zu Riesen reifen.
…Alles andere wirkt so klein, schau ich hinauf…
Vater Brocken sieht gelassen dies und ohne Groll.
Urgewalt, gleich soll sie sich ergießen...
Regen peitscht das Land, die Bäche donnern ihrem Ziel entgegen!
Jetzt reitet auch der Sturm verwegen
und Blitz und Donner wollen dich erschießen!
…Die Nacht schluckt alles...1000 schwarze Ungeheuer
starren herab und spucken Feuer!
*
Die Nacht vorbei, der Tag begrüßt die Berge.
Und Vater Brocken zählt wieder seine Zwerge,
Das Wasser fließt bedächtig und läßt dem Regen Zeit und Raum.
Von Zwergen, Ungeheuern, Blitz und Donner plaudern Strauch und Baum.
…Licht überall, Aufatmen und herrlich frische Luft…
Dieser Tag verbreitet seinen ganz besonderen Duft!
© Hans Könnecke Costa