hinein. – Welche Verschwendung seiner Geisteskräfte! Eitle Geschwätze, wie nah an bösen Geschwätzen!
Johann Kaspar Lavater
Vergissmeinnicht
Müde kehrt ein Wandersmann zurück,
nach der Heimat, seiner Liebe Glück.
Doch bevor er kehrt in Liebchens Haus,
kauft er für sie den schönsten Blumenstrauß.
Die Gärtnersfrau so hold und bleich,
führt in gleich in ihr kleines Gärtchenreich,
doch bei jeder Blume, die sie bricht,
rollen ihr Tränen vom Angesicht.
"Warum weinst du holde Gärtnersfrau?
Weinst du um die Veilchen dunkelblau?
Weinst du um die Rose, die du brichst?"
"Um all das weine ich nicht."
"Hast du meinen Worten nicht getraut?
Deine Liebe auf den Sand gebaut?
Oh so gib mir holde Gärtnersfrau,
einen Blumenstrauß mit Tränentau.
Mit diesem Sträußchen in der Hand,
will ich wandern durchs ganze Land,
bis der Tod einst mein Auge bricht,
dann leb wohl, leb wohl, vergiss mein' nicht.“
Unbekannt
Johann Kaspar Lavater
Vergissmeinnicht
Müde kehrt ein Wandersmann zurück,
nach der Heimat, seiner Liebe Glück.
Doch bevor er kehrt in Liebchens Haus,
kauft er für sie den schönsten Blumenstrauß.
Die Gärtnersfrau so hold und bleich,
führt in gleich in ihr kleines Gärtchenreich,
doch bei jeder Blume, die sie bricht,
rollen ihr Tränen vom Angesicht.
"Warum weinst du holde Gärtnersfrau?
Weinst du um die Veilchen dunkelblau?
Weinst du um die Rose, die du brichst?"
"Um all das weine ich nicht."
"Hast du meinen Worten nicht getraut?
Deine Liebe auf den Sand gebaut?
Oh so gib mir holde Gärtnersfrau,
einen Blumenstrauß mit Tränentau.
Mit diesem Sträußchen in der Hand,
will ich wandern durchs ganze Land,
bis der Tod einst mein Auge bricht,
dann leb wohl, leb wohl, vergiss mein' nicht.“
Unbekannt