Leidenschaft, welche das Herz des Menschen erhebt und Todesverachtung lehrt; sie gibt ihm eine wunderbare Kraft, welche man nur besser leiten muß, um daraus die erhabensten Tugenden zu ziehen.
Jean-Jacques Rousseau
Ein stürmischer Tag
Der Sturm, er peitscht wütend die Wellen ans Land.
Sie tragen gespenstische Reiter aus Schaum
hinüber zum einsamen, steinigen Strand
und fluten das Ufer, das fast menschenleer.
Die schwarzgrauen Wolken, zu Fetzen zerrissen,
sie stürzen beinahe hinab in das Meer.
Des Windes Geheul hier gar schauerlich klingt,
und ängstlich tönt selbst vieler Möwen Geschrei,
das Grauen erregend vom Meer zu uns dringt.
Der Regen, er trommelt voll Zorn an die Scheiben.-
Doch wir sitzen traulich in einem Café
und blicken hinaus in das stürmische Treiben,
genießen Kaffee und den Tee mit Behagen
und lassen den leckeren Kuchen uns schmecken. –
So lässt sich das grässliche Wetter ertragen.
© Christa Kluge
Jean-Jacques Rousseau
Ein stürmischer Tag
Der Sturm, er peitscht wütend die Wellen ans Land.
Sie tragen gespenstische Reiter aus Schaum
hinüber zum einsamen, steinigen Strand
und fluten das Ufer, das fast menschenleer.
Die schwarzgrauen Wolken, zu Fetzen zerrissen,
sie stürzen beinahe hinab in das Meer.
Des Windes Geheul hier gar schauerlich klingt,
und ängstlich tönt selbst vieler Möwen Geschrei,
das Grauen erregend vom Meer zu uns dringt.
Der Regen, er trommelt voll Zorn an die Scheiben.-
Doch wir sitzen traulich in einem Café
und blicken hinaus in das stürmische Treiben,
genießen Kaffee und den Tee mit Behagen
und lassen den leckeren Kuchen uns schmecken. –
So lässt sich das grässliche Wetter ertragen.
© Christa Kluge