in Trümmer; sie waren gebaut auf die Gewalt der Waffen. Aber das Reich von Neu-Rom besteht schon fast anderthalbtausend Jahre und wird wer weiß wie lange bestehen, denn es ruht auf dem solidesten Fundament - auf der Dummheit der Menschen.
Otto von Corvin-Wiersbitzki
An der Quelle
In der zarten Rosenschale
Deiner kleinen Elfenhand
Perlte die kristallne Welle
Einer kühlen, klaren Quelle,
Und ich hielt, ein durst'ger Zecher,
Den lebendig süßen Becher
An der Lippen heißen Rand.
Und ich trank in tiefen Zügen
– Trank Vergessen alles dessen,
Was mein Herz vor dir besessen,
Trank Verwehen aller Lügen,
Die wie Staub am Kleide kleben,
Trank ein seltsames Enteilen
Alles Häßlichen, Gemeinen,
Trank ein wunderbares Heilen
Aller Kain- und Wundenmale,
Die das Leben mir gegeben,
Trank die Liebe, deine Liebe
Gleich der frischen, sternenreinen,
Perlenden, kristallnen Welle
Einer kühlen, klaren Quelle
Aus der zarten Rosenschale
Deiner kleinen Elfenhand.
A. de Nora
Otto von Corvin-Wiersbitzki
An der Quelle
In der zarten Rosenschale
Deiner kleinen Elfenhand
Perlte die kristallne Welle
Einer kühlen, klaren Quelle,
Und ich hielt, ein durst'ger Zecher,
Den lebendig süßen Becher
An der Lippen heißen Rand.
Und ich trank in tiefen Zügen
– Trank Vergessen alles dessen,
Was mein Herz vor dir besessen,
Trank Verwehen aller Lügen,
Die wie Staub am Kleide kleben,
Trank ein seltsames Enteilen
Alles Häßlichen, Gemeinen,
Trank ein wunderbares Heilen
Aller Kain- und Wundenmale,
Die das Leben mir gegeben,
Trank die Liebe, deine Liebe
Gleich der frischen, sternenreinen,
Perlenden, kristallnen Welle
Einer kühlen, klaren Quelle
Aus der zarten Rosenschale
Deiner kleinen Elfenhand.
A. de Nora