Liebe stürzt ihren Freudenbecher hinunter, die Ehe schlürft ihn tropfenweise und leert ihn nur am Rand des Grabes. Die Liebe ist eine naschende Raupe, bis sie sich einspinnt in den Ehestand und dann reinere Nahrung aus Blumen saugt.
August von Kotzebue
Schlaflos
Die Zeit tropft in das Meer der Ewigkeit,
und die Sekunden fallen in die Nacht.
Die Finsternis hüllt die Gedanken ein,
und quälend mancher Kummer nun erwacht.
Die Angst in ihrem grauen Sorgenkleid,
die du am Tag noch leicht bei Seite schiebst,
erhebt sich jetzt im Dunkeln riesengroß,
die Angst um Menschen, die du innig liebst.
Die Uhr tickt leise Stund‘ um Stunde,
und kein Gedanke, der noch nicht gedacht.
Die Zeit tropft in das Meer der Ewigkeit,
und die Sekunden fallen in die Nacht.
© Christa Kluge
August von Kotzebue
Schlaflos
Die Zeit tropft in das Meer der Ewigkeit,
und die Sekunden fallen in die Nacht.
Die Finsternis hüllt die Gedanken ein,
und quälend mancher Kummer nun erwacht.
Die Angst in ihrem grauen Sorgenkleid,
die du am Tag noch leicht bei Seite schiebst,
erhebt sich jetzt im Dunkeln riesengroß,
die Angst um Menschen, die du innig liebst.
Die Uhr tickt leise Stund‘ um Stunde,
und kein Gedanke, der noch nicht gedacht.
Die Zeit tropft in das Meer der Ewigkeit,
und die Sekunden fallen in die Nacht.
© Christa Kluge