Augenmaß zugleich. Es ist ja durchaus richtig, und alle geschichtliche Erfahrung bestätigt es, daß man das Mögliche nicht erreichte, wenn nicht immer wieder in der Welt nach dem Unmöglichen gegriffen worden wäre.
Max Weber
Nachtsichtungen in deinen Armen
Tage streifen wie Sekunden,
Regen wärmender als Sonnenschein,
deine Nähe, Träume ungebunden,
Liebesflammen, Lebenslust allein.
Ungehindert, ohne Sorgen,
so wandern wir in Nacht hinein,
fern von Sonne, fern vom Morgen,
denn kommt der Tag, bin ich allein.
Sternensichtung, ohne Grenzen,
ist’s der Wagen?, ist’s der Mond?,
umschlungen von des Engels Tänzen,
der irgendwo im Himmel thront?
Daneben Glühwürmchen der hohen Lüfte,
das zielsicher durch’s Dunkel fegt,
verführt alles, Geruch der Sommerdüfte,
wo ihr Licht meine Wünsche trägt.
Arm in Arm, so voller Nähe,
Atemluft, geteilt von dir und mir,
dein Herz im Pochen, ich verstehe,
es gibt kein ich, es gibt nur wir.
Festgehalten von der Liebe,
getrieben von deinem blauen Blick,
ach, wenn die Nacht doch ewig bliebe,
vermag denn niemand diesen Zaubertrick?
Doch wer immer uns betrachtet,
die Nacht mag schwinden, Hoffnung bleibt,
bleiben Gefühle auch noch unbeachtet,
es bleibt das Glühwürmchen …
… das mit meinen Wünschen durch die Nächte treibt …
© Christopher Tafeit
Max Weber
Nachtsichtungen in deinen Armen
Tage streifen wie Sekunden,
Regen wärmender als Sonnenschein,
deine Nähe, Träume ungebunden,
Liebesflammen, Lebenslust allein.
Ungehindert, ohne Sorgen,
so wandern wir in Nacht hinein,
fern von Sonne, fern vom Morgen,
denn kommt der Tag, bin ich allein.
Sternensichtung, ohne Grenzen,
ist’s der Wagen?, ist’s der Mond?,
umschlungen von des Engels Tänzen,
der irgendwo im Himmel thront?
Daneben Glühwürmchen der hohen Lüfte,
das zielsicher durch’s Dunkel fegt,
verführt alles, Geruch der Sommerdüfte,
wo ihr Licht meine Wünsche trägt.
Arm in Arm, so voller Nähe,
Atemluft, geteilt von dir und mir,
dein Herz im Pochen, ich verstehe,
es gibt kein ich, es gibt nur wir.
Festgehalten von der Liebe,
getrieben von deinem blauen Blick,
ach, wenn die Nacht doch ewig bliebe,
vermag denn niemand diesen Zaubertrick?
Doch wer immer uns betrachtet,
die Nacht mag schwinden, Hoffnung bleibt,
bleiben Gefühle auch noch unbeachtet,
es bleibt das Glühwürmchen …
… das mit meinen Wünschen durch die Nächte treibt …
© Christopher Tafeit