Erinnerungen an zurückliegendes Unrecht sind doch nicht dazu gedacht, heutige Generationen zu knechten.
Sie sind vielmehr ein weises Stilmittel, verblaßten, unscharfen Bildern ihre Farbe und Schärfe zurück zu geben, damit die Betrachtung durch das bewußte Auge geschieht und nicht im Kanal des Vergessens verschwindet.
© Sigrun Hopfensperger
Buch des Lebens
Wir sollten der Vergangenheit nicht nachtrauern,
sondern dem danken,
der sie für uns unvergeßlich gemacht hat.
Wir sollten einem verlorenen Traum nicht nachweinen,
sondern dem danken,
der ihn uns hat träumen lassen.
Wir sollten die Liebe nicht zu Haß werden lassen,
sondern dem danken,
der sie uns hat fühlen lassen.
Wir sollten das Buch unseres Lebens nicht achtlos verfassen,
sondern sorgfältig prüfen und bedenken,
daß wir selbst der Autor sind.
© Judith Urmes
© Sigrun Hopfensperger
Buch des Lebens
Wir sollten der Vergangenheit nicht nachtrauern,
sondern dem danken,
der sie für uns unvergeßlich gemacht hat.
Wir sollten einem verlorenen Traum nicht nachweinen,
sondern dem danken,
der ihn uns hat träumen lassen.
Wir sollten die Liebe nicht zu Haß werden lassen,
sondern dem danken,
der sie uns hat fühlen lassen.
Wir sollten das Buch unseres Lebens nicht achtlos verfassen,
sondern sorgfältig prüfen und bedenken,
daß wir selbst der Autor sind.
© Judith Urmes