wo alle Erfahrung, alle Geschichte umsonst zu ihnen spricht. … In solchen Momenten werfen ganze Geschlechter das mühsam errungene Gewisse hin, um einem Wahne nachzujagen, den das nächste Geschlecht schon zu begreifen vergeblich sich müht.
Otto Ludwig
Anwesenheit
Der Atem der Nacht umfängt mich
In einer singenden Stille.
Wenn ich meine Schritte durch die Dunkelheit lenke
Zersplitterter Abglanz der Sonne über mir
Verstreut im ewigen Raum
Ohne Zeit
Habe ich keine Angst.
Denn in der Einsamkeit
Wenn selbst mein Schatten mich verläßt
Fühle ich mich geborgen.
So warm
Wenn mein Atem gefriert
Ist deine Anwesenheit.
Noch viel intensiver
Weil sie nicht greifbar ist.
Noch viel wirklicher
Weil das Auge sie nicht erfassen kann.
Denn du bist immer da.
Und ich spüre dich.
© Tian Yris
Otto Ludwig
Anwesenheit
Der Atem der Nacht umfängt mich
In einer singenden Stille.
Wenn ich meine Schritte durch die Dunkelheit lenke
Zersplitterter Abglanz der Sonne über mir
Verstreut im ewigen Raum
Ohne Zeit
Habe ich keine Angst.
Denn in der Einsamkeit
Wenn selbst mein Schatten mich verläßt
Fühle ich mich geborgen.
So warm
Wenn mein Atem gefriert
Ist deine Anwesenheit.
Noch viel intensiver
Weil sie nicht greifbar ist.
Noch viel wirklicher
Weil das Auge sie nicht erfassen kann.
Denn du bist immer da.
Und ich spüre dich.
© Tian Yris