oft gründet sich das Unglück eines Menschen bloß darin, daß er den Dingen unmögliche Wirkungen zuschrieb oder aus Verhältnissen falsche Resultate zog und sich darin in seinen Erwartungen betrog!
Heinrich von Kleist
Doch sollte man mit jener tiefen Unehrlichkeit aufhören, jeder Regierung vorzuwerfen, sie sei eine Parteiregierung. Natürlich ist sie das, und das soll sie auch sein. Daß aber in Deutschland der Begriff ›Partei‹ bis auf das Rinnstein-Niveau gesunken ist, das ist eine andre Sache, und hier sollte man zupacken. Der Rest ist Heuchelei.
Kurt Tucholsky
Wer nie die Wohlthat des Zufalls dankbar berechnete, nie mit nüchterner Selbstprüfung sich eingestand, wie oft die Rebe seines Willens am Stamm dieser Ulme heraufkroch, der halte sich im Burgverließ seiner Mauern für einen Helden. Aber draußen, im Blachfeld der Erfahrung, wäre und wird er es nie.
Karl Christian Ernst Graf von Bentzel-Sternau
Wir dachten, unsere Chance verpaßt zu haben und hofften auf eine zweite. Als diese ebenfalls ungenutzt blieb, sagte ich: Woher wollen wir wissen, daß es nicht eine dritte gibt. Die dritte kam, wir haben sie genutzt und schlugen fehl. Ich kann aber nicht glauben, daß es die letzte war...
© Janine Weger
Heinrich von Kleist
Doch sollte man mit jener tiefen Unehrlichkeit aufhören, jeder Regierung vorzuwerfen, sie sei eine Parteiregierung. Natürlich ist sie das, und das soll sie auch sein. Daß aber in Deutschland der Begriff ›Partei‹ bis auf das Rinnstein-Niveau gesunken ist, das ist eine andre Sache, und hier sollte man zupacken. Der Rest ist Heuchelei.
Kurt Tucholsky
Wer nie die Wohlthat des Zufalls dankbar berechnete, nie mit nüchterner Selbstprüfung sich eingestand, wie oft die Rebe seines Willens am Stamm dieser Ulme heraufkroch, der halte sich im Burgverließ seiner Mauern für einen Helden. Aber draußen, im Blachfeld der Erfahrung, wäre und wird er es nie.
Karl Christian Ernst Graf von Bentzel-Sternau
Wir dachten, unsere Chance verpaßt zu haben und hofften auf eine zweite. Als diese ebenfalls ungenutzt blieb, sagte ich: Woher wollen wir wissen, daß es nicht eine dritte gibt. Die dritte kam, wir haben sie genutzt und schlugen fehl. Ich kann aber nicht glauben, daß es die letzte war...
© Janine Weger