werden, dies Los vollauf verdienen. Die Welt ist ein Spiegel, in welchem jeder sein eigenes Antlitz erblickt. Wer mit saurer Miene hineinschaut, sieht darin ein saures Gesicht; und wer hineinlächelt, findet darin einen fröhlichen Gefährten.
William Makepeace Thackeray
Die ihr, wie sie durch meine Reime weben,
Den Seufzern lauscht, womit mein Herz ich nährte,
Als mich der Jugend erster Wahn bethörte,
Als anders war, als jetzt, zum Theil mein Leben, –
Wechselndem Styl, dem weinend ich ergeben,
Seit eitles Hoffen mich und Weh verzehrte,
Wird, wo Erfahrung Liebe kennen lehrte,
Mitleid, hoff' ich, zu Theil, nicht bloß Vergeben.
Wohl seh' ich nun, wie ich in Aller Munde
Das Mährlein lange war, und solch Bekenntniß
Macht, daß beschämt ich drob in mir erglühe;
Und meiner Thorheit einz'ge Frucht zur Stunde
Ist Scham und Reu' und deutliche Erkenntniß,
Daß Weltlust wie ein kurzer Traum entfliehe.
Francesco Petrarca
William Makepeace Thackeray
Die ihr, wie sie durch meine Reime weben,
Den Seufzern lauscht, womit mein Herz ich nährte,
Als mich der Jugend erster Wahn bethörte,
Als anders war, als jetzt, zum Theil mein Leben, –
Wechselndem Styl, dem weinend ich ergeben,
Seit eitles Hoffen mich und Weh verzehrte,
Wird, wo Erfahrung Liebe kennen lehrte,
Mitleid, hoff' ich, zu Theil, nicht bloß Vergeben.
Wohl seh' ich nun, wie ich in Aller Munde
Das Mährlein lange war, und solch Bekenntniß
Macht, daß beschämt ich drob in mir erglühe;
Und meiner Thorheit einz'ge Frucht zur Stunde
Ist Scham und Reu' und deutliche Erkenntniß,
Daß Weltlust wie ein kurzer Traum entfliehe.
Francesco Petrarca