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Welches sind in euerm Leben wahrhaft glückliche Augenblicke gewesen? Waren es nicht jene,

wo ihr euch für den Dienst anderer hingegeben habt? Ist euch bei dieser Gelegenheit nicht die innige Verwandtschaft des Glückes mit der Liebe offenbar geworden? Die Liebe, die das Glück Gottes ist, muß auch für das nach seinem Ebenbilde geschaffenen Wesen das höchste Glück bilden. Alles andere Glück ist diesem Wesen unwürdig und kann es nicht befriedigen. Selbstsüchtige Freuden machen den Menschen leer, einzig die Liebe erfüllt und sättigt ihn.
Alexandre Rodolphe Vinet

Revolution oder Konterrevolution - darüber zerbrach man sich schon immer die Köpfe und Knochen.
© Henryk Bereska

Jesus selber hat Menschen erwählt, um sie auszusenden, zuerst nur zu den verlorenen Schafen Israels, schließlich endgültig zu allen Völkern bis ans Ende der Zeit.
© Hans-Urs von Balthasar

Laß es nicht so weit kommen, daß deine Zeit
keine Verwendung mehr für dich hat!
© peter e. schumacher

Auch wenn wir noch so gescheit sind,
die Dummheit wird mitziehen.
© Hans Ulrich Bänziger

Man soll die Hoffnung nie aufgeben.
An wen auch.
© Dr. Michael Rumpf

Wer Nachkommen hinterläßt, ist nicht tot.
Aus Arabien

Das freiwillig erworbene Alltagswissen ist wertvoller
als das verpflichtend antrainierte Bildungswissen.
© Helmut Glaßl

Gemeoss

Sagt der Theologe zum Philosophen: Philosophie ist, wenn jemand in einem absolut dunklen

Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist. Erwidert der Philosoph: Aber Theologie ist, wenn jemand in einem absolut dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist, und dann ruft: "Ich hab sie!" Unbekannt Abendlied Ringsum nun wird es stille, Indeß der Tag versinkt, Und froh im Gras die Grille Den Thau der Dämmrung trinkt. Aufsteigt die Nacht im Westen, Sie athmet hörbar kaum Und wiegt von Ast zu Aesten Den Wald in Schlag und Traum. Den Vögeln wie sie brüten, Drückt sie die Augen zu Und lullt im Thal die Blüten, Die Aehren all' in Ruh'. Komm, Mutter Nacht, und lege Die Hand aufs Herz mir mild, Daß sie die wilden Schläge Dem Ruhelosen stillt! Adolf Friedrich Graf von Schack

Oft kommen mir die Tage nur wie aneinander gereihte Stunden vor; wenn wir

auf die nächsten warten, wollen die jetzigen nicht vergehen. Und Nächte, aus denen wir nicht erwachen wollen. .... Im Gedanken an diesen Abend sind schnell 4 Wochen vergangen. Keine Ahnung, ob die Zeit gegen uns spielt, aber mit ihr spielen liegt mir fern. Vielleicht ist das mein Problem: selbst wenn ich mit euch lache, ist mir die Zeit wichtig. © Bettina Reidies Meine Freiheit Mögt ihr mich tausendmal mit Zwang Auf eine Wendung schrauben – Ich werde der Spirale Gang Mir selbst zu ziehn erlauben. Karl Friedrich Henckell Nur der Mensch ist so sinnlos blöd und führt Kriege gegen seine Mitmenschen. Haben Sie schon einmal gehört, daß Tiere untereinander Krieg führen? Eben….! © Stefan Wittlin Der Mensch ist zur Welt geboren, als ein Gottesgedanke, desgleichen noch keiner war, anderen früheren zur Ergänzung, späteren zur Vorbereitung, allen nötig, nirgend überflüssig. Hermann von Bezzel Charaktereigenschaften anderer Völker schätzen und bewerten. Sich gegenseitig messen, übe...

Gott: eine Maske zwischen dem Menschen und dem Göttlichen. Eine Maske, die das

unfaßbar Göttliche hinter der Maske faßbar, sichtbar macht. Eine Maske, die das unendlich große Göttliche dahinter auf den Punkt bringt. Eine Maske, die das unberührbar Göttliche menschlich macht. Eine Maske, die das wortlos Göttliche ansprechbar macht. Die Maske: eine Vorstellung. Das Göttliche dahinter: Realität. © Markus Weidmann Im Angesicht der Sterne Einen Kuß der Liebsten durch die Nacht, über den Himmel im Angesicht der Sterne und dem ganzen Firmament, vorbei am Vollmond, bis zum Wiedersehen freue ich mich und warte auf Dich. © Ladore de Schygall Die Weisheiten eines Fußballers vor und nach dem Spiel, erinnern einen immer an das Volk der Dichter und Denker. Schmerzlich! © Erhard Blanck Er hatte einen Traum, der zu schön war, um wahr zu sein. Sie hatte eine Wirklichkeit, die zu wahr war, um schön zu sein. Gegensätze, die sich nicht anzogen. Unbekannt Zwerge, die sich als Riesen glauben, versetzen nur Hügel. © Stefan Schütz Frau Gegenwart ist in gesegnet...

Die sogenannte Prinzipienreiterei ist eine üble Sache, und es würde uns nie einfallen,

von irgendeiner Arbeiterpartei zu verlangen, daß sie um des abstrakten Programmschemas willen auf naheliegende praktische Vorteile verzichte. Rosa Luxemburg Niemand ist so unglücklich wie ein Idol, das sich selbst überlebt hat. Joseph Addison Es gibt auch eine Macht der Gewöhnlichkeit. © Gerd W. Heyse Vom Eise befreit sind Gletscher und Pol durch des Menschen gierig beraubenden Blick. Im Tale schwindet Hoffnungsglück. © Andreas Tenzer Im Neuen sich treu, Und im Alten auch neu: Den Wahlspruch der Welt Hab' auch ich mir gestellt. © »Klassisches Vergißmeinnicht« Die Ausrede ist der Nachsatz zum guten Vorsatz. © Klaus Klages

Im Schachverein wurde der Kommunikation erfolgreich ein Schach geboten.©

Reiner Klüting Der Altruist opfert, der Egoist spendet. © Alfred Selacher Doppel-Moral ist keine doppelte, sondern nur die halbe Moral. © Helmut Glaßl Wer das Äußere des anderen wertet, reflektiert sein Inneres! © Bruno O. Sörensen Das Leben ist Schwäche. Stärke ist die Ausnahme. © Peter Temple Man kann eine Idee durch eine andere verdrängen, nur die der Freiheit nicht. Carl Ludwig Börne Das Leben damit zubringen, Worte zu machen, überlasse man Journalisten. Michel de Montaigne Bedenkliches Symptom. Wenn einem gleichgültig wird, was man viele Jahre lang gerne getan hat. © Erich Ellinger Man wäg' die Stimmen nach dem inneren Werte: Der Starke nur spricht ein entscheidend Wort. Karl Theodor Körner Bekämen Minister so viel wie Müllmänner, wär's sauberer im Lande. © Manfred Hinrich

Vor Gericht wird eigentlich nur mit Autoritäten gestritten, der Autorität der Gesetze, die

fest steht: das Geschäft der Urteilskraft ist das Auffinden des Gesetzes, d.h. der Autorität, die im gegebenen Fall Anwendung findet. Die Dialektik hat aber Spielraum genug, indem, erforderlichenfalls, der Fall und ein Gesetz, die nicht eigentlich zueinander passen, gedreht werden, bis man sie füreinander passend ansieht: auch umgekehrt. Arthur Schopenhauer Dem Hungernden gehört das Brot, das du zurückhältst, dem Nackten das Kleidungsstück, das du im Schrank verwahrst, dem Barfüßigen der Schuh, der bei dir verfault, dem Bedürftigen das Silber, das du vergraben hast. Du tust also vielen Unrecht, denen du hättest helfen können. Basilius der Große Wer eine Welt in sich trägt, wird der äußeren Welt schwerlich jemals ganz verfallen können. © Dr. Carl Peter Fröhling Verrate deine Pläne nicht allen Menschen; wer nämlich sein Vorhaben bei sich behält, der hat die Möglichkeit, einen noch besseren Entschluß zu fassen. Aus Arabien Auch wenn der Mensch noch so trotzt: Das Schicksal...

Ich bekenne es freimütig, ich glaube an die Wirklichkeit einer uneigennützigen Liebe. Ich

bin verloren, wenn sie nicht ist; ich gebe die Gottheit auf, die Unsterblichkeit und die Tugend. Ich habe keinen Beweis für diese Hoffnungen mehr übrig, wenn ich aufhöre an die Liebe zu glauben. Ein Geist, der sich allein liebt, ist ein schwimmendes Atom im unermeßlich leeen Raum. Johann Christoph Friedrich von Schiller Konversation zwischen Verleger und Autor. Sagt der Verleger: "Sorge dich nicht, lebe!" gibt's ja schon und "Rede nicht, handle!" ebenfalls. Wenn wir jetzt mit deinem "Denke nicht, schreibe!" kommen… "also ich weiß nicht, ob sich das rechnet…" Rät der Autor: "Rechne nicht, verlege!" Unbekannt Schweigende Menschen sind wie ungeöffnete Schubladen: Keiner weiß, was darin ist, deshalb vermutet man Schätze. Honoré de Balzac Zeitungen heißen Zeitungen, weil sie so viel Zeit zum Lesen erfordern. Statt ›Zeitungen‹ sollten daher nur noch ›Kürzungen‹ publiziert werden. © Nicolas Nowack Das Gewissen ist die leise in...

Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen Glück und Weisheit: Wer sich für den

glücklichsten Menschen hält, der ist es tatsächlich; wer sich aber für den weisesten hält, ist im Allgemeinen der größte Narr. Charles Caleb Colton Große Liebe "Smaragd" und "Rubin" - so hast du mich genannt; ein wertvoll "Juwel" in deiner liebenden Hand! Eine "blühende Rose" wolltest du in mir sehn; deine tiefe Liebe zu mir erst ließ dies Bildnis entstehn. Deine "große Leidenschaft" durfte ich sein – mit sinnlich zärtlichem Gefühl hülltest meine Seele du ein! Als "Engel der Liebe" hast du mich begehrt, in unendlicher Sehnsucht dich nach meinem Ich verzehrt. "Meine große Liebe" eine schön're Erklärung kann es nicht geben – – zu bleiben in deinem Herzen – der innigste Wunsch in meinem Leben! © Ute Brenner

Wenn du lange genug am Fluß sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines

Feindes vorbeischwimmen. Aus China Es genügt nicht zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. Fernöstliche Weisheit Mütterchen, sagt immerdar, immerdar, Früh zu freien bringt Gefahr, bringt Gefahr, Ich soll warten mit dem Frein, mit dem Frein, Bis ich werde klüger, klüger sein. Doch ich fürcht' nicht die Gefahr, die Gefahr, Nehm' ein Weib noch dieses Jahr, dieses Jahr, Denn wenn ich erst klüger bin, klüger bin, Kommts mir nicht mehr, nicht mehr in den Sinn! © Ungarisches Volkslied Leuchtturm Wegweiser in Dunkelheit Einsamkeit Angst Not und Gefahr. Trotzt du Wellen und Wind im Sturm. Wie der Mensch der seine Stürme des Lebens auch meistert. Und das Licht der Hoffnung leuchtet in seinem Herz. © Karin Thießen Wer hoch hinaus will, sollte beim Blick in die Abgründe, die sich dann vor ihm auftun, schwindelfrei sein. © Dr. Achim Reichert In der Spaßgesellschaft erntet die meisten Lacher, wer ...

Manche witzigen Einfälle sind wie das überraschende Wiedersehen zweier befreundeter Gedanken nach einer

langen Trennung. Friedrich von Schlegel Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen. Lukian Wenn es für unser Leben etwas Ewiges geben soll, so sind es die Erschütterungen, die wir in der Jugend empfangen. Theodor Storm — Ein Grund, der Gründe hat, Wird durch die Wiederholung ja nicht schlecht; Und ist er schlecht, so ist es sehr probat, Umschrieben ihn zu wiederholen. Sprecht Hartnäckig, unverschämt von früh bis spat; Am Ende gibt euch euer Gegner recht Oder ermüdet, was auf eins hinauskommt; Was liegt am Wege, wenn man nur ins Haus kommt? Lord George Gordon Noel Byron Wer rief dich denn? Wer hat dich herbestellt? Wer hieß dich kommen, wenn es dir zur Last? Geh zu dem Liebchen, das dir mehr gefällt, Geh dahin, wo du die Gedanken hast. Geh nur, wohin dein Sinnen steht und Denken! Daß du zu mir kommst, will ich gern dir schenken. Geh zu dem Liebchen, das dir mehr gefällt, Wer rief dich denn?...