Aphorismen schreibt, hat sich längst mit dem Schicksal des Sisyphos abgefunden.
© Jacques Wirion
Weltbefreiende und weltbeglückende Gedanken gehen nicht mehr unter, sobald sie einmal der Menschheit zu Bewußtsein gekommen sind.
Carl Hilty
Mose richtete die Frage an Gott: "Herr, von wem kommen Krankheit und Heilung?"
"Von mir."
"Und was tut dann der Arzt?"
Da antwortete der Herr mit milder Ironie: "Er zieht sein Honorar ein und hält meinen Diener bei gutem Mut, bis ich selber komme, um ihn entweder gesund zu machen oder die Sache anders zu entscheiden."
Abu Hamid al-Ghazâlî
Die Eulen schrein
Die Eulen schrein. Es schmerzt wie Geierbiß
Ratloser Reue dieser hohle Ton
Der nächtgen Vögel dumpf und heiß im Hirn.
Die leere Nacht stöhnt: stumm doch atemschwer.
Mir ist, als atmete ihr Schlund den Rest
Von Glück ein, den ein leerer Tag mir ließ.
Otto Julius Bierbaum
Unfreiheit schärft den Sinn für Freiheit. Freiheit hingegen schwächt ihn.
© Thomas Berger
Es gibt Leute, denen stets nur daran liegt, den Nagel auf den Kopf zu treffen, mag auch die Spitze dem besten Freund ins Herz dringen.
Verfasser unbekannt
Fragen beantworte ich gern – ich laufe ihnen aber nicht hinterher.
© Justus Vogt
Ich bin davon überzeugt, daß große Herren uns schon genug Gutes tun, wenn sie uns nicht Böses erweisen.
Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Vernunft – ist der Feind des Bösen.
© Erhard Horst Bellermann
Man macht sich selten klar, in welchem Umfang unsere Vorstellungen
von den seelischen Prozessen bloß symbolische Bedeutung besitzen.
Georg Simmel
© Jacques Wirion
Weltbefreiende und weltbeglückende Gedanken gehen nicht mehr unter, sobald sie einmal der Menschheit zu Bewußtsein gekommen sind.
Carl Hilty
Mose richtete die Frage an Gott: "Herr, von wem kommen Krankheit und Heilung?"
"Von mir."
"Und was tut dann der Arzt?"
Da antwortete der Herr mit milder Ironie: "Er zieht sein Honorar ein und hält meinen Diener bei gutem Mut, bis ich selber komme, um ihn entweder gesund zu machen oder die Sache anders zu entscheiden."
Abu Hamid al-Ghazâlî
Die Eulen schrein
Die Eulen schrein. Es schmerzt wie Geierbiß
Ratloser Reue dieser hohle Ton
Der nächtgen Vögel dumpf und heiß im Hirn.
Die leere Nacht stöhnt: stumm doch atemschwer.
Mir ist, als atmete ihr Schlund den Rest
Von Glück ein, den ein leerer Tag mir ließ.
Otto Julius Bierbaum
Unfreiheit schärft den Sinn für Freiheit. Freiheit hingegen schwächt ihn.
© Thomas Berger
Es gibt Leute, denen stets nur daran liegt, den Nagel auf den Kopf zu treffen, mag auch die Spitze dem besten Freund ins Herz dringen.
Verfasser unbekannt
Fragen beantworte ich gern – ich laufe ihnen aber nicht hinterher.
© Justus Vogt
Ich bin davon überzeugt, daß große Herren uns schon genug Gutes tun, wenn sie uns nicht Böses erweisen.
Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Vernunft – ist der Feind des Bösen.
© Erhard Horst Bellermann
Man macht sich selten klar, in welchem Umfang unsere Vorstellungen
von den seelischen Prozessen bloß symbolische Bedeutung besitzen.
Georg Simmel