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Der Streber macht es mit seiner Ueberzeugung wie der Luftschiffer mit dem Ballast:

um höher zu steigen, wirft er sie ab.
Verfasser unbekannt

Sanftmut und das Gold der Vernunft ist es, wodurch wir über die Erde herrschen und herrschen sollten.
Adalbert Stifter

Die Menschen können nur durch die Befriedigung ihrer materiellen und moralischen Bedürfnisse glücklich werden.
Claude Henri Saint-Simon, Graf de Rouvroy

Der Staat, den wir gewannen:

Justiz:
Es ist Armen und Reichen gleichermaßen nicht gestattet
in Bahnhofstoiletten zu übernachten.

Freiheit:
Der freie Fuchs unter freien Hühnern.

Staatsmoral:
Geldverdienen, Soldaten, die das Geldverdienen schützen
und einen Gott, der beides segnet.
Unbekannt

Die falschen Freunde sind wie der Schatten auf der Sonnenuhr, der bei Sonnenlicht erscheint und verschwindet, wenn es trübe wird.
Aus Italien

Was du nicht weißt, kann ein anderer wissen,
Drum sei von andern zu lernen beflissen.
Bruno Alwin (B. A.) Wagner

Zu viele Gläser, und man liegt nicht vor der Wirtschaft,
sondern eventuell dem falschen Partner bei.
© Martin Gerhard Reisenberg

Die großen Staatsmänner haben mit allem gerechnet – nur nicht mit uns.
© Billy

Wer durch die Hölle gegangen ist, kann das Blau des Himmels am besten beschreiben.
© Lilli U. Kreßner

Liebe Menschen sind Menschen wie du und ich. Also Vorsicht!
© Ernst Ferstl

Gemeoss

Wenn du einem geretteten Trinker begegnest, dann begegnest du einem Helden. Er lauert

in ihm schlafend der Todfeind. Er bleibt behaftet mit seiner Schwäche und setzt seinen Weg fort durch die Welt der Trinkunsitten, in einer Umgebung, die ihn nicht versteht, in einer Gesellschaft, die sich berechtigt hält, in jämmerlicher Unwissenheit auf ihn herabzuschauen, als auf einen Menschen zweiter Klasse, weil er es wagt, gegen den Alkoholstrom zu schwimmen. Du sollt wissen: Er ist ein Mensch erster Klasse! Friedrich von Bodelschwingh Tage, wenn sie scheinbar uns entgleiten Tage, wenn sie scheinbar uns entgleiten, gleiten leise doch in uns hinein, aber wir verwandeln alle Zeiten; denn wir sehnen uns zu sein .... Rainer Maria Rilke Eine verführerische Frau beherrscht die Fächersprache mit ihrem Körper… © Elmar Kupke Die Ode lebt vom Ideal, das Epos vom Grandiosen, das Drama vom Wirklichen. Diese dreifache Dichtung schließlich fließt aus drei großen Quellen: der Bibel, Homer, Shakespeare. Victor Marie Hugo Jeder Rahmen der Möglichkeiten ist mit einem heimlichen G...

Die 10 großen A auf der Leiter zum Erfolg: Alle Anfallenden Arbeiten Auf

Andere Abwälzen, Anschließend Anschnauzen, Aber Anständig! Unbekannt Alles was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben. Maxim Gorkij No light in the Dark Braun Das Uniformhemd Dumm Der Gesichtsausdruck Zerstört Der Rest Menschlichkeit Von Haß zerfressen Das Herz Falsche Parolen Sie zerstören Frieden Durch Angst vor dem Fremden Aufmarsch von Dummen Verbreitung von Angst Durch Kampfbereite Maschinen Die Chaos verbreitend Durch Straßen ziehn Und Unschuldige zerbrechen Wie gefrorene Grashalme Im Sturm Menschen nehmt euch in acht Die Nacht erwacht Das Braune erstarkt No Light in the Dark? Olivegrün Die Jacke Kahl Der Schädel Die Arme Tätowiert mit Hakenkreuzen Symbole der Macht Die Gemeinheit bedeuten Rechte Gedanken Sie verderben Liebe Durch rohe Gewalt Das Volk geschockt Verhaftung von Nazis Durch Väterchen Staat Der Krampfhaft versucht Den Haß zu verhindern Und Schuld zu ...

Warum müssen immer Juristen und nie Kenner des Lebens

die Geschicke der Völker lenken? Carl Ludwig Schleich Kinder, schmeichelt den Menschen und sie werden euch füttern. Johann Heinrich Pestalozzi Werte: Was sind Erfolge wert, über die sich kein anderer freut? © Dr. Ing. Marc Kraft Man kann sich auch krank weinen. © Erhard Horst Bellermann Normalität braucht die Mehrheit einer Gruppe von Menschen! © Jens Kaden Eigentlich begehrt und braucht jeder Mensch seinen besonderen Roman. Jean Paul So manche Pflichtübung ist schon am Neigungswinkel verreckt. © Dr. phil. Jürgen Wilbert Die Ehe ist wie ein Prisma, welches das weiße, klare Licht zerlegt. © Erhard Blanck Der Dilettant will mehr als zehn Künstler können. Deutsches Sprichwort Reden ist Silber, Schweigen ist dann Gold, wenn man Blech redet. © Dr. rer. pol. André Brie Aphorismen sind wie Straßenlaternen in der Literatur. © peter e. schumacher Wer andre jagen will, muß selber gut laufen können. Aus Schweden

Glück haben ist – Glück, aber glücklich sein ist

eine Kunst. Verfasser unbekannt Wenn man zu weit in sich geht, kommt dabei meistens nichts Gescheites heraus. © Ernst Ferstl Sie leben nicht, sie wollen nur leben - alles schieben sie auf. Lucius Annaeus Seneca Wenn das die Eva damals gewesen wäre und ich der Adam, dann würdet ihr alle nicht da sein. © Hermann Lahm Gedanken lieben es, während ihrer Entstehung zu mogeln. © Billy Das Erschreckende ist die Erkenntnis, daß es nicht mehr zurück geht. Unbekannt Stolz will nicht schulden, Eigennutz nicht zahlen. François VI. Duc de La Rochefoucauld Ein Buch ist ein guter Freund, der die Fehler der Vergangenheit aufzeigt. Aus Indien Die Neugier ist die Freßlust der Sinne. © Ernst R. Hauschka Die Langeweile ist die getreue Freundin der Phrase. Deutsches Sprichwort

Die Liebe ist etwas, was wir als Kinder besitzen und dann durch die

alleinige Konzentration auf ein anderes Wesen verlieren. © Irina Rauthmann Um verzweifelt zu sein, muß man am Leben, auch wenn es nur noch unglücklich sein kann, gleichwohl und trotz allem hängen. Marcel Proust In dem Moment, wo der Mann seinen Gemütszustand durch einen Rülpser offenbart, fehlen ihm vermutlich die passenden Worte. © Daniel Mühlemann Halbwahrheiten sind Lügen im Deckmantel, aber was im Kern eine Lüge ist, wird selbst im prachtvollsten Mantel nicht zur Wahrheit. © Kersten Kämpfer Einer der Unterschiede zwischen Hund und Mensch besteht darin, daß man sich in der Not auf diesen niemals, auf jenen aber immer verlassen kann. George Louis Leclerc Graf de Buffon Ich bin so jung, und die Welt ist so alt. Georg Büchner Mensch zu sein ist etwas Sonderbares: Man ist nie fertig. © Else Pannek Die Wahrheit denken ist eine natürliche Geburt; die Wahrheit sagen – ein Kaiserschnitt. © Ernst R. Hauschka Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. – Selbst, wenn...

Das Gewissen ist wie eine Leuchtuhr; im Dunkel schlafloser

Nächte empfinden wir ihr Dasein am lebhaftesten. Alfred Erich Hoche Reisen ist eine Selbstbegegnung in unbekanntem Terrain, ein Sich-selbst-Treffen in der Ferne. © Siegfried Santura Gedanken liegen nicht vor, also keine Staumeldungen. © Manfred Hinrich Man kann kein perfekter Arzt sein, wenn man selber nicht schon einmal Patient war. Sir James Paget Im rechten Lebenswandel liegt die einzig würdige Gottesverehrung. Lucius Annaeus Seneca Vollkommener Ernst und reifer Entschluß bei einer Unternehmung, ist schon ein großer Schritt zu ihrer Vollendung. Johann Ulrich Hegner Wir sterben an nicht verwirklichten Möglichkeiten. © Manfred Hinrich Wo es keine Liebe gibt, dort gibt es auch keinen Verstand. Fjodor Michailowitsch Dostojewskij So häufig Geld auch den Besitzer wechselt, es behält immer seinen Charakter bei. © Martin Gerhard Reisenberg Wer sich immer nur im Licht der anderen sonnt, steht irgendwann im Schatten. © Jens P.

Es muß jede Erziehung in erster Linie eine moralische, in zweiter eine intellektuelle

sein. Eine vollständige intellektuelle Erziehung vor einer moralischen, oder gar ohne eine solche, ist unmöglich und eine unvollständige ist ein Unglück. August Graf von Platen Hallermund (Hallermünde) Abendlied Augen, meine lieben Fensterlein, Gebt mir schon so lange holden Schein, Lasset freundlich Bild um Bild herein: Einmal werdet ihr verdunkelt sein! Fallen einst die müden Lider zu, Löscht ihr aus, dann hat die Seele Ruh; Tastend streift sie ab die Wanderschuh, Legt sich auch in ihre finstre Truh. Noch zwei Fünklein sieht sie glimmend stehn Wie zwei Sternlein, innerlich zu sehn, Bis sie schwanken und dann auch vergehn, Wie von eines Falters Flügelwehn. Doch noch wandl ich auf dem Abendfeld, Nur dem sinkenden Gestirn gesellt; Trinkt, o Augen, was die Wimper hält, Von dem goldnen Überfluß der Welt! Gottfried Keller

Eine der ersten Intelligenzleistungen der Menschen war herauszufinden, wie man Feuer macht und

es auch beherrscht. Heute entwickeln wir Waffen mit ungeheurer Vernichtungskraft, und niemand weiß, ob wir uns auch beherrschen werden, sie einzusetzen. © Werner Braun Der Neid ist das ungewollte Sichbeugen des Schwächeren vor dem Stärkeren – er verwandelt sich in tödlichen Haß, wenn der Stärkere es verschmäht, seine Übermacht fühlen zu lassen. Ernst Woldemar Sacks Der Kriegskunst dürfte jedes Stilmittel gerade gut genug sein. © Martin Gerhard Reisenberg Überarbeitung ist eine gefährliche Erkrankung, die hohe Beamte befällt, die angeln gehen wollen. Ambrose Gwinnett Bierce Wer über Aussichten verfügt, gelangt recht selten zu einer Einsicht. © Martin Gerhard Reisenberg "Gibt's nur im Märchen heut noch Feen, kann man sie auch wo anders sehen?" Der Mai beantwortet die Frage eindeutig am Muttertage und extraliebevoll sollt deshalb sein jedes Präsent, ob groß, ob klein … © KarlHeinz Karius

In Hamburg lebten zwei Ameisen, Die wollten nach Australien reisen. Bei Altona auf der Chaussee, Da

taten ihnen die Beinchen weh, Und da verzichteten sie weise Dann auf den letzten Teil der Reise. Joachim Ringelnatz Das Gleichgewicht ist im Leben wichtiger als das Über- oder Untergewicht. © Ernst Ferstl Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist. Abraham Lincoln Wir können nur lachen, solange wir jung sind, und je länger wir leben, um so gründlicher vergeht uns das Lachen, wie das Öl in einer Funzel allmählich versiegt. Honoré de Balzac Die entscheidenden Fehler werden immer am Anfang gemacht, und dann glaubt man, nicht mehr zurück zu können. © Ulrich Erckenbrecht

Sowie einmal das Schmerzende des Mangels beseitigt ist, mehrt sich die Lustempfindung im

Fleische nicht mehr, sondern wird bloß mannigfaltiger. Die äußerste Grenze der Lust, die das Denken erkennt, wird aber erreicht durch die Aufklärung eben jener Dinge, die dem Denken die größten Ängste bereiteten, und der damit verwandten Dinge. Epikur von Samos An den Idealen einer Epoche erkennt man ihren Wissensstand. © Aba Assa Das Schicksal ist nichts Unpersönliches. Es wäre nicht, was es heißt, wenn nicht der Schickende hinter ihm stände. Christian Geyer Wer auf dem Holzweg ist, hat die richtige Abzweigung verpaßt. © Willy Meurer Das Menschliche mit unmenschlichen Mitteln erzwingen zu wollen ist genauso unmenschlich wie das Unmenschliche zu belassen © Gerald Dunkl Die Kunst ist eine Religion, die ihre Priester hat und deswegen auch ihre Märtyrer haben muß. Honoré de Balzac