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Die größten Stöße des Lebens benehmen einem die Furcht vor seinen kleinen, gewöhnlichen

Gefahren.
Honoré de Balzac

Wenn ein edler Mensch sich bemüht, ein begangenes Unrecht gutzumachen, kommt seine Herzensgüte am reinsten und schönsten zutage.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Nichts ist unmöglich

Wenn man in die Welt rausschaut,
Sieht man oft nicht das, was man sehen will.
Da sieht man Dinge wie Krieg, Zerstörung und Tod.
Aber das, was man ganz und gar liebt, bleibt oft verborgen.

Aber bedenke, nichts ist unmöglich.
Eine Blume in 10000 Meter Höhe fragt sich nicht,
warum sie dort steht und leben kann.
Eine Hummel, die eigentlich nicht fliegen könnte,
fliegt einfach, sie fragt nicht wie das geht,
denn nichts ist unmöglich.

Es ist schwer in der Welt zu sehen,
wo viele nur zerstören.
Umso mehr ist es wichtig, das zu sehen,
was man nicht zerstören kann.
Das zu sehen, ist eine Kunst.

Aber bedenke, nichts ist unmöglich.
Leben in 10000 Metern Tiefe ohne jedes Licht,
aber diese Wesen fragen nicht, wie das geht.
Eine Ameise, die mehr trägt, als sie eigentlich könnte,
fragt sich nicht, warum,
denn nichts ist unmöglich.

Was sagt uns das alles?
Vieles scheint unmöglich, doch es passiert.
Es geschieht jeden Tag. Jeden Tag ein Wunder.

Lass mich dir eine Blume schenken.

Eine Liebe ist wie eine Blume, die man pflegen muss.
Man muss ihr Zuneigung entgegenbringen,
ihr zusehen, und sie leben lassen.
Blumen brauchen Licht zum Leben.

Lass mich dir zeigen, was es heißt in Hoheit zu leben,
Lass mich dir zeigen, wie es ist zu fliegen.
Lass mich Licht suchen, wo Dunkelheit herrscht.
Lass mich deine Lasten tragen, egal wie schwer.

Denn nichts ist unmöglich, wenn man ein Ziel hat,
Jemanden, den man tief verehrt, alles zu geben was man hat.

Das Gefühl zu Leben, zu Fliegen, im Licht zu stehen
und jemanden zu haben, der einem das Gefühl gibt,
einzigartig zu sein wie jede Blume auf der Welt.

Nichts ist unmöglich.
© Frank Korablin

Gemeoss

Ihr nennt mich einen Feigling, wenn ich so vernünftig bin, eine Herausforderung abzulehnen.

Welchen Begriff habt ihr denn von der Feigheit? Wenn das Vermeiden unnützer Gefahr Feigheit heißt, dann gibt es wohl keinen Mutigen auf der Welt. Claude Tillier Das Glück, es kommt jetzt schnell zu mir – es stand schon gestern vor der Tür! Nur hab' ich es nicht wahrgenommen – sah alles um mich nur verschwommen. Jetzt hat es ganz laut angeklopft bin dadurch nicht mehr so verkopft ... Ich spüre es und laß es ein. Um mich ist nur noch Sonnenschein. Ich danke dieser großen Kraft, die Licht und Liebe in mir schafft. Die Freude, sie macht sich jetzt breit und zieht mir aus das Sorgenkleid, das ich so lange hab' getragen in all den düstren, finstren Tagen. Vorbei ist nun die dunkle Zeit Komm' nur herein, ich bin bereit! © Irina Rauthmann

Die Wirksamkeit der Stillen im Lande beruht auf dem

homöopathischen Prinzip. © Peter Cerwenka Zuflucht Tut man Kindern was zu Leide, fliehn zur Mutter sie voll Schrecken, sich in ihrem Faltenkleide vor dem Quäler zu verstecken. Weiche Herzen bleiben Kinder all ihr Leben, und es falle ihnen auch das Los gelinder, als den Herzen von Metalle. Jagt sie Unglück, wie zum Fluche fliehn sie bang und immer bänger, bis sie hinterm Leichentuche sich verbergen ihrem Dränger. Nikolaus Lenau Aus Wissen Gewissen, aus Sinnen Gesinnung, aus Sitten Gesittung machen. © Erich Ellinger Indes, was hilft es, blind dem Irrlicht der Motive nachzutraben? Lord George Gordon Noel Byron Macht der Hase nur Grundsätze, kennt sie der Fuchs auswendig. © Manfred Hinrich Ich denke – so rede ich mit mir selbst, ohne zu sprechen. © Dr. Carl Peter Fröhling Alter macht nicht weise, aber Weisheit alt. © Dr. Michael Rumpf Wer ein Laster liebt, der liebt die Laster alle. Christian Fürchtegott Gellert Chaos ist eine Illusion der Ordnun...

Je höher wir uns erheben, um so kleiner erscheinen

wir denen, welche nicht fliegen können. Friedrich Wilhelm Nietzsche Politiker haben manchmal ein so dickes Fell, daß sie auch ohne Rückgrat stehen können. Unbekannt Wer auf der Palme ist, verliert leicht den Überblick. © Erwin Koch Neid ist ein kleiner Pinscher, der am Bein des Ruhmes pinkelt. © Manfred Schröder Wir jubeln über einen trefflichen Satz, lassen uns aber nicht treffen. © Manfred Hinrich Nur unter Älteren ist es möglich, jung zu bleiben. © Erwin Koch Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bitteres verschwinden machen. Francesco Petrarca Wenn man 70 geworden ist, neigt man schon mal dazu, die Zeit totschlagen zu wollen! © Willy Meurer Ohne gläubigen Fanatismus – keinen Krieg. © Alfred Selacher Schlägst du die Zeit tot, vergiftet dich die Leiche. © Manfred Hinrich

Es kennzeichnet die Deutschen, dass man über sie selten völlig Unrecht hat. Die

deutsche Seele hat Gänge und Zwischengänge in sich, es gibt in ihr Höhlen, Verstecke, Burgverliese; ihre Unordnung hat viel vom Reize des Geheimnisvollen; der Deutsche versteht sich auf die Schleichwege zum Chaos. Friedrich Wilhelm Nietzsche Ganz oben ist gut drauf sein. © Susanne Hecht Wichtigtuer An den größten Idealen Baumeln lustige kleine Schellen, Mit dem Ernst des Lebens prahlen Meist die seichtesten Gesellen. Karl Friedrich Henckell Liebe hat für jedes Lebensalter ihre Leiden. Iwan Sergejewitsch Turgenjew Fade Menschen fädeln sich überall ein wie durch. © Martin Gerhard Reisenberg Es ist immer besser, daß ein Amt geringer ist als die Fähigkeiten. Georg Christoph Lichtenberg

Du fühlst die bittere Enttäuschung, wenn du Güte anbietest und sie dir mit

Unrecht vergolten wird. Platon Hoheit, selbst wenn ein gewisser Grad von Schönheit sie schmückt, ist ohne Anmut nicht sicher, zu gefallen. Johann Christoph Friedrich von Schiller Zeit Die erste Zeit ist schwierig, weil sie klein sind, weil sie viel weinen, weil sie nichts alleine können. Die Zeit ab dem ersten Geburtstag ist schwierig, weil sie laufen können, weil sie bockig sind, weil sie alles alleine machen wollen. Die Zeit des dritten Geburtstags ist schwierig, weil sie einem das Ohr fusslig reden, weil sie in den Kindergarten wollen und doch nicht wollen, weil sie Dreirad und Bobbycar fahren wie die Wilden. Die Zeit des sechsten Geburtstags wird schwierig, weil sie in die Schule kommen und 1000 Sachen brauchen, die die Freunde auch haben, weil sie ganz genau wissen, was sie wollen, und das jetzt und sofort, weil sie anfangen, Fahrrad, Inline-Skates und Skateboard zu fahren wie die Irren. Dann kommt die Zeit des 18. Geburtstages und uns wird bewußt, da...

Ein Engel ist jemand, den Gott dir ins Leben schickt, unerwartet und unverdient,

damit er dir, wenn es ganz dunkel ist, ein paar Sterne anzündet. © Phil Bosmans Die Gestorbenen, die im Leben mein gewesen sind, muß ich ersetzen, fortan muß ich für sie mitleben. Gorch Fock Der Gedanke hat in dem Ausdruck noch zuviel Spielraum, ich habe mit dem Stockknopf hingewiesen, wo ich mit der Nadelspitze hätte hinweisen sollen. Georg Christoph Lichtenberg Manche Beziehungen werden durch spezielles sportliches Know how einfühlsam vorbereitet. Häufig gelobt wird Tandem-Fallschirmspringen. © KarlHeinz Karius Was zagt ihr träg' und blöde? Was schön ist, wird doch dein! Die Welt tut nur so spröde und will erobert sein. Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff Weisheit bekommt man nicht in den Schoß geworfen, man muß sie selber finden. Marcel Proust Einem frohen Gemüt lacht die Sonne auch bei Regenwetter. Unbekannt Man muß die Ernte nicht schon verkaufen, wenn die Saat erst schießt. Deutsches Sprichwort Wer die Qualen der Folter aushalten kann, s...

Die meisten Menschen, die nicht, für sich selbst nutzbringend, mit Politik oder Wirtschaft

verfilzt sind, tragen in diesen neuen schönen Zeiten der Globalisierung das schicke Zwiebelleder-Portemonnaie: Wann immer sie es öffnen, kommen ihnen die Tränen. © Frank Wisniewski Takt ist, wenn man seinem Gast das Gefühl gibt, zu Hause zu sein, und man im Stillen wünscht, er wäre es. © Willy Meurer Bist du gescheit, so leid' und meid'. Deutsches Sprichwort Wenn man die Geschichte nicht kennt, bleibt man auf immer ein Kind, das nie erwachsen wird! Marcus Tullius Cicero Wir sind ein Rädchen im Getriebe des Weltgeschehens; aber das Schmieröl wird knapp. © Fred Ammon An Adams Biß in den Apfel haben die Männer noch heute zu kauen. © Herbert Alfred Frenzel

Es bleibt dennoch jederzeit den echten Werken eine ganz eigentümliche, still langsame, mächtige

Wirkung, und wie durch ein Wunder sieht man sie endlich aus dem Getümmel sich erheben. Arthur Schopenhauer Heftigkeit ist nicht Kraft, geräuschvolles Wesen ist ohne Ernst. Heftigkeit ist ein Zeichen der Schwäche. Einfluß werden wir nur gewinnen durch Ruhe, Bescheidenheit und Schweigsamkeit. Charles Kingsley Ich hab' ein wenig Angst bei dem Gedanken jetzt zu dir zu wollen Ich sehne mich nach deinen Händen aber - Ich bleibe wo ich bin und nehme heimlich dich mit in meinen Schlaf © Norbert Esser Es gibt eigentlich gar keinen Genuß anders als im Gebrauch und Gefühl der eigenen Kräfte. Und der größte Schmerz ist wahrgenommener Mangel an Kräften, wo man ihrer bedarf. Arthur Schopenhauer Glaub mir, daß kein Atom verloren geht dem All. Hermann Ritter von Lingg Es gibt kein besseres Mittel, sich über die eigenen Ansichten klar zu werden, als der Versuch, sie einem wißbegierigen Kind zu erklären. © peter e. schumacher Nicht das Böse sondern das Verkommen des sogen...

Wenn alle Türen geschlossen und die Fenster verdunkelt sind, darfst du nicht glauben,

allein zu sein. Denn Gott ist bei dir und dein Schutzengel. Und weshalb sollten sie Licht brauchen, um zu sehen, was du tust? Epiktet Nicht die anderen, du selbst mußt dich verändern. © Swami Prajnanpad Kein Anschluss unter diesem Kummer! © Klaus Klages Wartet nicht auf die Zeit, denn die Zeit wartet nicht auf euch. Katharina von Siena Wo die Eitelkeit in den Spiegel schaut, schaut die Dummheit heraus. Aus England

Als Voltaire mit dreiundachtzig Jahren nach Paris fuhr, sagte er zu seinen Freunden:

"Seht, ich habe meinen Todeskampf unterbrochen, um euch noch einmal zu umarmen." © Kalenderanekdote Gieß in meine Seele deine Gieß in meine Seele deine, Meine hast du längst getrunken, Wie im Morgensonnenscheine Untergehn der Sterne Funken: Daß mit wonnevollen Schmerzen Gleiche Flammen uns durchwühlen! Dass wir beide tief im Herzen Eines Blutes Pulsschlag fühlen. Robert Eduard Prutz Musik erschüttert uns, Bilder lassen uns zweifeln, und Worte, wenn sie mehr sagen als nichts, vollenden unseren Irrtum. © Max Bodzin Despoten sind anfällig für Illusionen. Anton Pawlowitsch Tschechow Frauen seien zart und schön? Ich habe in meinem Leben tausendmal mehr Dragoner und Walküren gesehen, als Elfen. © Erhard Blanck Intuition: oft genug eine Art Widerwillen wider Willen. © Peter Rudl Viele sehen in Gott eine Art kosmischen Pizza-Service – mit grenzenlosem Angebot, aber unkalkulierbaren Lieferzeiten. © Matthias Heise