Tode: nur wenige sind darauf vorbereitet.
Niccolò Tommaseo
Das heilige Land
Siehst du die Berge kahl sich legen
fernhin, so weit das Auge reicht?
Ein Schreien ist's um Tau und Regen,
und Gott, der Herr, erhört's vielleicht.
So liegt vor seinem Angesichte
der Orient in heißem Flehn
und fordert von der Weltgeschichte
sein Recht, sein geistig Auferstehn.
Und dieses Recht, es gilt auf Erden;
es werde ihm von uns gebracht:
Sobald wir wahre Christen werden,
ist er mit uns vom Tod erwacht.
Karl Friedrich May
Das Habenwollen macht uns gierig,
das Genießenkönnen glücklich.
© Helmut Glaßl
Frühlings-Haiku
Mit Fliederduft und
Kirschblüten nährt der Frühling
unsere Seelen.
© Katharina Britzen
Erdachtes mag zu denken geben,
doch nur Erlebtes wird beleben.
Paul von Heyse
Willst du mit mir hausen,
So laß die Bestie draußen.
Johann Wolfgang von Goethe
Das Ziel ist fiktiv, der Weg planbar.
© Julian Scharnau
Wie der Sternenhimmel, bin ich still und bewegt.
Johann Christian Friedrich Hölderlin
Der Mensch ist des Friedens größter Feind.
© Angela Clemens-Mitschke
Wenn frischer Wind weht,
schließen einige die Fenster –
andere setzen die Segel.
© Markus Wind
Niccolò Tommaseo
Das heilige Land
Siehst du die Berge kahl sich legen
fernhin, so weit das Auge reicht?
Ein Schreien ist's um Tau und Regen,
und Gott, der Herr, erhört's vielleicht.
So liegt vor seinem Angesichte
der Orient in heißem Flehn
und fordert von der Weltgeschichte
sein Recht, sein geistig Auferstehn.
Und dieses Recht, es gilt auf Erden;
es werde ihm von uns gebracht:
Sobald wir wahre Christen werden,
ist er mit uns vom Tod erwacht.
Karl Friedrich May
Das Habenwollen macht uns gierig,
das Genießenkönnen glücklich.
© Helmut Glaßl
Frühlings-Haiku
Mit Fliederduft und
Kirschblüten nährt der Frühling
unsere Seelen.
© Katharina Britzen
Erdachtes mag zu denken geben,
doch nur Erlebtes wird beleben.
Paul von Heyse
Willst du mit mir hausen,
So laß die Bestie draußen.
Johann Wolfgang von Goethe
Das Ziel ist fiktiv, der Weg planbar.
© Julian Scharnau
Wie der Sternenhimmel, bin ich still und bewegt.
Johann Christian Friedrich Hölderlin
Der Mensch ist des Friedens größter Feind.
© Angela Clemens-Mitschke
Wenn frischer Wind weht,
schließen einige die Fenster –
andere setzen die Segel.
© Markus Wind