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Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden bleibt dem Menschen nur die

bange Wahl.
Johann Christoph Friedrich von Schiller

Wir wähnten lange recht zu leben

Wir wähnten lange recht zu leben,
Doch fingen wir es töricht an;
Die Tage ließen wir entschweben
Und dachten nicht ans End der Bahn!

Nun haben wir das Blatt gewendet
Und frisch dem Tod ins Aug geschaut;
Kein ungewisses Ziel mehr blendet,
Doch grüner scheint uns Busch und Kraut!

Und wärmer ward's in unsern Herzen,
Es zeugt's der froh gewordne Mund;
Doch unsern Liedern, unsern Scherzen
Liegt auch des Scheidens Ernst zugrund!
Gottfried Keller

Rede wenig, rede wahr,
zehre wenig, zahle bar!
Volksmund

Wer nicht schlafen kann,
hat wenigstens keine Albträume.
© Walter Ludin

Rose, oh reiner Widerspruch,
Lust,
Niemandes Schlaf zu sein
unter soviel Lidern.
Rainer Maria Rilke

Es gibt auch seelisch Farbenblinde, denen just für
Hoffnungsgrün und Freudenrot das Auge fehlt.
Franz Schönthan, Edler von Pernwald

Genie: Ein Talent mit einem guten Manager.
Unbekannt

Jeder ist soviel, wie er weiß.
Baltasar Gracián y Morales

Der Faden verdankt seinen Ruhm der Nadel.
Aus dem Kongo

Große Staaten – große Kriege
Kleine Staaten – kleine Kriege
Keine Staaten – keine Kriege.
© Alfred Selacher

Gemeoss