Direkt zum Hauptbereich

Ich nenne keinen Mann groß, es sei denn, dass

er der Menschheit große Dienste geleistet habe,
Voltaire

Des Einen Haus brennt, und der Andere wärmt sich daran.
Hindu-Weisheit

Manchmal sind die Fragen klüger als die Antworten.
© Fred Ammon

Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich klein.
Friedrich Freiherr von Logau

Auf die Etikette achtet man nur bei Flaschen.
© Erhard Blanck

Denken erhellt nicht, wenn es nicht in Brand steckt.
© Dr. Michael Rumpf

Baby, die Zukunft hat schon Beine, läuft aber noch nicht.
© Manfred Hinrich

Wer sich sicher fühlt, lebt im höchsten Maße unsicher.
© Dr. Sigbert Latzel

1000 Dinge bewegen sich vorwärts, 999 zurück. Das nennt man Fortschritt.
Henri Frédéric Amiel

Freunde sind die Fackeln in der Dunkelheit.
© Franz Schmidberger

Gemeoss

Erzähle nicht die Wahrheit, solange dir etwas Interessanteres einfällt.Karl

Friedrich May Minne, der Welt Unseligkeit, Da reine Lust so flüchtig ist, Da du so wankelmütig bist Was minnt nur all die Welt an dir? Ich seh doch wohl, du lohnest ihr, So wie der Ungetreue tut. Dein Ende, das ist nie so gut, Wie du versprichst im Anbeginn: Da lockst du den betörten Sinn Mit kurzer Lust zu langem Leid. Mit schmeichlerischer Trüglichkeit, Die in so falscher Süße schwebt, Die trüget alles, was da lebt. Gottfried von Straßburg Jedem gerecht werden heißt, jedem Unrecht zu tun. © Horst A. Bruder Schlage ein Kind nie, und wenn es traurig oder ängstlich ist, dann nimm es einfach in den Arm. Indianische Weisheit Ein Gedicht ist nur so lange gut, bis man weiß, von wem es ist. Karl Kraus Das Leben ist bunt. So manchem zu bunt. Als erfände es täglich neue Farben. © Erhard Blanck Wer Tyrannei stürzen will, muß ihr dienen. Carl Ludwig Börne Ohne Zucht ist jede Tugend eitel. Leo Tepe von Heemstede Vermutungen sind Saatkörner der Verleumdung. ...

Ei der Tausend! Wie man doch die dummen Leute anführen kann! Diese Menschen

sitzen sämtlich wie die Raupe auf einem Blatte, jeder glaubt, seines sei das Beste und um den Baum bekümmern sie sich nicht. Heinrich von Kleist Aus der Ferne … Und wenn du groß bist – nein, du wirst's nicht wissen, Wie ich's so gut, so gut mit dir gemeint, Wie dieses stolze Aug' in heiße Kissen So oft in Sehnsucht hat um dich geweint. Ich möcht' die Ruh' nicht deines Herzens stören – Ich bin ja tot … verreist … ich weiß es nicht! Könnt' ich nur einmal noch dein Stimmchen hören: "Papa, Papa!" … O Gott, ein andrer flicht Dir nun den Frühlingskranz von Anemonen, Erzählt dir Märchen vom kristallnen Berg, Vom groben Riesen und vom schlauen Zwerg Und von dem Schloß, darin die Elfen wohnen … Ach, könnt' ich dann nur still durchs Zimmer gehn, Den Märchenglanz in deinen Kinderblicken, Die heißerglühten Bäckchen nur zu sehn, Und leis den Mund auf deinen Scheitel drücken … Ich schlich' mich heimlich, wie ein böser Dieb, An dir vorbe...

Ohne Vergangenheit und ohne Gegenwart gäbe es auch keine Zukunft. Deshalb gilt es,

die Vergangenheit zu bewahren, die Gegenwart zu leben und die Zukunft zu gestalten. © Wolfgang (WoKo) Kownatka Der Egozentriker beurteilt Menschen nicht nach dem was sie sind, sondern entgegengesetzt zur Höhe des Unterschiedes zu sich selbst. © Rene Snajder Atomkraftwerke kommen den Bürger teuer zu stehen: Die Errichtung bezahlt er mit seinem Geld, den Betrieb mit seiner Gesundheit und einen Unfall mit seinem Leben. © Germund Fitzthum Weil du mir so früh entschwunden Weil du mir so früh entschwunden, Blieb ein unerfülltes Glück Ungenossner schöner Stunden Ruhelos in mir zurück. Ungeküßte Küsse leben In getrennten Herzen fort, Und die Lippe fühlt noch beben Das zu früh verstummte Wort. Hermann Ritter von Lingg Menschen wollen Krieg, der Krieg will Menschen. Graffito Dem Menschen zu dienen heißt eben nicht, sich selbst zu bedienen. Staatsdiener haben damit so ihre Probleme. © Jürgen Linsenmeier Politik geschieht schon gar nicht dort, wo man sich den Hinte...

A....kriecher sind so schwer auszumerzen, weil sie jeder gesunden

Verdauung entgehen. © Martin Gerhard Reisenberg Miteinander leben heißt vielen nur nebeneinander leben. Peter Sirius Streichelnde Hände malen die schönsten Bilder. © Michael Marie Jung Jeder Tag führt den Beweis, daß sich der Mensch nicht an alles gewöhnt. Theodor Fontane Gottes Zorn währt nur einen Augenblick: die göttliche Barmherzigkeit ist ewig. Joseph Joubert Der wahre Gewinner übt sich in Muße und ist dennoch erfolgreich. © Julian Scharnau Die Verleumdung ist schnell und die Wahrheit langsam. Voltaire Es mag Situationen geben, in denen Blutvergießen kein Unrecht ist. Kurt Tucholsky Philosophen sind Menschen, die sich aufs Glatteis wagen. © Sophia Elisabeth Gerber Alles steht unter der Herrschaft des eigenen Willens. Pelagius

Was der Saft im Baum ist, das ist die Seele im Körper, und

ihre Kräfte entfalte sie wie der Baum seine Gestalt. Die Erkenntnis gleicht dem Grün der Zweige und Blätter, der Wille den Blüten, das Gemüt ist wie die zuersat hervorbrechende Knospe, die Vernunft wie die voll ausgereifte Frucht. Der Sinn endlich gleicht der Ausdehnung des Baumes in Höhe und Breite. So ist die Seele der innere Halt und die Trägerin des Leibes. Hildegard von Bingen Jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen: In der ersten wird es lächerlich gemacht. In der zweiten bekämpft, in der dritten gilt es als selbstverständlich. Arthur Schopenhauer Die meisten Ehemänner benehmen sich wie ein Orang-Utan, der Geige zu spielen versucht. Honoré de Balzac Wenn die Wirkung gut ist, so muß man auch einen, dem man abgeneigt ist, belohnen, wenn die Wirkung nicht gut ist, so muß man auch einen, dem man geneigt ist, bestrafen. Lü Bu We Gebet ist das Atemholen der Seele. John Henry Newman Nostalgie: Blackbox mit perfekter Ausblende-Technik © KarlHeinz...

Das Glaubensbekenntnis von Hilmer Kopper, Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG: "Dem Finanzplatz nutzt

nichts mehr als die Gewißheit, daß ordnungspolitische Grundsätze gelten - in Theorie und Praxis." Unbekannt Auf Talentsuche Wer oder was bin ich denn? Ich wüßte es für’s Leben gern! Es wär’ auch langsam and der Zeit: Die dritte Phase macht sich breit. (Der Jugend und dem Mittelalter folgt nicht etwa das Greisenalter. Nein, nein - das darf nicht sein! Es lebe weiterhin der Schein! ‘Du hast dich überhaupt nicht verändert!’ Heißt diese Phase bis man’s vollendet.) Bin ich Poet? Nein, bloß Prolet. Auch kein Lyriker – nur Pseudo-Satiriker. Ein lichter Dichter? Schlichter Ver-Dichter, ein undicht verpichter! Schriftsteller aus Eifer? Schriftschleifer mit Geifer! Ein neo-linker Intellektueller? Pah, linkischer Fallensteller! Ein großes Talent? Das keiner erkennt! Vielleicht ein Kritiker? Gefehlt, nur Meckerer! Wenigstens ein Kecker? Du gehst mir auf den Wecker! O ja, ein großer Forscher? Ach was, ein Kleiner forscher! Ein Abenteurer? Ein abends Te...

Ein bescheidener Mensch ist standhaft, ein demütiger furchtsam, und

ein eitler anmaßend. Mary Wollstonecraft (nach ihrer Heirat Wollstonecraft-Godwin) Halt an, wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir. Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für. Angelus Silesius Das Glück bringt so einige Fehler in Ordnung, die selbst der Verstand nich zu korrigieren wüßte. François VI. Duc de La Rochefoucauld geh auf die Angst zu dann muß sie dir ins Gesicht sehen © Anke Maggauer-Kirsche Was nützt es einem Kind, kluge Fragen zu stellen, wenn die Eltern ihm dumme Antworten geben. © Maz Bour Das elfte Gebot: Du sollst nicht streiten. Aus Mexiko Fleiß ist des Glückes Vater. Deutsches Sprichwort Reiche leben in der Edelsteinzeit. © Erhard Horst Bellermann Weht, o wehet, liebe Morgenwinde! Tragt ein Wort der Liebe hin und wieder! Eduard Mörike

Worte die gesagt wurden und verletzten, kannst du nicht zurücknehmen. Taten, die du

getan hast und die verletzten kannst du nicht ungeschehen machen. Du kannst nur um Verzeihung bitten und auf Verständnis hoffen, denn bezahlen für das was du an Unrecht getan hast wirst du immer müssen, wenn nicht heute, dann morgen oder in diesem Leben so im nächsten. Also bedenke was du sagst oder tust, bevor du es tust. © Rose von der Au Wenn die dunklen Tage noch dunkler werden, lass ich mir Lichter anzünden. Wenn es warm wird von unzähligen Lichtlein, will ich Lichter anzünden. Lichter für Menschen. die keine Lichter anzünden können. © Dietmar Zöller Um irgendeiner Frau zu gefallen, muß man damit beginnen, ihr Respekt zu erweisen; jede Frau möchte gern ernst genommen werden. Sully Prudhomme Ein Sophisma ist nur selten eine blanke Unwahrheit; meist ist sie ein gesunder Trank Lüge – der aber durch einen Tropfen Wahrheit vergiftet wurde. Arthur Schnitzler Ein spannendes Leben lebt unter anderem von Spannungen. © Ernst Ferstl Ungedacht sind Gedanken völlig harml...

Gold ist Blei, mehr oder weniger 'kostbares', an sich aber Blei – Blech

– Erde; ich kann's nicht essen und mich nicht daran wärmen, außer indem ich es ausgebe! Der Geizhals hat nichts davon … Emil Gött Wie machen wir uns gegenseitig das Leben leichter? Wir haben zu großen Respekt vor dem, Was menschlich über uns himmelt. Wir sind zu feig oder sind zu bequem, Zu schauen, was unter uns wimmelt. Wir trauen zu wenig dem Nebenuns. Wir träumen zu wenig im Wachen. Und könnten so leicht das Leben uns Einander leichter machen. Wir dürften viel egoistischer sein Aus tierisch frommem Gemüte. – In dem pompösesten Leichenstein Liegt soviel dauernde Güte. Ich habe nicht die geringst Lust, Dies Thema weiter zu breiten. Wir tragen alle in unsrer Brust Lösung und Schwierigkeiten. Joachim Ringelnatz

Die Länge des Tages. — Wenn man viel hineinzustecken

hat, so hat ein Tag hundert Taschen. Friedrich Wilhelm Nietzsche Der Fußball ist eine Philosophie für sich! Der Torwart ist eine Philosophie für sich! Der Elfmeter ist eine Philosophie für sich! Die FIFA ist eine Philosophie für sich! Der Trainer ist eine Philosophie für sich! Die Zuschauer sind eine Philosophie für sich! Der Ball ist eine Philosophie für sich! Jeder Reporter ist eine Philosophie für sich! Günter Netzer ist eine Philosophie für sich! Nur Bayern, Bayern scheint eine Religion zu sein! © Martin Gerhard Reisenberg Gesang kann bestenfalls betören, im schlimmsten Falle aber stören. © Wolfgang Lörzer Der Mensch, der sich nach etwas sehnt, träumt davon, es zu genießen. Antonios Matesis Die Topmanager pfuschen inzwischen schon genauso, wie die Spitzenpolitiker. © Erhard Blanck Die Güte, die nicht grenzenlos ist, verdient den Namen nicht. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach Die flotteste aller Gangarten: in die Irre gehen. © peter e. schumacher ...