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Zwei Flügel erheben den Menschen über das Irdische: Einfalt und Lauterkeit; Einfalt in

der Absicht, Lauterkeit in der Liebe. Die Einfalt sucht Gott, die Lauterkeit findet ihn. Thomas von Kempen Rabbi Nehorai sagte: Laufe nach dem Ort des Gesetzes, und sage nicht, es werde zu dir kommen, oder deine Freunde würden es dir aufbewahren. Und verlasse dich nicht auf deinen Verstand. Talmud Alle Moral muß aus der Fülle des Herzens kommen, von der der Mund übergeht, man muß ebensowenig lang darauf denken, als damit zu prahlen scheinen. Gotthold Ephraim Lessing Möge es dir nicht beikommen, dein Weib zu mißhandeln, dessen Kraft geringer ist als die deine, sondern möge es in dir einen Beschützer finden. Aus dem Palimpsest Natürliches Recht heißt Gottes Recht. Deutsches Sprichwort Lieben ist nichts Besonderes, sich gegenseitig lieben sehr selten. Die Liebe ist ein Gesetz, die Gegenseitigkeit der Liebe ein Zufall. Sully Prudhomme Wer oder was keine Fehler macht, ist für den Fortschritt verloren, ist ein Fossil. © Peter Rudl Auch eine stiellose Rose hat Stil. © K...

Wie viel wertvoller ist dem Menschen ein kleines Stück Brot als ein großes

Schiff! Aber wie viel Geld wird für ein Schiff benötigt! Wer verstehen kann, den laßt verstehen! Grigori Jefimowitsch Rasputin Gutes und Böses hat die natürliche Tendenz, ein jedes sich in seiner Weise fruchtbar zu erweisen, indem Gutes Gutes und Böses Böses hervorbringt. John Stuart Mill In einem gesund geborenen inneren Erlebnis gehören Fühlen und Denken zusammen wie Fleisch und Knochen. Fleisch ohne Knochen hat keinen Halt, Knochen ohne Fleisch kein Leben. © Wolfgang Pfleiderer Eifersucht ist die Gelbsucht der Seele © John Dryden Wir dürfen uns nur ein Stück Torte vom Kuchenbuffet des Lebens nehmen. © Stefan Rogal Smartphones sind nur so smart wie ihre Nutzer. © Siegfried Wache Wahre Helden brauchen keine Orden, aber immer Menschen. © Helmut Glaßl Selbsthilfe ist der beste Kraftstoff. © Dr. Fritz P. Rinnhofer

Wer zu beleidigen gedenkt oder jeden Augenblick beleidigt zu werden fürchtet, beide sehen

sich begreiflicherweise nach Verbündeten und Gehilfen um. Alessandro Graf Manzoni Mit den Händen in dem Schooß Hoffe auf kein bess'res Loos! Kämpfe, kämpfe dich durch's Leben! Hoffnung ohne Streben Ist ein Anker ohne Schiff! Verfasser unbekannt Es ist gut pflügen, wenn der Acker gereinigt ist; aber den Wald und die Stöcke ausrotten und den Acker zurichten, da will niemand an. Martin Luther Manche Traditionen verschlafen ihr Verfallsdatum. © Peter Horton Selbstverwirklichung? Kümmere dich um andere! © Paul Mommertz Der Krieg ist ein Feuer, das nur brennen kann, wenn sich genügend Menschen dafür hingeben. © Daniel Mühlemann Ich denke nicht, so hab ich es leichter. © Nina Gabrielle Gilhooley

Einen Menschen lieben heißt ihn ständig zu sehen und zu akzeptieren wie er

gerade ist. Auch er ist auf seinem Weg! Egal, wie seine Seele sich gerade äußert. © Irina Rauthmann Mit jedem Schritt der Erkenntnis, den uns die Erfahrung an die echte Wirklichkeit näher heranführt, geben wir jedesmal eine stolze Hoffnung von unserem Jugendbaume ab. Wilhelm Vogel Was ungewöhnlich angefangen hat, muß ebenso enden. Michael Jurjewitsch Lermontow Es ist Torheit, sich gegen das Altwerden schützen zu wollen, indem man den Gewohnheiten der Jugend festhält. Lebensweisheit Ach! Könnten wir doch auf einen Stuhl steigen und unser Ohr fest an den Mond pressen! Was er uns nicht alles sagen würde! Jules Renard Schweigen ist der Anfang aller Befreiung von der Allgewalt der Außenwelt. Wilhelm Förster Gutes Benehmen ist weitgehend von einer guten Umgebung abhängig. © Hubert Joost

Als Voltaire mit dreiundachtzig Jahren nach Paris fuhr, sagte er zu seinen Freunden:

"Seht, ich habe meinen Todeskampf unterbrochen, um euch noch einmal zu umarmen." © Kalenderanekdote Gieß in meine Seele deine Gieß in meine Seele deine, Meine hast du längst getrunken, Wie im Morgensonnenscheine Untergehn der Sterne Funken: Daß mit wonnevollen Schmerzen Gleiche Flammen uns durchwühlen! Dass wir beide tief im Herzen Eines Blutes Pulsschlag fühlen. Robert Eduard Prutz Musik erschüttert uns, Bilder lassen uns zweifeln, und Worte, wenn sie mehr sagen als nichts, vollenden unseren Irrtum. © Max Bodzin Despoten sind anfällig für Illusionen. Anton Pawlowitsch Tschechow Frauen seien zart und schön? Ich habe in meinem Leben tausendmal mehr Dragoner und Walküren gesehen, als Elfen. © Erhard Blanck Intuition: oft genug eine Art Widerwillen wider Willen. © Peter Rudl Viele sehen in Gott eine Art kosmischen Pizza-Service – mit grenzenlosem Angebot, aber unkalkulierbaren Lieferzeiten. © Matthias Heise

Die historischen Werke müßte man, um sie nützlich zu machen, wenn möglich von

dem Parteigeist, von falschen Anekdoten und Lügen reinigen. Friedrich II., der Große Der Mensch kann sich nicht freier fühlen, als wenn er unter einem Drucke lebt, den er um des Guten willen selbst auf sich genommen hat, und nun mit edler Verleugnung trägt. Unbekannt Erstaunlich: Herzen haben keinen Verstand und können sich dennoch irren. © Werner Friebel Wenn alles vorherbestimmt ist, gibt es keine Hoffnung. © Lisz Hirn Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Bibel Das Hoffen auf die Zukunft ist der Tod der Gegenwart. © Lisz Hirn Ich werde mit ganzem Herzen und Verstand um die relative Wahrheit kämpfen. Auch dann, wenn ich mich selbst widerlegen muß. Unbekannt

Sich um die Liebe zu betrügen, ist der fürchterlichste Betrug; es ist ein

ewiger Verlust, der sich nie ersetzen läßt, weder in der Zeit noch in der Ewigkeit. Søren Aabye Kierkegaard Aber das ist auch eben das Schwere, daß unsere bessere Natur sich kräftig durchhalte und den Dämonen nicht mehr Gewalt einräume als billig. Johann Wolfgang von Goethe Es werde Licht ist ein Dauerauftrag. © Friedrich Löchner Keine Macht wird mißbraucht wie die Macht über sich. © Manfred Hinrich Jedes finstere Gesicht hellt sich auf, wenn es angelächelt wird. © Helmut Glaßl Leben: eine Frivolität des Geistes. © Peter Rudl Ich kenne eine Nuß, die will einen alten Knacker. © Manfred Hinrich

Amerika, Du Land der Träume, Du Wunderwelt, so lang und breit, Wie schön sind Deine

Kokosbäume Und Deine rege Einsamkeit! Friederike Kempner Eine der wichtigsten Sorgfalt-Pflichten eines Beraters besteht darin, sofort alle Protokolle zu verbrennen, aus denen hervorgeht, daß sein Kunde unrecht und er recht hatte. © KarlHeinz Karius Unter den Scheinheiligen ist einer des anderen Teufel. Unbekannt Gross sein, Gut sein, Schön sein, genügt dem Menschen nicht, er will auch glücklich sein. Mathilde Wesendonck Ein praktischer Theoretiker? – Ach, verschont mich doch mit euren Wunschträumen! © Gerd W. Heyse Manchmal verkleidet sich das Schweigen und trägt Vorwurf! © Gudrun Zydek Wer den Lüsten nicht das Messer an die Kehle setzt, den bringen sie um. Alter Spruch

Niemand, der steht, steht wie ein anderer. Jeder, der sitzt oder liegt, hat

für diesen Moment eine Gestalt bekommen, und der nächste Moment nimmt sie wieder zurück. © Billy Auch in Krankheit sollen wir stille sein und geduldig und bedenken, daß Einer lebt, der solche Passionszeiten ganz besonders als die seinen betrachtet. Aus: »Gedankenvoll«, 1893 Nur großen Menschen sind große Fehler erlaubt. Verfasser unbekannt Was michNiemand, der steht, steht wie ein anderer. Jeder, der sitzt oder liegt, hat für diesen Moment eine Gestalt bekommen, und der nächste Moment nimmt sie wieder zurück. © Billy Was micheigentlichinteressieren sollte, will ich gar nicht erst einsehen. © Michael Wollmann Man kennt den Wein nicht am Faß, noch den Menschen an seiner Kleidung. Aus Frankreich Der freie Wille ist unsere größte Gefahr. © Erwin Koch Wer andere kontrollieren möchte, sollte mit sich selbst beginnen. © Jerome Anders

Bei den Aufnahmen der Kernspin tomographie sieht das Gehirn wie eine Walnuß aus. Manchmal

hab ich den Eindruck, daß es auch die gleiche Größe hat. © Peter Becker Mit einem Menschen, welcher den gekreuzigten Gottmenschen verehrt, ist immer noch mehr anzufangen als mit einem, der weder an die Menschen noch an die Götter glaubt. Gottfried Keller Religion muß immer unseren Willen erfassen, denn so gering auch unser Wille sein mag, stets ist er noch groß genug, um mit dem Willen Gottes vereinigt zu werden. © Edward White Benson Offen auf den Himmel hoffen, hoffen, daß der Himmel offen. © Friedrich Löchner Wer stärker als die Dinge ist, der ist Asket. Aus Indien Wenn Du nicht willst, daß die Leute auf Dir herumtrampeln, hör auf, Dich wie eine Fußmatte zu benehmen. © Frank Wisniewski Ein Kunstwerk schön finden heißt, den Menschen lieben, der es hervorbrachte. Christian Morgenstern

Der größte Vorposten des Kapitalismus ist der Militarismus. Genau in dem Augenblick, in

dem der letztere unterminiert wird, wird der Kapitalismus wanken. Emma Goldman Das Handeln Anderer beurteilt man am besten in der dem Ereignis entsprechenden Zeit und den dort herrschenden Umständen. Damit lassen sich Fehlurteile vermeiden. © Dieter Gropp Es gibt keinen Menschen, der nicht mehr zu lernen als zu lehren hätte. Hugo Ball Ich habe immer mehr Freude an der Arbeit, als an den Resultaten der Arbeit gehabt. Christian Albert Theodor Billroth Einen Fahrstuhl zum Glück gibt es nicht, man muß die Treppe nehmen. © Phil Bosmans Wenn das Glück ein mächtiger König ist, so ist der Zufall sein allmächtiger Hofnarr. Verfasser unbekannt Im Krieg haben wichtige Ereignisse unscheinbare Ursachen. Gaius Iulius Caesar

Die Freiheit, die Menschen meinen, indem sie keine Bindung zu einem anderen Menschen

aufbauen, ist in Wahrheit das Gefängnis, in welches sie sich selbst einschließen. © Damaris Wieser Wer den Augenblick nicht genießen kann, dem fällt es auch schwer, die Sensibilität für mehrere Augenblicke und ganze Zeitabläufe zu besitzen. © Helmut Glaßl Gib den Leuten was sie wollen und sie hängen dich an ihren Forderungen auf. © Kurt Haberstich Die Würde des einen ist die Bürde des anderen. © Dr. phil. Michael Richter Drei Dinge überwinden es Lebens Not: Friede, Geduld und ein seliger Tod. Deutsches Sprichwort Krieg aller gegen alle. Thomas Hobbes Werde also nicht müde, deinen Nutzen zu suchen, indem du anderen Nutzen gewährst. Marc Aurel

Die Mehrheit an Beziehungen besteht doch daraus, sich gegenseitig immer wieder beweisen zu

müssen, wer die Hosen anhat. Und manche verlieren darüber ihr letztes Hemd! © Thomas S. Lutter Wer eine große Liebe an sich erfahren hat, vernachlässigt die Freundschaft; wer sich in Freundschaft erschöpft hat, hat damit noch keinen Schritt zur Liebe getan. Jean de La Bruyère Wem's rote Rosen regnen soll, der muß zwangsläufig auf Dornen gehen! © Thomas S. Lutter Das ist es! Kunst ist etwas, was das Leben lebendiger macht. Denn was wäre es sonst, wenn es, aus Lebendigem entsprungen, nicht lebendiger wäre als dieses? Peter Altenberg Konferenzen beruft man ein, wenn man nicht mehr allein weiter weiß. William »Will« Penn Adair Rogers Der rechte Augenblick zur Scheidung liegt vor der Verlobung. Unbekannt Die Kunst ist das milde Versöhnen des Ideals mit dem Leben. Ludwig Habicht

Die Poesie und die Theologie Sind eben beide Phantasie, Nur die eine erfindet ihre Gestalten, Die

andere spielt mit den vorhandenen alten. Franz Grillparzer Die Autorität ist die erste soziale Idee des menschlichen Geschlechtes gewesen. Die zweite hat darin bestanden, unmittelbar nach der Abschaffung der Autorität zu arbeiten. Pierre Joseph Proudhon Die Tugend flößt schon durch ihr Wesen Wohlgefallen ein und ist so lieblich, daß es sogar den Bösen natürlich ist, das Bessere gut zu heißen. Lucius Annaeus Seneca In jedem Menschen steckt ein Heiliger und ein Verbrecher. Jean Baptiste Henri Lacordaire Die Hoffnung wird dich nie enttäuschen. Aus Afrika Schwach werden kann nur der bis dahin Starke. © Willy Meurer Für alle Prognosen gilt: Vertrauen ist gut, Misstrauen ist besser. © Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

So fühlt auch mein alter, lieber Adam Herbst- und Frühlingsfieber…Also bist du nicht so

schlimm, o alter Adam, wie die strengen Lehrer sagen. Eduard Mörike Der Städter, dessen politische Überlegenheit über das Land im Laufe des Jahrhunderts vielfach zum Ausdruck kommt, macht den Versuch, das Land in die Stadt einzubringen. Walter Benjamin Wieviel du auch besitzt, gib immer weniger aus. Unbekannt Späte Kinder, frühe Waisen. Aus England Der Glaube hat auch wider besseres Wissen schon immer in den Verfolgungswahn geführt. © Justus Vogt Jenseits erst von Vernunft und Emotion entsteht die wahre Menschlichkeit. © Dr. Christian Ferch Welcher Boden kann wie jeder Schwankende so schwanken, daß niemand fällt. © Manfred Hinrich

Gemeoss

Das, was unter der Gestalt der Wahrheit unter allen Völkern herumschleicht und auch

von den Blödsinnigsten angenommen wird, ist gewiß keine Wahrheit, und man darf nur getrost die Hand, sie zu entkleiden, anlegen, so wird man den scheußlichsten Irrtum nackend vor sich stehen sehen. Gotthold Ephraim Lessing Ein Maientag in den Ardennen Wie weiße Segel auf dem Meer am blauen Himmel Wolken treiben, ganz langsam nur, als wollten sie in diesem Märchenlande bleiben, wo frühlingsgrün die Wiesen leuchten und Wanderer den Bächlein lauschen, die murmelnd von den sanften Hügeln herab in stille Täler rauschen. Geborgen wie in Gottes Händen sich Dörfer in die Täler schmiegen, als ob die Unrast dieser Welt, ihr Lärm und Streit ganz ferne liegen. Der strahlendgelbe Ginster blüht, rahmt jede Wiese leuchtend ein, rahmt auch die dunkelgrünen Wälder und gleißt wie Gold im Sonnenschein. Der Mai, er feiert sich hier selbst mit diesem prächtig bunten Treiben. Den farbenfrohen Frühlingstag kann selbst ein Maler kaum beschreiben. © Christa Kluge

Nicht die Wahrheit, in deren Besitz irgendein Mensch ist oder zu sein vermeinet,

sondern die aufrichtige Mühe, die er angewandt hat, hinter die Wahrheit zu kommen, macht den Wert des Menschen. Gotthold Ephraim Lessing Es gibt, und das gehört zu den wunderbarsten Gesetzen und Geheimnissen der Welt, eine gewisse Höhe des Lebens, wo Selbstsucht und Liebe, Kampf und Frieden, Ernst und Freude zusammenfallen. Friedrich Naumann Ein Mensch, der sich nachhaltig prägen läßt und diese Spuren kraft seines Geistes nicht zu verwischen vermag, steht mit dem Pawlowschen Hund auf einer Stufe. © Peter Rudl Millionen, Abermillionen Haustiere werden (leider!) vermenschlicht. Wie wäre es, wenn dies auch (endlich!) mit den Kindern der Welt passieren würde?! © Stefan Wittlin Glück ist eine Frage der Einstellung, nicht der Fortüne. © Ralf Bröker Man sollte seinen Dämonen immer mit Ehrfurcht begegnen. Aber auch immer furchtlos…. © Oliver Mally Hatten Adam und Eva auch schon im Paradies Sex, oder erst danach? Wenn nicht, hätte ich es auch unter Protest verlassen. © Erhar...

Die Schlange, welche sich nicht häuten kann, geht zugrunde. Ebenso die Geister, welche

man verhindert, ihre Meinungen zu wechseln; sie hören auf, Geist zu sein. Friedrich Wilhelm Nietzsche Die Liebe wird nicht sterben. Jene Hügel der Gräber, Asche und Staub, sind nur die Trophäen ihrer Unsterblichkeit. © »Klassisches Vergißmeinnicht« Es geht der Krieger, der gerechte, Mit frohem Mute zum Gefechte. Indessen ist es ihm doch lieber, Wenn alles erst mal gut vorüber. Wilhelm Busch Zwei Arten Menschen quälen sich umsonst und mühen sich vergebens: wer Geld sammelt und es nicht verzehrt und wer Wissen erwarb und es nicht anwendet. Demokrit Unbeholfenheit zeugt nicht selten Gewalt. © Peter Rudl Das nach wahrer Sitte und Einsicht regiert werde, ist ein noch höherer Zweck, als daß nach oder mit der öffentlich Meinung regiert werde. Friedrich Julius Stahl Leben heißt Sterben mit allen Sinnen. © Peter Rudl Jeden adelt sein eigenes Werk. Juvenal Für viele Redner ist der Anfang vom Anfang auch bereits der Anfang vom Ende. © KarlHeinz Karius Des Freiesten F...

In Europa sind wir gewohnt, die Unruhe des Geistes und die maßlose Gier

nach Reichtum als große soziale Gefahr anzusehen. Doch diese Dinge verbürgen Amerika eine lange und friedliche Zukunft. Glückliches Land, wo der Gesellschaft die Laster der Menschen fast ebenso nutzen wie seine Tugenden. Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville Das ist wirkliche Verehrung des Heiligen und Erhabenen, daß sie uns das Augenmaß zerstört. Carl Jatho Und wenn es einen Gott gibt, so ist er die Wahrheit. Gibt es aber keinen, so bleibt diese die berechtigte Nachfolgerin des gestorbenen Gottes. Paul Schwartzkopff Nach den Aussagen der Pisa Studien liegen wir mit unserem Bildungssystem schief. © Siegfried Wache Die günstigen Momente kommen einem teuer zu stehen! © Thomas S. Lutter Die meisten Prognosen sind gut, aber die Zukunft kümmert sich wenig darum. © Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

Pathos und Geist vertragen sich selten, wenn doch, wird es schnell tragikomisch und man nennt

es zum Beispiel Liebe. So irre, daß man, kennte sie der Geist denn nur, fast die eine oder andere Träne darüber zu verdrücken versucht wäre. © Peter Rudl Leise von den Alleen Ergriffen, rechts und links, Folgend dem Weitergehen Irgendeines Winks, Tritts du mit einem Male In das Beisammensein Einer schattigen Wasserschale Mit vier Bänken aus Stein; In eine abgetrennte Zeit, die allein vergeht. Auf feuchte Postamente, Auf denen nichts mehr steht, Hebst du einen tiefen Erwartenden Atemzug; Während das silberne Triefen Vor dem dunkeln Bug Dich schon zu den Seinen Zählt und weiterspricht. Und du fühlst dich unter Steinen, Die hören, und rührst dich nicht. Rainer Maria Rilke

Ja, warum will ich auf den Mond? Wollen Sie nicht auf'n Mond? Nein?

Also. Einmal die Erde von weitem sehen, den blauen Planteten. (Zwischenfrage: "Aber Sie wissen, die Leute, die auf dem Mond waren, sind alle ein bißchen gaga geworden. Die haben das nicht verkraftet."). Ich bin gut in Übung. Und nach dem Wahlkampf sowieso. © Regine Hildebrandt Nun lach nicht mehr so schaurig! Nun lach nicht mehr so schaurig! Dein Leben macht mich traurig! Und sprich zu mir ein Wort! Das Schweigen tötet die Liebe. Du aber sollst mich lieben – Ach, hörst Du mich denn nicht? Paul Scheerbart Fürchte den Stier von vorne, den Esel von hinten und die Kollegen von allen Seiten. Unbekannt Vivere militare est - Das Leben ist ein Kampf. Lateinisches Sprichwort Tabu. – Das sogenannte Selbstverständliche ist die vorlaute Antwort auf Fragen, die man nicht stellen darf. © Prof. Dr. phil. habil. Rainer Kohlmayer Ein verblendetes Haus strahlt etwas Positives aus – ein verblendeter Mensch nur Negatives. © Willy Meurer

Einen echten Schwächeanfall kann sich eine Frau nur zu Hause leisten, woanders wird

sofort eine Liebesaffäre daraus… © Elmar Kupke Siege, die leicht fallen, sind billig. Nur jene sind es wertvoll, die das Resultat harten Kämpfens sind. Henry Ward Beecher Die Summe unserer Erkenntnisse besteht aus dem, was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach Erinnerung Es flüstert in den Cypressen Am verfallenen Gartenthor; Wie kann, wer einst dich besessen, Vergessen, Was er an dir verlor! Es weht um die Lauben, die düstern, Wie verhaltene Sehnsucht nach dir ... Ich höre ein Grüßen und Flüstern, So lüstern, Als wohntest du noch hier. Heinrich Leuthold Zeit ist Luxus, sagte der Reiche. Geld ist Luxus sagte der Arme. Sollten sich die beiden nicht zusammentun, um ihren Luxus zu teilen? © Helmut Glaßl Rechte hat, wer sich traut, für sie einzutreten. Roger Sherman Baldwin Atme das Licht und dein Leben reflektiert die schillernden Farben des Regenbogens. © Irina Rauthmann Wer die Nase im Wind hat, muß mit ...

In ihrer untätigen Gestalt zeigt sich die Selbstsucht als Neid gegen andere Menschen,

in tätiger Gestalt als Herrschsucht über die Menschen, als Habsucht gegenüber den Dingen. Franz von Holtzendorff Atomgegner – wer ist denn einer? Jener, der Atomkerne zertrümmert, oder der, der eben dies weder tun noch gutheißen will? Man müßte die Atomkerne fragen können. © Kurt Marti Wer Sätze preisgibt, hat Verantwortung für sie. Sie sollten möglichst in der äußeren Form ordentlich daherkommen, damit ihr Anblick nicht den Inhalt überdeckt. © Traudel Zölffel Die Ehe kann niemals eine Republik sein. Nur Selbstherrschertum auf der einen oder auf der andern Seite. Kraft auf seiten des Mannes oder auf seiten des Weibes. Peter Hille Das Unausbleibliche ist die Bleibe des Todes. © Dr. Hanspeter Rings Neue Fernsehkultur: Einschalten, um abzuschalten. © Helmut Glaßl Wer die Hand nur offen hält zum Empfangen, wird zum Bettler und steht am Ende mit leeren Händen da. © Waltraud Puzicha Du bist der Fächer meiner Seele, der ihr eine große Liebe verspricht… © Elmar Kupke N...

Wenn die Neugierde nicht wäre, würde wenig für das Wohl des Nächsten getan

werden. Aber die Neugierde schleicht sich unter dem Namen der Pflicht oder des Mitleides in das Haus des Unglücklichen und Bedürftigen. — Vielleicht ist selbst an der vielberühmten Mutterliebe ein gut Stück Neugierde. Friedrich Wilhelm Nietzsche Fastnacht Lust'ge, lust'ge Fastnachtszeit! Heute jubeln alle Leut', Heute sind wir alle toll, Alle bunter Scherze voll. Zieht die Schellenkappen um, Hänget bunte Kleider drum! Keiner kennt uns mehr heraus: Welt ist wie ein Narrenhaus. Räuber kommen wild heran, Ritter reihen stolz sich dran, Die Zigeuner fehlen nicht, Schäfersmann ist jener Wicht. Aus Tirol kommt der Gesell, Jener aus dem Land des Tell. Wenn ich doch ein Türke wär'! Seht, dort trollt sogar ein Bär! Auf der Geige auf dem Baß, Auf der Flöte spielt der Spaß. Kunterbunten Maskenscherz Treiben froh wir allerwärts. Lust'ge, lust'ge Fastnachtszeit! Heute jubeln alle Leut', Heute sind wir alle toll, Alle bunter Scherze voll. ...

Menschenskind, deine ganze Vergangenheit hast du schon auf dem Buckel, und du willst

dir auch noch deine ganze Zukunft aufladen? Das ist viel zu viel. Du bekommst zu leben in Portionen von vierundzwanzig Stunden. Warum denn alles auf einmal? Dafür bist du nicht geschaffen. Das macht dich fertig. © Phil Bosmans Welch ein eignes Reich ist doch Das der Liebe! seine Wunder Werden nimmer ausgesagt. Nicht befremdlich ist es uns, Wenn gefürchtet starke Löwen Schüchterne Gazellen jagen; Die Gazelle deines Auges Macht jedoch auf Löwen Jagd. Georg Friedrich Daumer Die Frauen haben es ja von Zeit zu Zeit auch nicht leicht. Wir Männer aber müssen uns rasieren. Kurt Tucholsky Zu großer Fleiß bleibt nicht lange heiß. Deutsches Sprichwort Weder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selber ist. Thomas von Aquin Beim Fishing for Compliments kommen einem manchmal die größten Grobheiten zu Ohren. © Erwin Koch