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Zwei Flügel erheben den Menschen über das Irdische: Einfalt und Lauterkeit; Einfalt in

der Absicht, Lauterkeit in der Liebe. Die Einfalt sucht Gott, die Lauterkeit findet ihn. Thomas von Kempen Rabbi Nehorai sagte: Laufe nach dem Ort des Gesetzes, und sage nicht, es werde zu dir kommen, oder deine Freunde würden es dir aufbewahren. Und verlasse dich nicht auf deinen Verstand. Talmud Alle Moral muß aus der Fülle des Herzens kommen, von der der Mund übergeht, man muß ebensowenig lang darauf denken, als damit zu prahlen scheinen. Gotthold Ephraim Lessing Möge es dir nicht beikommen, dein Weib zu mißhandeln, dessen Kraft geringer ist als die deine, sondern möge es in dir einen Beschützer finden. Aus dem Palimpsest Natürliches Recht heißt Gottes Recht. Deutsches Sprichwort Lieben ist nichts Besonderes, sich gegenseitig lieben sehr selten. Die Liebe ist ein Gesetz, die Gegenseitigkeit der Liebe ein Zufall. Sully Prudhomme Wer oder was keine Fehler macht, ist für den Fortschritt verloren, ist ein Fossil. © Peter Rudl Auch eine stiellose Rose hat Stil. © K...

Wie viel wertvoller ist dem Menschen ein kleines Stück Brot als ein großes

Schiff! Aber wie viel Geld wird für ein Schiff benötigt! Wer verstehen kann, den laßt verstehen! Grigori Jefimowitsch Rasputin Gutes und Böses hat die natürliche Tendenz, ein jedes sich in seiner Weise fruchtbar zu erweisen, indem Gutes Gutes und Böses Böses hervorbringt. John Stuart Mill In einem gesund geborenen inneren Erlebnis gehören Fühlen und Denken zusammen wie Fleisch und Knochen. Fleisch ohne Knochen hat keinen Halt, Knochen ohne Fleisch kein Leben. © Wolfgang Pfleiderer Eifersucht ist die Gelbsucht der Seele © John Dryden Wir dürfen uns nur ein Stück Torte vom Kuchenbuffet des Lebens nehmen. © Stefan Rogal Smartphones sind nur so smart wie ihre Nutzer. © Siegfried Wache Wahre Helden brauchen keine Orden, aber immer Menschen. © Helmut Glaßl Selbsthilfe ist der beste Kraftstoff. © Dr. Fritz P. Rinnhofer

Wer zu beleidigen gedenkt oder jeden Augenblick beleidigt zu werden fürchtet, beide sehen

sich begreiflicherweise nach Verbündeten und Gehilfen um. Alessandro Graf Manzoni Mit den Händen in dem Schooß Hoffe auf kein bess'res Loos! Kämpfe, kämpfe dich durch's Leben! Hoffnung ohne Streben Ist ein Anker ohne Schiff! Verfasser unbekannt Es ist gut pflügen, wenn der Acker gereinigt ist; aber den Wald und die Stöcke ausrotten und den Acker zurichten, da will niemand an. Martin Luther Manche Traditionen verschlafen ihr Verfallsdatum. © Peter Horton Selbstverwirklichung? Kümmere dich um andere! © Paul Mommertz Der Krieg ist ein Feuer, das nur brennen kann, wenn sich genügend Menschen dafür hingeben. © Daniel Mühlemann Ich denke nicht, so hab ich es leichter. © Nina Gabrielle Gilhooley

Einen Menschen lieben heißt ihn ständig zu sehen und zu akzeptieren wie er

gerade ist. Auch er ist auf seinem Weg! Egal, wie seine Seele sich gerade äußert. © Irina Rauthmann Mit jedem Schritt der Erkenntnis, den uns die Erfahrung an die echte Wirklichkeit näher heranführt, geben wir jedesmal eine stolze Hoffnung von unserem Jugendbaume ab. Wilhelm Vogel Was ungewöhnlich angefangen hat, muß ebenso enden. Michael Jurjewitsch Lermontow Es ist Torheit, sich gegen das Altwerden schützen zu wollen, indem man den Gewohnheiten der Jugend festhält. Lebensweisheit Ach! Könnten wir doch auf einen Stuhl steigen und unser Ohr fest an den Mond pressen! Was er uns nicht alles sagen würde! Jules Renard Schweigen ist der Anfang aller Befreiung von der Allgewalt der Außenwelt. Wilhelm Förster Gutes Benehmen ist weitgehend von einer guten Umgebung abhängig. © Hubert Joost

Als Voltaire mit dreiundachtzig Jahren nach Paris fuhr, sagte er zu seinen Freunden:

"Seht, ich habe meinen Todeskampf unterbrochen, um euch noch einmal zu umarmen." © Kalenderanekdote Gieß in meine Seele deine Gieß in meine Seele deine, Meine hast du längst getrunken, Wie im Morgensonnenscheine Untergehn der Sterne Funken: Daß mit wonnevollen Schmerzen Gleiche Flammen uns durchwühlen! Dass wir beide tief im Herzen Eines Blutes Pulsschlag fühlen. Robert Eduard Prutz Musik erschüttert uns, Bilder lassen uns zweifeln, und Worte, wenn sie mehr sagen als nichts, vollenden unseren Irrtum. © Max Bodzin Despoten sind anfällig für Illusionen. Anton Pawlowitsch Tschechow Frauen seien zart und schön? Ich habe in meinem Leben tausendmal mehr Dragoner und Walküren gesehen, als Elfen. © Erhard Blanck Intuition: oft genug eine Art Widerwillen wider Willen. © Peter Rudl Viele sehen in Gott eine Art kosmischen Pizza-Service – mit grenzenlosem Angebot, aber unkalkulierbaren Lieferzeiten. © Matthias Heise

Die historischen Werke müßte man, um sie nützlich zu machen, wenn möglich von

dem Parteigeist, von falschen Anekdoten und Lügen reinigen. Friedrich II., der Große Der Mensch kann sich nicht freier fühlen, als wenn er unter einem Drucke lebt, den er um des Guten willen selbst auf sich genommen hat, und nun mit edler Verleugnung trägt. Unbekannt Erstaunlich: Herzen haben keinen Verstand und können sich dennoch irren. © Werner Friebel Wenn alles vorherbestimmt ist, gibt es keine Hoffnung. © Lisz Hirn Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Bibel Das Hoffen auf die Zukunft ist der Tod der Gegenwart. © Lisz Hirn Ich werde mit ganzem Herzen und Verstand um die relative Wahrheit kämpfen. Auch dann, wenn ich mich selbst widerlegen muß. Unbekannt

Sich um die Liebe zu betrügen, ist der fürchterlichste Betrug; es ist ein

ewiger Verlust, der sich nie ersetzen läßt, weder in der Zeit noch in der Ewigkeit. Søren Aabye Kierkegaard Aber das ist auch eben das Schwere, daß unsere bessere Natur sich kräftig durchhalte und den Dämonen nicht mehr Gewalt einräume als billig. Johann Wolfgang von Goethe Es werde Licht ist ein Dauerauftrag. © Friedrich Löchner Keine Macht wird mißbraucht wie die Macht über sich. © Manfred Hinrich Jedes finstere Gesicht hellt sich auf, wenn es angelächelt wird. © Helmut Glaßl Leben: eine Frivolität des Geistes. © Peter Rudl Ich kenne eine Nuß, die will einen alten Knacker. © Manfred Hinrich

Amerika, Du Land der Träume, Du Wunderwelt, so lang und breit, Wie schön sind Deine

Kokosbäume Und Deine rege Einsamkeit! Friederike Kempner Eine der wichtigsten Sorgfalt-Pflichten eines Beraters besteht darin, sofort alle Protokolle zu verbrennen, aus denen hervorgeht, daß sein Kunde unrecht und er recht hatte. © KarlHeinz Karius Unter den Scheinheiligen ist einer des anderen Teufel. Unbekannt Gross sein, Gut sein, Schön sein, genügt dem Menschen nicht, er will auch glücklich sein. Mathilde Wesendonck Ein praktischer Theoretiker? – Ach, verschont mich doch mit euren Wunschträumen! © Gerd W. Heyse Manchmal verkleidet sich das Schweigen und trägt Vorwurf! © Gudrun Zydek Wer den Lüsten nicht das Messer an die Kehle setzt, den bringen sie um. Alter Spruch

Niemand, der steht, steht wie ein anderer. Jeder, der sitzt oder liegt, hat

für diesen Moment eine Gestalt bekommen, und der nächste Moment nimmt sie wieder zurück. © Billy Auch in Krankheit sollen wir stille sein und geduldig und bedenken, daß Einer lebt, der solche Passionszeiten ganz besonders als die seinen betrachtet. Aus: »Gedankenvoll«, 1893 Nur großen Menschen sind große Fehler erlaubt. Verfasser unbekannt Was michNiemand, der steht, steht wie ein anderer. Jeder, der sitzt oder liegt, hat für diesen Moment eine Gestalt bekommen, und der nächste Moment nimmt sie wieder zurück. © Billy Was micheigentlichinteressieren sollte, will ich gar nicht erst einsehen. © Michael Wollmann Man kennt den Wein nicht am Faß, noch den Menschen an seiner Kleidung. Aus Frankreich Der freie Wille ist unsere größte Gefahr. © Erwin Koch Wer andere kontrollieren möchte, sollte mit sich selbst beginnen. © Jerome Anders

Bei den Aufnahmen der Kernspin tomographie sieht das Gehirn wie eine Walnuß aus. Manchmal

hab ich den Eindruck, daß es auch die gleiche Größe hat. © Peter Becker Mit einem Menschen, welcher den gekreuzigten Gottmenschen verehrt, ist immer noch mehr anzufangen als mit einem, der weder an die Menschen noch an die Götter glaubt. Gottfried Keller Religion muß immer unseren Willen erfassen, denn so gering auch unser Wille sein mag, stets ist er noch groß genug, um mit dem Willen Gottes vereinigt zu werden. © Edward White Benson Offen auf den Himmel hoffen, hoffen, daß der Himmel offen. © Friedrich Löchner Wer stärker als die Dinge ist, der ist Asket. Aus Indien Wenn Du nicht willst, daß die Leute auf Dir herumtrampeln, hör auf, Dich wie eine Fußmatte zu benehmen. © Frank Wisniewski Ein Kunstwerk schön finden heißt, den Menschen lieben, der es hervorbrachte. Christian Morgenstern

Der größte Vorposten des Kapitalismus ist der Militarismus. Genau in dem Augenblick, in

dem der letztere unterminiert wird, wird der Kapitalismus wanken. Emma Goldman Das Handeln Anderer beurteilt man am besten in der dem Ereignis entsprechenden Zeit und den dort herrschenden Umständen. Damit lassen sich Fehlurteile vermeiden. © Dieter Gropp Es gibt keinen Menschen, der nicht mehr zu lernen als zu lehren hätte. Hugo Ball Ich habe immer mehr Freude an der Arbeit, als an den Resultaten der Arbeit gehabt. Christian Albert Theodor Billroth Einen Fahrstuhl zum Glück gibt es nicht, man muß die Treppe nehmen. © Phil Bosmans Wenn das Glück ein mächtiger König ist, so ist der Zufall sein allmächtiger Hofnarr. Verfasser unbekannt Im Krieg haben wichtige Ereignisse unscheinbare Ursachen. Gaius Iulius Caesar

Die Freiheit, die Menschen meinen, indem sie keine Bindung zu einem anderen Menschen

aufbauen, ist in Wahrheit das Gefängnis, in welches sie sich selbst einschließen. © Damaris Wieser Wer den Augenblick nicht genießen kann, dem fällt es auch schwer, die Sensibilität für mehrere Augenblicke und ganze Zeitabläufe zu besitzen. © Helmut Glaßl Gib den Leuten was sie wollen und sie hängen dich an ihren Forderungen auf. © Kurt Haberstich Die Würde des einen ist die Bürde des anderen. © Dr. phil. Michael Richter Drei Dinge überwinden es Lebens Not: Friede, Geduld und ein seliger Tod. Deutsches Sprichwort Krieg aller gegen alle. Thomas Hobbes Werde also nicht müde, deinen Nutzen zu suchen, indem du anderen Nutzen gewährst. Marc Aurel

Die Mehrheit an Beziehungen besteht doch daraus, sich gegenseitig immer wieder beweisen zu

müssen, wer die Hosen anhat. Und manche verlieren darüber ihr letztes Hemd! © Thomas S. Lutter Wer eine große Liebe an sich erfahren hat, vernachlässigt die Freundschaft; wer sich in Freundschaft erschöpft hat, hat damit noch keinen Schritt zur Liebe getan. Jean de La Bruyère Wem's rote Rosen regnen soll, der muß zwangsläufig auf Dornen gehen! © Thomas S. Lutter Das ist es! Kunst ist etwas, was das Leben lebendiger macht. Denn was wäre es sonst, wenn es, aus Lebendigem entsprungen, nicht lebendiger wäre als dieses? Peter Altenberg Konferenzen beruft man ein, wenn man nicht mehr allein weiter weiß. William »Will« Penn Adair Rogers Der rechte Augenblick zur Scheidung liegt vor der Verlobung. Unbekannt Die Kunst ist das milde Versöhnen des Ideals mit dem Leben. Ludwig Habicht

Die Poesie und die Theologie Sind eben beide Phantasie, Nur die eine erfindet ihre Gestalten, Die

andere spielt mit den vorhandenen alten. Franz Grillparzer Die Autorität ist die erste soziale Idee des menschlichen Geschlechtes gewesen. Die zweite hat darin bestanden, unmittelbar nach der Abschaffung der Autorität zu arbeiten. Pierre Joseph Proudhon Die Tugend flößt schon durch ihr Wesen Wohlgefallen ein und ist so lieblich, daß es sogar den Bösen natürlich ist, das Bessere gut zu heißen. Lucius Annaeus Seneca In jedem Menschen steckt ein Heiliger und ein Verbrecher. Jean Baptiste Henri Lacordaire Die Hoffnung wird dich nie enttäuschen. Aus Afrika Schwach werden kann nur der bis dahin Starke. © Willy Meurer Für alle Prognosen gilt: Vertrauen ist gut, Misstrauen ist besser. © Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

So fühlt auch mein alter, lieber Adam Herbst- und Frühlingsfieber…Also bist du nicht so

schlimm, o alter Adam, wie die strengen Lehrer sagen. Eduard Mörike Der Städter, dessen politische Überlegenheit über das Land im Laufe des Jahrhunderts vielfach zum Ausdruck kommt, macht den Versuch, das Land in die Stadt einzubringen. Walter Benjamin Wieviel du auch besitzt, gib immer weniger aus. Unbekannt Späte Kinder, frühe Waisen. Aus England Der Glaube hat auch wider besseres Wissen schon immer in den Verfolgungswahn geführt. © Justus Vogt Jenseits erst von Vernunft und Emotion entsteht die wahre Menschlichkeit. © Dr. Christian Ferch Welcher Boden kann wie jeder Schwankende so schwanken, daß niemand fällt. © Manfred Hinrich

Gemeoss

Wer Wohltat gibt, soll's bald vergessen; wer Wohltat nimmt, soll's nie

vergessen; Sonst ist um Undank der zu strafen und jenem Hoffart zuzumessen. Friedrich Freiherr von Logau …und leg uns nicht ad acta… © Manfred Hinrich Diese merkwürdige Dreieinhalb-Gott-Religion. © Jacques Wirion Willst du wissen, wo es guten Wein gibt, so frag, wohin die Popen gehen. Aus Bulgarien Wenn's euch mit dem und jenem wirklich Ernst ist, und es dir so recht durch Mark und Bein geht, so lasse du's durchgehen und danke Gott dafür und sage niemandem davon. Matthias Claudius Für intellektuelle Leistungen nimmt man gern einen Lohn, aber für moralische weist man ihn ab. Arthur Schopenhauer

Man braucht seinen Verstand nie so sehr, als wenn

man mit einem Dummkopf zu tun hat. Fernöstliche Weisheit Sternschnuppe Es fiel ein Stern, habt ihr gedacht, aus weiten, unbekannten Fernen. Ging unter er in dunkle Nacht? Blieb er am Himmel bei den Sternen? Ist's eine Welt, die im Entstehn sich Kraft und Stoff zu holen strebte? War's eine Welt, die im Vergehn durchs Leuchten sich zu Ende lebte? Das werdet ihr vielleicht, vielleicht eure Rohre noch ergründen, jedoch wer ihren Weg ihr zeigt, kann nur der Glaube euch verkünden. Karl Friedrich May Bevor du etwas Kluges sagst oder schreibst, denke daran, daß es noch Klügere als dich gibt. Aus Griechenland Der schönste Monat für das Herz ist und bleibt der Monat März. Volksmund Gott leidet mit dem Menschen im Gekreuzigten. Der Mensch lebt mit Gott im Auferstandenen. © Josef Bordat Was trag ich auf meinen Schultern? Was für Gespenster umhängen mich? Franz Kafka Lesen ist vom Autor geführtes Denken. © Peter O. Pirron (POP) Die Gewöhnung stumpft uns...

Viele Probleme erscheinen uns nur deshalb so groß, weil

wir sie mit zu wenig Abstand betrachten. © Jochen Mariss Ein Freund ist eine Seele, die in zwei Körpern wohnt. Aristoteles Willst du dich mit mir zanken, so beweise erst, daß ich unrecht habe. © Michail Genin Wo die Liebe hinfällt, zerschlägt sie nicht. © Erhard Horst Bellermann Das Christentum ist das Mittelalter der Menschheit. Anselm Feuerbach Benützt Klopapier beidseitig - der Erfolg liegt auf der Hand. Unbekannt Intoleranz toleriere ich nicht. © Matthias Geßner Die meisten Menschen sterben an ihren Arzneien und nicht an ihren Krankheiten. Molière Eine Zeitverschwendung sind opportune Menschen. © Raymond Walden Oft waren es Analphabeten, die Geschichte schrieben. © Ulvi Gündüz

Katastrophen lassen sich in keiner Sprache der Welt mundgerecht darstellen. Sprachen sind viel

zu klein für das Abenteuer, dem Kosmos Paroli zu bieten. Sprache ist ein winzig kleiner Ort – bis vor kurzem war es auf keiner Landkarte verzeichnet. © Billy Wer genießt, der grüble nicht viel! Der Genuß kann selten Licht vertragen. Klamer Eberhard Karl Schmidt Wir machen uns fortwährend Sorgen, um keine zu haben. Emanuel Wertheimer Immer niedlich, immer heiter, Immer lieblich! und so weiter, Stets natürlich, aber klug; Nun, das dächt' ich, wär' genug. Johann Wolfgang von Goethe Ein Leben ohne Tod! Wäre das nicht ein Hundeleben? Und Götter ohne Tod, nicht arme Hirnhunde? © Peter Rudl Ein schöne Frau soll sich schön ankleiden, eine häßliche reich, so gefallen sie zwei Geschlechtern. Jean Paul

Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die

Menschenseele vor der Hundeseele verneigen. Aus Sibirien Das Christentum ist das Meisterwerk des Judentums, sein Ruhm, die Zusammenfassung seiner Entwicklung. Ernest Rénan Kein Verständiger straft, wie Plato sagt, weil gesündigt worden ist, sondern um die Sünde zu verhüten. Lucius Annaeus Seneca Kennst du, mein Bruder, schon das Wort »Verachtung«? Und die Qual deiner Gerechtigkeit, solchen gerecht zu sein, die dich verachten? Friedrich Wilhelm Nietzsche Schafft keine Papiere an, mag der Zins beziehungsweise die Dividende noch so hoch sein, wenn das Papier nicht als absolut sicher anzusehen ist. August Bebel Ich sehe eine Zeit kommen, wo ein Hunger nach idealen Gütern die Welt verzehren wird. Isolde Maria Klara Kurz Rechtmäßig: Vereinbar mit dem Willen des zuständigen Richters. Ambrose Gwinnett Bierce Es gibt keine besseren Zeichen von einem wackeren Gemüt als eine harte Hand. William Shakespeare Pünktlich sind die Gewissenhaften und die Neugierigen. Arthur Sc...

Bücher sind nichtperiodische Publikationen mit einem Umfang von 49

Seiten oder mehr. Unbekannt Laute Worte werden nicht veränderlicher, wenn man sie schreit. © Volkmar Frank Mit sich selbst ist man nicht immer in der vornehmsten Gesellschaft. Wilhelm Busch Im Finstern führt der blinde Mann auch den, der sonst gut sehen kann. Sorbisches Sprichwort Der Verstand ist dem Menschen gegeben, damit er ihn benutzt. Jonathan Swift Ungeratene Kinder sind Nägel zu der Eltern Sarg. Deutsches Sprichwort Wenn der Himmel einstürzt, sind alle Spatzen tot. © Dr. Dieter Schulte Als Kinder lernen wir sprechen, als Erwachsene sollten wir lernen zuzuhören. Unbekannt Was uns nicht weiterbringt, sollten wir lieber hinter uns lassen. © Ernst Ferstl Wer zu rasch redet, gibt eine falsche Antwort. Aus Ägypten

Das Tier, das sich Mensch nennt, erfand den Anstand,

um ungestörter Tier bleiben zu können. Emanuel Wertheimer Wer zur Nachwelt reisen will, muß kleines Gepäck haben. Voltaire Respekt vor den Tieren folgt der Sanftmut des Herzens. © Erwin Koch Wem das Seinige nicht ausreicht, der ist arm, auch wenn er der Herr der ganzen Welt wäre. Epikur von Samos Wenige wissen vieles, viele wissen weniges, aber einige wissen alles besser. Unbekannt Erst sei die Sache poetisch, ehe es das Wort ist. Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling Es ist schwierig, jemanden so zu schätzen, wie er es wünscht. Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues Der Fortschritt lebt von den Fehlern der Vergangenheit und den Irrtümern von heute. © peter e. schumacher Einige Fehler sträuben sich zu Recht dagegen, korrigiert zu werden. © Ulrich Wiegand-Laster Ein tauber Mann und eine blinde Frau ergeben immer ein glückliches Paar. © Willy Meurer

Die Frömmelei des einen Teils der vornehmen Weiber fließt aus derselben Quelle wie

die Koketterie des anderen Teils: Müßiggang und Langeweile. Sie vertrödeln den Tag an der geistlichen Toilette wie die anderen an den leiblichen. Der Beichtvater ist ihr Marchande des modes, die Beichte ihr Ankleidspiegel, Kirchgänge sind ihre Rendezvous, Haß und Verfolgung Andersdenkender ihre depits amoureux. Franz Grillparzer Wer nicht gelitten, hat nur halb gelebt, wer nicht gefehlt, hat wohl auch nicht gestrebt, wer nie geweint, hat halb auch nur gelacht, wer nie gezweifelt, hat wohl kaum gedacht. Robert Burns Willst Du ganz ehrlich und unzweideutig gelobt sein, so musst Du es schon selbst besorgen. © Wolfgang Pfleiderer Die auf öffentlichen Plätzen errichteten Statuen sehen leider oft aus, daß der betreffende Gefeierte in seiner ganzen Stellung und Haltung sagt: Ich stehe Denkmal. Berthold Auerbach Wie tief ein Mensch leidet, kann der andere nie erfahren. Nachruf Es ist für alle ein Glück, daß jeder Mensch auf seine Art glücklich werden kann. © Ernst Ferst...

Unsere deutschen Ästhetiker reden zwar viel von poetischen und unpoetischen Gegensätzen

und sie mögen auch in gewisser Hinsicht nicht ganz unrecht haben; allein im Grunde bleibt ein raler Gegenstand unpoetisch, sobald der Dichter ihn gehörig zu gebrauchen weiß. Johann Wolfgang von Goethe Ja, der Schrecklichste auf Erden ist der Kampf mit Ungeziefer, dem Gestank als Waffe dient, – das Duell mit einer Wanze! Heinrich Heine Liebe ist ein aus ihrer Sicht nicht benutzbarer Irrtum. Vielerlei Charakterzwerge machen sich dies gern zunutze, zwingen die Baudelairesche »Riesin« in die Knie. © Peter Rudl Es gibt viele Gründe für das Nichts. © Hans Ulrich Bänziger Wenn Lieben nur zum Zeugen dient, dient Lernen nur zum Lehren. Das ist die zweifache teleologische Rechtfertigung für das Dasein der Professoren. Karl Kraus Trauet einem Manne in keiner Sache, der nicht in jeder gewissenhaft ist. Laurence Sterne

Es ist mit der Liebe wie mit dem Leben, wie mit dem Atemholen.

Freilich ziehe ich die Luft in mich. Willst du das auch Eigennutz nennen? Aber ich hauche sie wieder aus, und sage mir, wenn du in der Frühlingssonne sitzest und vor Wonne dein Busen stärker atmet, ist das Hauchen nicht eine größere Wonne als das Atemholen? Denn das ist Mühe, jenes ist Ruhe. Johann Wolfgang von Goethe Im Frieden begraben die Söhne ihre Väter, im Kriege aber der Vater die Söhne. Herodot Liebe wird nicht dadurch bestimmt, daß man jemanden findet, mit dem man sich versteht und der einen in die Arme nimmt. © Damaris Wieser Nachdenklich Auf der Suche nach Realität auch Träume geplatzt in und durch Virtualität. Spiegel Erkenntnis Betroffenheit Seelenqual Spurensuche... © Karin Thießen Man kann nicht 365 Jahre leben, aber 365 Tage. © Pavel Kosorin Freundlichkeit kommt von innen, denn sie ist zugleich auch Herzlichkeit. © Franz Schmidberger