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Zwei Flügel erheben den Menschen über das Irdische: Einfalt und Lauterkeit; Einfalt in

der Absicht, Lauterkeit in der Liebe. Die Einfalt sucht Gott, die Lauterkeit findet ihn. Thomas von Kempen Rabbi Nehorai sagte: Laufe nach dem Ort des Gesetzes, und sage nicht, es werde zu dir kommen, oder deine Freunde würden es dir aufbewahren. Und verlasse dich nicht auf deinen Verstand. Talmud Alle Moral muß aus der Fülle des Herzens kommen, von der der Mund übergeht, man muß ebensowenig lang darauf denken, als damit zu prahlen scheinen. Gotthold Ephraim Lessing Möge es dir nicht beikommen, dein Weib zu mißhandeln, dessen Kraft geringer ist als die deine, sondern möge es in dir einen Beschützer finden. Aus dem Palimpsest Natürliches Recht heißt Gottes Recht. Deutsches Sprichwort Lieben ist nichts Besonderes, sich gegenseitig lieben sehr selten. Die Liebe ist ein Gesetz, die Gegenseitigkeit der Liebe ein Zufall. Sully Prudhomme Wer oder was keine Fehler macht, ist für den Fortschritt verloren, ist ein Fossil. © Peter Rudl Auch eine stiellose Rose hat Stil. © K...

Wie viel wertvoller ist dem Menschen ein kleines Stück Brot als ein großes

Schiff! Aber wie viel Geld wird für ein Schiff benötigt! Wer verstehen kann, den laßt verstehen! Grigori Jefimowitsch Rasputin Gutes und Böses hat die natürliche Tendenz, ein jedes sich in seiner Weise fruchtbar zu erweisen, indem Gutes Gutes und Böses Böses hervorbringt. John Stuart Mill In einem gesund geborenen inneren Erlebnis gehören Fühlen und Denken zusammen wie Fleisch und Knochen. Fleisch ohne Knochen hat keinen Halt, Knochen ohne Fleisch kein Leben. © Wolfgang Pfleiderer Eifersucht ist die Gelbsucht der Seele © John Dryden Wir dürfen uns nur ein Stück Torte vom Kuchenbuffet des Lebens nehmen. © Stefan Rogal Smartphones sind nur so smart wie ihre Nutzer. © Siegfried Wache Wahre Helden brauchen keine Orden, aber immer Menschen. © Helmut Glaßl Selbsthilfe ist der beste Kraftstoff. © Dr. Fritz P. Rinnhofer

Wer zu beleidigen gedenkt oder jeden Augenblick beleidigt zu werden fürchtet, beide sehen

sich begreiflicherweise nach Verbündeten und Gehilfen um. Alessandro Graf Manzoni Mit den Händen in dem Schooß Hoffe auf kein bess'res Loos! Kämpfe, kämpfe dich durch's Leben! Hoffnung ohne Streben Ist ein Anker ohne Schiff! Verfasser unbekannt Es ist gut pflügen, wenn der Acker gereinigt ist; aber den Wald und die Stöcke ausrotten und den Acker zurichten, da will niemand an. Martin Luther Manche Traditionen verschlafen ihr Verfallsdatum. © Peter Horton Selbstverwirklichung? Kümmere dich um andere! © Paul Mommertz Der Krieg ist ein Feuer, das nur brennen kann, wenn sich genügend Menschen dafür hingeben. © Daniel Mühlemann Ich denke nicht, so hab ich es leichter. © Nina Gabrielle Gilhooley

Einen Menschen lieben heißt ihn ständig zu sehen und zu akzeptieren wie er

gerade ist. Auch er ist auf seinem Weg! Egal, wie seine Seele sich gerade äußert. © Irina Rauthmann Mit jedem Schritt der Erkenntnis, den uns die Erfahrung an die echte Wirklichkeit näher heranführt, geben wir jedesmal eine stolze Hoffnung von unserem Jugendbaume ab. Wilhelm Vogel Was ungewöhnlich angefangen hat, muß ebenso enden. Michael Jurjewitsch Lermontow Es ist Torheit, sich gegen das Altwerden schützen zu wollen, indem man den Gewohnheiten der Jugend festhält. Lebensweisheit Ach! Könnten wir doch auf einen Stuhl steigen und unser Ohr fest an den Mond pressen! Was er uns nicht alles sagen würde! Jules Renard Schweigen ist der Anfang aller Befreiung von der Allgewalt der Außenwelt. Wilhelm Förster Gutes Benehmen ist weitgehend von einer guten Umgebung abhängig. © Hubert Joost

Als Voltaire mit dreiundachtzig Jahren nach Paris fuhr, sagte er zu seinen Freunden:

"Seht, ich habe meinen Todeskampf unterbrochen, um euch noch einmal zu umarmen." © Kalenderanekdote Gieß in meine Seele deine Gieß in meine Seele deine, Meine hast du längst getrunken, Wie im Morgensonnenscheine Untergehn der Sterne Funken: Daß mit wonnevollen Schmerzen Gleiche Flammen uns durchwühlen! Dass wir beide tief im Herzen Eines Blutes Pulsschlag fühlen. Robert Eduard Prutz Musik erschüttert uns, Bilder lassen uns zweifeln, und Worte, wenn sie mehr sagen als nichts, vollenden unseren Irrtum. © Max Bodzin Despoten sind anfällig für Illusionen. Anton Pawlowitsch Tschechow Frauen seien zart und schön? Ich habe in meinem Leben tausendmal mehr Dragoner und Walküren gesehen, als Elfen. © Erhard Blanck Intuition: oft genug eine Art Widerwillen wider Willen. © Peter Rudl Viele sehen in Gott eine Art kosmischen Pizza-Service – mit grenzenlosem Angebot, aber unkalkulierbaren Lieferzeiten. © Matthias Heise

Die historischen Werke müßte man, um sie nützlich zu machen, wenn möglich von

dem Parteigeist, von falschen Anekdoten und Lügen reinigen. Friedrich II., der Große Der Mensch kann sich nicht freier fühlen, als wenn er unter einem Drucke lebt, den er um des Guten willen selbst auf sich genommen hat, und nun mit edler Verleugnung trägt. Unbekannt Erstaunlich: Herzen haben keinen Verstand und können sich dennoch irren. © Werner Friebel Wenn alles vorherbestimmt ist, gibt es keine Hoffnung. © Lisz Hirn Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Bibel Das Hoffen auf die Zukunft ist der Tod der Gegenwart. © Lisz Hirn Ich werde mit ganzem Herzen und Verstand um die relative Wahrheit kämpfen. Auch dann, wenn ich mich selbst widerlegen muß. Unbekannt

Sich um die Liebe zu betrügen, ist der fürchterlichste Betrug; es ist ein

ewiger Verlust, der sich nie ersetzen läßt, weder in der Zeit noch in der Ewigkeit. Søren Aabye Kierkegaard Aber das ist auch eben das Schwere, daß unsere bessere Natur sich kräftig durchhalte und den Dämonen nicht mehr Gewalt einräume als billig. Johann Wolfgang von Goethe Es werde Licht ist ein Dauerauftrag. © Friedrich Löchner Keine Macht wird mißbraucht wie die Macht über sich. © Manfred Hinrich Jedes finstere Gesicht hellt sich auf, wenn es angelächelt wird. © Helmut Glaßl Leben: eine Frivolität des Geistes. © Peter Rudl Ich kenne eine Nuß, die will einen alten Knacker. © Manfred Hinrich

Amerika, Du Land der Träume, Du Wunderwelt, so lang und breit, Wie schön sind Deine

Kokosbäume Und Deine rege Einsamkeit! Friederike Kempner Eine der wichtigsten Sorgfalt-Pflichten eines Beraters besteht darin, sofort alle Protokolle zu verbrennen, aus denen hervorgeht, daß sein Kunde unrecht und er recht hatte. © KarlHeinz Karius Unter den Scheinheiligen ist einer des anderen Teufel. Unbekannt Gross sein, Gut sein, Schön sein, genügt dem Menschen nicht, er will auch glücklich sein. Mathilde Wesendonck Ein praktischer Theoretiker? – Ach, verschont mich doch mit euren Wunschträumen! © Gerd W. Heyse Manchmal verkleidet sich das Schweigen und trägt Vorwurf! © Gudrun Zydek Wer den Lüsten nicht das Messer an die Kehle setzt, den bringen sie um. Alter Spruch

Niemand, der steht, steht wie ein anderer. Jeder, der sitzt oder liegt, hat

für diesen Moment eine Gestalt bekommen, und der nächste Moment nimmt sie wieder zurück. © Billy Auch in Krankheit sollen wir stille sein und geduldig und bedenken, daß Einer lebt, der solche Passionszeiten ganz besonders als die seinen betrachtet. Aus: »Gedankenvoll«, 1893 Nur großen Menschen sind große Fehler erlaubt. Verfasser unbekannt Was michNiemand, der steht, steht wie ein anderer. Jeder, der sitzt oder liegt, hat für diesen Moment eine Gestalt bekommen, und der nächste Moment nimmt sie wieder zurück. © Billy Was micheigentlichinteressieren sollte, will ich gar nicht erst einsehen. © Michael Wollmann Man kennt den Wein nicht am Faß, noch den Menschen an seiner Kleidung. Aus Frankreich Der freie Wille ist unsere größte Gefahr. © Erwin Koch Wer andere kontrollieren möchte, sollte mit sich selbst beginnen. © Jerome Anders

Bei den Aufnahmen der Kernspin tomographie sieht das Gehirn wie eine Walnuß aus. Manchmal

hab ich den Eindruck, daß es auch die gleiche Größe hat. © Peter Becker Mit einem Menschen, welcher den gekreuzigten Gottmenschen verehrt, ist immer noch mehr anzufangen als mit einem, der weder an die Menschen noch an die Götter glaubt. Gottfried Keller Religion muß immer unseren Willen erfassen, denn so gering auch unser Wille sein mag, stets ist er noch groß genug, um mit dem Willen Gottes vereinigt zu werden. © Edward White Benson Offen auf den Himmel hoffen, hoffen, daß der Himmel offen. © Friedrich Löchner Wer stärker als die Dinge ist, der ist Asket. Aus Indien Wenn Du nicht willst, daß die Leute auf Dir herumtrampeln, hör auf, Dich wie eine Fußmatte zu benehmen. © Frank Wisniewski Ein Kunstwerk schön finden heißt, den Menschen lieben, der es hervorbrachte. Christian Morgenstern

Der größte Vorposten des Kapitalismus ist der Militarismus. Genau in dem Augenblick, in

dem der letztere unterminiert wird, wird der Kapitalismus wanken. Emma Goldman Das Handeln Anderer beurteilt man am besten in der dem Ereignis entsprechenden Zeit und den dort herrschenden Umständen. Damit lassen sich Fehlurteile vermeiden. © Dieter Gropp Es gibt keinen Menschen, der nicht mehr zu lernen als zu lehren hätte. Hugo Ball Ich habe immer mehr Freude an der Arbeit, als an den Resultaten der Arbeit gehabt. Christian Albert Theodor Billroth Einen Fahrstuhl zum Glück gibt es nicht, man muß die Treppe nehmen. © Phil Bosmans Wenn das Glück ein mächtiger König ist, so ist der Zufall sein allmächtiger Hofnarr. Verfasser unbekannt Im Krieg haben wichtige Ereignisse unscheinbare Ursachen. Gaius Iulius Caesar

Die Freiheit, die Menschen meinen, indem sie keine Bindung zu einem anderen Menschen

aufbauen, ist in Wahrheit das Gefängnis, in welches sie sich selbst einschließen. © Damaris Wieser Wer den Augenblick nicht genießen kann, dem fällt es auch schwer, die Sensibilität für mehrere Augenblicke und ganze Zeitabläufe zu besitzen. © Helmut Glaßl Gib den Leuten was sie wollen und sie hängen dich an ihren Forderungen auf. © Kurt Haberstich Die Würde des einen ist die Bürde des anderen. © Dr. phil. Michael Richter Drei Dinge überwinden es Lebens Not: Friede, Geduld und ein seliger Tod. Deutsches Sprichwort Krieg aller gegen alle. Thomas Hobbes Werde also nicht müde, deinen Nutzen zu suchen, indem du anderen Nutzen gewährst. Marc Aurel

Die Mehrheit an Beziehungen besteht doch daraus, sich gegenseitig immer wieder beweisen zu

müssen, wer die Hosen anhat. Und manche verlieren darüber ihr letztes Hemd! © Thomas S. Lutter Wer eine große Liebe an sich erfahren hat, vernachlässigt die Freundschaft; wer sich in Freundschaft erschöpft hat, hat damit noch keinen Schritt zur Liebe getan. Jean de La Bruyère Wem's rote Rosen regnen soll, der muß zwangsläufig auf Dornen gehen! © Thomas S. Lutter Das ist es! Kunst ist etwas, was das Leben lebendiger macht. Denn was wäre es sonst, wenn es, aus Lebendigem entsprungen, nicht lebendiger wäre als dieses? Peter Altenberg Konferenzen beruft man ein, wenn man nicht mehr allein weiter weiß. William »Will« Penn Adair Rogers Der rechte Augenblick zur Scheidung liegt vor der Verlobung. Unbekannt Die Kunst ist das milde Versöhnen des Ideals mit dem Leben. Ludwig Habicht

Die Poesie und die Theologie Sind eben beide Phantasie, Nur die eine erfindet ihre Gestalten, Die

andere spielt mit den vorhandenen alten. Franz Grillparzer Die Autorität ist die erste soziale Idee des menschlichen Geschlechtes gewesen. Die zweite hat darin bestanden, unmittelbar nach der Abschaffung der Autorität zu arbeiten. Pierre Joseph Proudhon Die Tugend flößt schon durch ihr Wesen Wohlgefallen ein und ist so lieblich, daß es sogar den Bösen natürlich ist, das Bessere gut zu heißen. Lucius Annaeus Seneca In jedem Menschen steckt ein Heiliger und ein Verbrecher. Jean Baptiste Henri Lacordaire Die Hoffnung wird dich nie enttäuschen. Aus Afrika Schwach werden kann nur der bis dahin Starke. © Willy Meurer Für alle Prognosen gilt: Vertrauen ist gut, Misstrauen ist besser. © Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

So fühlt auch mein alter, lieber Adam Herbst- und Frühlingsfieber…Also bist du nicht so

schlimm, o alter Adam, wie die strengen Lehrer sagen. Eduard Mörike Der Städter, dessen politische Überlegenheit über das Land im Laufe des Jahrhunderts vielfach zum Ausdruck kommt, macht den Versuch, das Land in die Stadt einzubringen. Walter Benjamin Wieviel du auch besitzt, gib immer weniger aus. Unbekannt Späte Kinder, frühe Waisen. Aus England Der Glaube hat auch wider besseres Wissen schon immer in den Verfolgungswahn geführt. © Justus Vogt Jenseits erst von Vernunft und Emotion entsteht die wahre Menschlichkeit. © Dr. Christian Ferch Welcher Boden kann wie jeder Schwankende so schwanken, daß niemand fällt. © Manfred Hinrich

Gemeoss

Die Geburtsstunde der Psychotherapie hatte geschlagen, als man daranging, hinter körperlichen Symptomen die

seelischen Ursachen zu sehen, also ihre Psychogenese zu entdecken; jetzt aber gilt es. noch einen letzten Schritt zu tun und hinter dem Psychogenese den Menschen in seiner geistigen Not zu schauen - um von hier aus zu helfen. © Viktor Frankl Das Leben ist so schön das Leben ist so schön man darf es nicht vergeuden nicht leichtfertig verschleudern deswegen heben es sich viele für später auf © Engelbert Schinkel Man soll Dinge, die man in Büchern gelesen hat, in der Wirklichkeit suchen, um schließlich auf Dinge zu stoßen, die noch in keinem bisherigen Buch standen. © Ulrich Erckenbrecht Wir vermengen grundsätzlich nichts Privates mit dem Geschäft. Höchstens umgekehrt! Unbekannt Mag sein, daß das Doktor-Werden eine Konfirmation des Geistes ist, wie Lichtenberg meinte. Eine heilige Kommunion ist es jedenfalls nicht. © Gregor Brand Der leere Bauch will nicht tanzen, der volle kann nicht. Von den Zigeunern

Ein Mensch geht, aber er läßt uns seine Liebe, seine Heiterkeit, seinen Ernst,

seine Weisheit. Er läßt uns seinen Geist zurück, mit diesem lebt er unter uns. Er wird weiterwirken durch uns. Nachruf Vorgetan und nachgedacht hat manchen in groß Leid gebracht. Bibel Glück ist nicht die Abwesenheit von Schwierigkeiten, sondern ihre Bewältigung. Die Abwesenheit von Schwierigkeiten nennt man Langeweile. © Peter Hohl Ohrengeräusche sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern im Auge behalten. © Raymond Walden Jeder setzt die Grenze zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz selber! © Ümit Özsaray

Wenn du lange genug am Fluß sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines

Feindes vorbeischwimmen. Aus China Es genügt nicht zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. Fernöstliche Weisheit Mütterchen, sagt immerdar, immerdar, Früh zu freien bringt Gefahr, bringt Gefahr, Ich soll warten mit dem Frein, mit dem Frein, Bis ich werde klüger, klüger sein. Doch ich fürcht' nicht die Gefahr, die Gefahr, Nehm' ein Weib noch dieses Jahr, dieses Jahr, Denn wenn ich erst klüger bin, klüger bin, Kommts mir nicht mehr, nicht mehr in den Sinn! © Ungarisches Volkslied Leuchtturm Wegweiser in Dunkelheit Einsamkeit Angst Not und Gefahr. Trotzt du Wellen und Wind im Sturm. Wie der Mensch der seine Stürme des Lebens auch meistert. Und das Licht der Hoffnung leuchtet in seinem Herz. © Karin Thießen Wer hoch hinaus will, sollte beim Blick in die Abgründe, die sich dann vor ihm auftun, schwindelfrei sein. © Dr. Achim Reichert In der Spaßgesellschaft erntet die meisten Lacher, wer ...

Wie bedauernswert wäre eine Kulturgeschichte, die einmal nicht das herausstreicht, was die Menschheit

den »Autoritäten« verdankt, sondern nachweist, wie sie - nach kurzer Förderung - auf lange hinaus den Fortschritt hemmten! Max Philipp Albert Kemmerich Das Naturwalten dauert fort in aller Menschenwirrnis, und wohl dem Auge, das im Anschauen desselben sein Selbst vergessen kann. Berthold Auerbach Wer das eine nicht weiß, weiß etwas anderes. Aus Kenia Hätte ich die Hand voller Wahrheiten, ich würde mich wohl hüten, sie zu öffnen. Bernard Le Bovier de Fontenelle Alles war von Anfang gut auf Erden, Alles wird durch Weisheit wieder gut. Jean Philipp Lorenz Witthof

Die Gunst des Großen wird nicht selten bloß dadurch verloren, daß man ihnen

sich zu ähnlich stellt. Horaz Wenn eine Frau ins Herz einer anderen trifft, dann verfehlt sie selten die verwundbare Stelle, und die Wunde ist unheilbar. Pierre Ambroise François Choderlos de Laclos Nach drüben Es geht ein Weg nach drüben, So schön und doch so weit. Wer könnt es mir verübeln, ihn zu gehen, wird es Zeit Am Ziele angekommen halt ich Rast am Himmelstor. Vom Fußmarsch noch benommen, dringen Töne an mein Ohr. Auf Erden läuten Glocken, wie es scheinet nur für mich. Leis' Gesänge mich verlocken, lauschend, doch betrübt bin ich. Sitzend noch, vorm großen Tor, die Augen voller Tränen, schlief ich summend ein davor, es entströmt ein bitt'res Sehnen. Ich wachte auf und sah mich um, nichts hatte sich verändert. Die Wolken zieh'n um mich herum, auch das Tor blieb unverändert. Warum nur blieb das Tor so lang, herzlos unbeweglich stehen? Langsam wurd mir Angst und Bang, daß mir kein Einlaß wird versehen. Da kam zum Tor ein kleines Kin...

Das schönste Filmzitat aller Zeiten (aus "Little big Man"):

"Ich fühle Schmerz zwischen meinen Ohren!" © Wolfgang J. Reus Was wir Weltgeschichte nennen, Ist ein wüstverworrener Knäuel: List und Trug, Gewalt und Schwäche, Feigheit, Dummheit, Wahn und Greuel. Doch die Riesen sind nur Zwerge, Und die Herrn nur arme Knechte; Ob sie gleich den Frevel wollen, Fördern müssen sie das Rechte; Dienen müssen sie der Ordnung, Dienen, ob sie gleich das Wüste treiben; Denn unsterblich ist das Gute Und der Sieg muß Gottes bleiben. Friedrich Wilhelm Weber Du bist fern. Mein Wesen löst sich. Meine Gestalt schwindet dahin. Iwa no Hime Wir Menschen fußen auf unserer tierischen Natur, wir werden nie göttergleich werden können. Sigmund Freud Ohne Philosophie keine echte Moralität, und ohne Moralität keine Philosophie. Novalis Mache jeglichen Tag zur Saatzeit, so kommt einst die Ernte. Karl Johann Philipp Spitta Die Sonne scheint immer umsonst. © Phil Bosmans Des Künstlers Gefühl ist sein Gesetz. Caspar David Friedrich...

Falsche Entscheidungen: Nur ganz wenige sind so dumm, daß sie nicht durch eine

falsche Entscheidung klüger werden. © Jacques Bellavente Zur Rachsucht geneigte Menschen führen ein Leben wie Hexen, die, weil sie Unheil stiften, selbst unheilvoll endigen. Sir Francis von Verulam Bacon Am ersten Sarge Es war in schwüler Julizeit; die Gassen im Städtchen draußen lagen stumm verlassen, und schläfrig klang vom Turm das Glockenspiel ins Schulgemach, wo schmal, wie goldener Duft, ein Sonnenstreif ans Wandgetäfel fiel. Die Fliegen summten müde durch die Luft, und müde lag es auf den Knabenlidern, die auf des alten Römers Weisheit tief herniedernickten, nur ein Flüstern lief verstohlen rund, ein Blick, ein kurz Erwidern, und alles still und selbst der Lehrer schlief. Die Blicke aber aller streiften scheu den Platz zur Rechten mir, der leer heut war: dort saß mein Nachbar sonst; wir hielten treu zusammen stets in Not und in Gefahr, wie Kinderspiel und Ernst es mit sich bringen. Wir hatten's nie gesagt und kaum gedacht, daß unsere Herzen aneinand...

Da jedes Individuum der maßgebendste Sachwalter seiner Interessen ist, darf die Gesellschaft ihre

Sorge für es nicht zu weit treiben, sonst steht zu fürchten, daß es sich ausschließlich auf sie verlasse und daß der Gesellschaft damit eine Aufgabe zufiele, die sie unfähig wäre zu erfüllen. Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville Der Frühlingsgarten „Hört nur, hört, der Frühling kommt“, läuten Osterglocken leise, und die Amsel singt dazu uns ein Lied auf ihre Weise. Auch die stolzen Tulpen kriechen langsam aus dem Winterbette, strahlen nach dem langen Schlaf mit Narzissen um die Wette. An des Apfelbaumes Zweigen sind die Knospen dick und fest, und die kleinen bunten Meisen bauen schon an ihrem Nest. Viele weiße Gänseblümchen schmücken nun den grünen Rasen. Alles hat sich raus geputzt, wartet auf den Osterhasen. © Christa Kluge

Ihr Organismus war gegen Kommunismus, gegen Kapitalismus - aber

für Orgasmus. © Erhard Horst Bellermann Ein echtes Brett vorm Kopfe hat nicht nur dem Schutz zu dienen, es sollte auch zieren. © Martin Gerhard Reisenberg Die Freiheit eines jeden hat als logische Grenzen, die Freiheit der anderen. Alphonse Karr Das ewig Archaische zwingt die Menschheit auf und in die Knie. © Raymond Walden Wir leben in einer Zeit sich überschlagender Stagnationen. © Dr. phil. Michael Richter Kein Phänomen kann ein Kriterium sein, weil Phänomene nicht existieren. Demokrit Schlauheit ist die Kunst, eigene Fehler zu verbergen und die Schwächen anderer bloßzulegen. William Hazlitt Der Mund eines Greises mag riechen, aber nicht seine Worte. Aus Zentralafrika Wer einen anderen als Fußabstreifer benutzt, outet sich als Schmutzfink. © Helga Schäferling Alter ist kein Argument und Jugend kein Freibrief für Intoleranz. Unbekannt

Grundsätze sind enge Kleider, die einen bei jeder freien

Bewegung genieren. Johann Nepomuk Nestroy Der Positivist war ein epistemologischer Nudist: Er schwärmte für nackte Tatsachen. © Anselm Vogt Hüte dich vor Illusionen, sie besitzen keine Schwächen. Unbekannt Gerechtigkeit: Eigenschaft und Phantom der Deutschen. Johann Wolfgang von Goethe Das einzig Intelligente an ihm ist sein Weisheitszahn. Mark Twain Wer sein Wissen laufend ergänzt, der glänzt. © Hubert Joost Ich möchte den Totenkopf des Mannes streicheln, der die Ferien erfunden hat. Jean Paul Die Zeit des Kalauers ist die Happy hour des Aphorismus. © Reiner Klüting Das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen. Rainer Maria Rilke Das Wetter wird wärmer – das Klima kälter. © Andrea Mira Meneghin