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Zwei Flügel erheben den Menschen über das Irdische: Einfalt und Lauterkeit; Einfalt in

der Absicht, Lauterkeit in der Liebe. Die Einfalt sucht Gott, die Lauterkeit findet ihn. Thomas von Kempen Rabbi Nehorai sagte: Laufe nach dem Ort des Gesetzes, und sage nicht, es werde zu dir kommen, oder deine Freunde würden es dir aufbewahren. Und verlasse dich nicht auf deinen Verstand. Talmud Alle Moral muß aus der Fülle des Herzens kommen, von der der Mund übergeht, man muß ebensowenig lang darauf denken, als damit zu prahlen scheinen. Gotthold Ephraim Lessing Möge es dir nicht beikommen, dein Weib zu mißhandeln, dessen Kraft geringer ist als die deine, sondern möge es in dir einen Beschützer finden. Aus dem Palimpsest Natürliches Recht heißt Gottes Recht. Deutsches Sprichwort Lieben ist nichts Besonderes, sich gegenseitig lieben sehr selten. Die Liebe ist ein Gesetz, die Gegenseitigkeit der Liebe ein Zufall. Sully Prudhomme Wer oder was keine Fehler macht, ist für den Fortschritt verloren, ist ein Fossil. © Peter Rudl Auch eine stiellose Rose hat Stil. © K...

Wie viel wertvoller ist dem Menschen ein kleines Stück Brot als ein großes

Schiff! Aber wie viel Geld wird für ein Schiff benötigt! Wer verstehen kann, den laßt verstehen! Grigori Jefimowitsch Rasputin Gutes und Böses hat die natürliche Tendenz, ein jedes sich in seiner Weise fruchtbar zu erweisen, indem Gutes Gutes und Böses Böses hervorbringt. John Stuart Mill In einem gesund geborenen inneren Erlebnis gehören Fühlen und Denken zusammen wie Fleisch und Knochen. Fleisch ohne Knochen hat keinen Halt, Knochen ohne Fleisch kein Leben. © Wolfgang Pfleiderer Eifersucht ist die Gelbsucht der Seele © John Dryden Wir dürfen uns nur ein Stück Torte vom Kuchenbuffet des Lebens nehmen. © Stefan Rogal Smartphones sind nur so smart wie ihre Nutzer. © Siegfried Wache Wahre Helden brauchen keine Orden, aber immer Menschen. © Helmut Glaßl Selbsthilfe ist der beste Kraftstoff. © Dr. Fritz P. Rinnhofer

Wer zu beleidigen gedenkt oder jeden Augenblick beleidigt zu werden fürchtet, beide sehen

sich begreiflicherweise nach Verbündeten und Gehilfen um. Alessandro Graf Manzoni Mit den Händen in dem Schooß Hoffe auf kein bess'res Loos! Kämpfe, kämpfe dich durch's Leben! Hoffnung ohne Streben Ist ein Anker ohne Schiff! Verfasser unbekannt Es ist gut pflügen, wenn der Acker gereinigt ist; aber den Wald und die Stöcke ausrotten und den Acker zurichten, da will niemand an. Martin Luther Manche Traditionen verschlafen ihr Verfallsdatum. © Peter Horton Selbstverwirklichung? Kümmere dich um andere! © Paul Mommertz Der Krieg ist ein Feuer, das nur brennen kann, wenn sich genügend Menschen dafür hingeben. © Daniel Mühlemann Ich denke nicht, so hab ich es leichter. © Nina Gabrielle Gilhooley

Einen Menschen lieben heißt ihn ständig zu sehen und zu akzeptieren wie er

gerade ist. Auch er ist auf seinem Weg! Egal, wie seine Seele sich gerade äußert. © Irina Rauthmann Mit jedem Schritt der Erkenntnis, den uns die Erfahrung an die echte Wirklichkeit näher heranführt, geben wir jedesmal eine stolze Hoffnung von unserem Jugendbaume ab. Wilhelm Vogel Was ungewöhnlich angefangen hat, muß ebenso enden. Michael Jurjewitsch Lermontow Es ist Torheit, sich gegen das Altwerden schützen zu wollen, indem man den Gewohnheiten der Jugend festhält. Lebensweisheit Ach! Könnten wir doch auf einen Stuhl steigen und unser Ohr fest an den Mond pressen! Was er uns nicht alles sagen würde! Jules Renard Schweigen ist der Anfang aller Befreiung von der Allgewalt der Außenwelt. Wilhelm Förster Gutes Benehmen ist weitgehend von einer guten Umgebung abhängig. © Hubert Joost

Als Voltaire mit dreiundachtzig Jahren nach Paris fuhr, sagte er zu seinen Freunden:

"Seht, ich habe meinen Todeskampf unterbrochen, um euch noch einmal zu umarmen." © Kalenderanekdote Gieß in meine Seele deine Gieß in meine Seele deine, Meine hast du längst getrunken, Wie im Morgensonnenscheine Untergehn der Sterne Funken: Daß mit wonnevollen Schmerzen Gleiche Flammen uns durchwühlen! Dass wir beide tief im Herzen Eines Blutes Pulsschlag fühlen. Robert Eduard Prutz Musik erschüttert uns, Bilder lassen uns zweifeln, und Worte, wenn sie mehr sagen als nichts, vollenden unseren Irrtum. © Max Bodzin Despoten sind anfällig für Illusionen. Anton Pawlowitsch Tschechow Frauen seien zart und schön? Ich habe in meinem Leben tausendmal mehr Dragoner und Walküren gesehen, als Elfen. © Erhard Blanck Intuition: oft genug eine Art Widerwillen wider Willen. © Peter Rudl Viele sehen in Gott eine Art kosmischen Pizza-Service – mit grenzenlosem Angebot, aber unkalkulierbaren Lieferzeiten. © Matthias Heise

Die historischen Werke müßte man, um sie nützlich zu machen, wenn möglich von

dem Parteigeist, von falschen Anekdoten und Lügen reinigen. Friedrich II., der Große Der Mensch kann sich nicht freier fühlen, als wenn er unter einem Drucke lebt, den er um des Guten willen selbst auf sich genommen hat, und nun mit edler Verleugnung trägt. Unbekannt Erstaunlich: Herzen haben keinen Verstand und können sich dennoch irren. © Werner Friebel Wenn alles vorherbestimmt ist, gibt es keine Hoffnung. © Lisz Hirn Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Bibel Das Hoffen auf die Zukunft ist der Tod der Gegenwart. © Lisz Hirn Ich werde mit ganzem Herzen und Verstand um die relative Wahrheit kämpfen. Auch dann, wenn ich mich selbst widerlegen muß. Unbekannt

Sich um die Liebe zu betrügen, ist der fürchterlichste Betrug; es ist ein

ewiger Verlust, der sich nie ersetzen läßt, weder in der Zeit noch in der Ewigkeit. Søren Aabye Kierkegaard Aber das ist auch eben das Schwere, daß unsere bessere Natur sich kräftig durchhalte und den Dämonen nicht mehr Gewalt einräume als billig. Johann Wolfgang von Goethe Es werde Licht ist ein Dauerauftrag. © Friedrich Löchner Keine Macht wird mißbraucht wie die Macht über sich. © Manfred Hinrich Jedes finstere Gesicht hellt sich auf, wenn es angelächelt wird. © Helmut Glaßl Leben: eine Frivolität des Geistes. © Peter Rudl Ich kenne eine Nuß, die will einen alten Knacker. © Manfred Hinrich

Amerika, Du Land der Träume, Du Wunderwelt, so lang und breit, Wie schön sind Deine

Kokosbäume Und Deine rege Einsamkeit! Friederike Kempner Eine der wichtigsten Sorgfalt-Pflichten eines Beraters besteht darin, sofort alle Protokolle zu verbrennen, aus denen hervorgeht, daß sein Kunde unrecht und er recht hatte. © KarlHeinz Karius Unter den Scheinheiligen ist einer des anderen Teufel. Unbekannt Gross sein, Gut sein, Schön sein, genügt dem Menschen nicht, er will auch glücklich sein. Mathilde Wesendonck Ein praktischer Theoretiker? – Ach, verschont mich doch mit euren Wunschträumen! © Gerd W. Heyse Manchmal verkleidet sich das Schweigen und trägt Vorwurf! © Gudrun Zydek Wer den Lüsten nicht das Messer an die Kehle setzt, den bringen sie um. Alter Spruch

Niemand, der steht, steht wie ein anderer. Jeder, der sitzt oder liegt, hat

für diesen Moment eine Gestalt bekommen, und der nächste Moment nimmt sie wieder zurück. © Billy Auch in Krankheit sollen wir stille sein und geduldig und bedenken, daß Einer lebt, der solche Passionszeiten ganz besonders als die seinen betrachtet. Aus: »Gedankenvoll«, 1893 Nur großen Menschen sind große Fehler erlaubt. Verfasser unbekannt Was michNiemand, der steht, steht wie ein anderer. Jeder, der sitzt oder liegt, hat für diesen Moment eine Gestalt bekommen, und der nächste Moment nimmt sie wieder zurück. © Billy Was micheigentlichinteressieren sollte, will ich gar nicht erst einsehen. © Michael Wollmann Man kennt den Wein nicht am Faß, noch den Menschen an seiner Kleidung. Aus Frankreich Der freie Wille ist unsere größte Gefahr. © Erwin Koch Wer andere kontrollieren möchte, sollte mit sich selbst beginnen. © Jerome Anders

Bei den Aufnahmen der Kernspin tomographie sieht das Gehirn wie eine Walnuß aus. Manchmal

hab ich den Eindruck, daß es auch die gleiche Größe hat. © Peter Becker Mit einem Menschen, welcher den gekreuzigten Gottmenschen verehrt, ist immer noch mehr anzufangen als mit einem, der weder an die Menschen noch an die Götter glaubt. Gottfried Keller Religion muß immer unseren Willen erfassen, denn so gering auch unser Wille sein mag, stets ist er noch groß genug, um mit dem Willen Gottes vereinigt zu werden. © Edward White Benson Offen auf den Himmel hoffen, hoffen, daß der Himmel offen. © Friedrich Löchner Wer stärker als die Dinge ist, der ist Asket. Aus Indien Wenn Du nicht willst, daß die Leute auf Dir herumtrampeln, hör auf, Dich wie eine Fußmatte zu benehmen. © Frank Wisniewski Ein Kunstwerk schön finden heißt, den Menschen lieben, der es hervorbrachte. Christian Morgenstern

Der größte Vorposten des Kapitalismus ist der Militarismus. Genau in dem Augenblick, in

dem der letztere unterminiert wird, wird der Kapitalismus wanken. Emma Goldman Das Handeln Anderer beurteilt man am besten in der dem Ereignis entsprechenden Zeit und den dort herrschenden Umständen. Damit lassen sich Fehlurteile vermeiden. © Dieter Gropp Es gibt keinen Menschen, der nicht mehr zu lernen als zu lehren hätte. Hugo Ball Ich habe immer mehr Freude an der Arbeit, als an den Resultaten der Arbeit gehabt. Christian Albert Theodor Billroth Einen Fahrstuhl zum Glück gibt es nicht, man muß die Treppe nehmen. © Phil Bosmans Wenn das Glück ein mächtiger König ist, so ist der Zufall sein allmächtiger Hofnarr. Verfasser unbekannt Im Krieg haben wichtige Ereignisse unscheinbare Ursachen. Gaius Iulius Caesar

Die Freiheit, die Menschen meinen, indem sie keine Bindung zu einem anderen Menschen

aufbauen, ist in Wahrheit das Gefängnis, in welches sie sich selbst einschließen. © Damaris Wieser Wer den Augenblick nicht genießen kann, dem fällt es auch schwer, die Sensibilität für mehrere Augenblicke und ganze Zeitabläufe zu besitzen. © Helmut Glaßl Gib den Leuten was sie wollen und sie hängen dich an ihren Forderungen auf. © Kurt Haberstich Die Würde des einen ist die Bürde des anderen. © Dr. phil. Michael Richter Drei Dinge überwinden es Lebens Not: Friede, Geduld und ein seliger Tod. Deutsches Sprichwort Krieg aller gegen alle. Thomas Hobbes Werde also nicht müde, deinen Nutzen zu suchen, indem du anderen Nutzen gewährst. Marc Aurel

Die Mehrheit an Beziehungen besteht doch daraus, sich gegenseitig immer wieder beweisen zu

müssen, wer die Hosen anhat. Und manche verlieren darüber ihr letztes Hemd! © Thomas S. Lutter Wer eine große Liebe an sich erfahren hat, vernachlässigt die Freundschaft; wer sich in Freundschaft erschöpft hat, hat damit noch keinen Schritt zur Liebe getan. Jean de La Bruyère Wem's rote Rosen regnen soll, der muß zwangsläufig auf Dornen gehen! © Thomas S. Lutter Das ist es! Kunst ist etwas, was das Leben lebendiger macht. Denn was wäre es sonst, wenn es, aus Lebendigem entsprungen, nicht lebendiger wäre als dieses? Peter Altenberg Konferenzen beruft man ein, wenn man nicht mehr allein weiter weiß. William »Will« Penn Adair Rogers Der rechte Augenblick zur Scheidung liegt vor der Verlobung. Unbekannt Die Kunst ist das milde Versöhnen des Ideals mit dem Leben. Ludwig Habicht

Die Poesie und die Theologie Sind eben beide Phantasie, Nur die eine erfindet ihre Gestalten, Die

andere spielt mit den vorhandenen alten. Franz Grillparzer Die Autorität ist die erste soziale Idee des menschlichen Geschlechtes gewesen. Die zweite hat darin bestanden, unmittelbar nach der Abschaffung der Autorität zu arbeiten. Pierre Joseph Proudhon Die Tugend flößt schon durch ihr Wesen Wohlgefallen ein und ist so lieblich, daß es sogar den Bösen natürlich ist, das Bessere gut zu heißen. Lucius Annaeus Seneca In jedem Menschen steckt ein Heiliger und ein Verbrecher. Jean Baptiste Henri Lacordaire Die Hoffnung wird dich nie enttäuschen. Aus Afrika Schwach werden kann nur der bis dahin Starke. © Willy Meurer Für alle Prognosen gilt: Vertrauen ist gut, Misstrauen ist besser. © Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

So fühlt auch mein alter, lieber Adam Herbst- und Frühlingsfieber…Also bist du nicht so

schlimm, o alter Adam, wie die strengen Lehrer sagen. Eduard Mörike Der Städter, dessen politische Überlegenheit über das Land im Laufe des Jahrhunderts vielfach zum Ausdruck kommt, macht den Versuch, das Land in die Stadt einzubringen. Walter Benjamin Wieviel du auch besitzt, gib immer weniger aus. Unbekannt Späte Kinder, frühe Waisen. Aus England Der Glaube hat auch wider besseres Wissen schon immer in den Verfolgungswahn geführt. © Justus Vogt Jenseits erst von Vernunft und Emotion entsteht die wahre Menschlichkeit. © Dr. Christian Ferch Welcher Boden kann wie jeder Schwankende so schwanken, daß niemand fällt. © Manfred Hinrich

Gemeoss

Ein Mensch geht, aber er läßt uns seine Liebe, seine Heiterkeit, seinen Ernst,

seine Weisheit. Er läßt uns seinen Geist zurück, mit diesem lebt er unter uns. Er wird weiterwirken durch uns. Nachruf Vorgetan und nachgedacht hat manchen in groß Leid gebracht. Bibel Glück ist nicht die Abwesenheit von Schwierigkeiten, sondern ihre Bewältigung. Die Abwesenheit von Schwierigkeiten nennt man Langeweile. © Peter Hohl Ohrengeräusche sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern im Auge behalten. © Raymond Walden Jeder setzt die Grenze zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz selber! © Ümit Özsaray

Philosophie, Heideggers Existenz ist das Existieren des Einzelnen, nicht durch andre zu andern,

sondern mit andern in einem ärmlichen Mit, mehr jemeinig als je unsrig, sein Sein des Seienden lebt, er hatte sich auf das unsichtbare Ei der Eier gesetzt und bebrütet, das Sein schlüpfte und er fütterte es, bis es seinte, doch wurde er selbst verworfen, der Plattkopfmasse Man vorgeworfen und fand gleich den Weg, auf dem die Verworfenheit überwunden werden kann, die eigentliche Angst, die die platte Welt verschwinden läßt und ihn in seinem eigentlichen Sein zum Tode erlöst. © Manfred Hinrich Wahrheit ist oft schmerzhaft... Aber ein tiefer Schmerz ist leichter überwindbar als endloses Schweigen und Warten... Sag' dem anderen die Wahrheit, wenn du dich veränderst! © Irina Rauthmann Junge Studenten wissen im ersten Jahr alles, im zweiten zweifeln sie, im dritten fangen sie an zu lernen. Deutsches Sprichwort Poesie Poesie ist tiefes Schmerzen, Und es kommt das echte Lied Einzig aus dem Menschenherzen, Das ein tiefes Leid durchglüht. Doch die höchsten Poesieen ...

Das, was unter der Gestalt der Wahrheit unter allen Völkern herumschleicht und auch

von den Blödsinnigsten angenommen wird, ist gewiß keine Wahrheit, und man darf nur getrost die Hand, sie zu entkleiden, anlegen, so wird man den scheußlichsten Irrtum nackend vor sich stehen sehen. Gotthold Ephraim Lessing Ein Maientag in den Ardennen Wie weiße Segel auf dem Meer am blauen Himmel Wolken treiben, ganz langsam nur, als wollten sie in diesem Märchenlande bleiben, wo frühlingsgrün die Wiesen leuchten und Wanderer den Bächlein lauschen, die murmelnd von den sanften Hügeln herab in stille Täler rauschen. Geborgen wie in Gottes Händen sich Dörfer in die Täler schmiegen, als ob die Unrast dieser Welt, ihr Lärm und Streit ganz ferne liegen. Der strahlendgelbe Ginster blüht, rahmt jede Wiese leuchtend ein, rahmt auch die dunkelgrünen Wälder und gleißt wie Gold im Sonnenschein. Der Mai, er feiert sich hier selbst mit diesem prächtig bunten Treiben. Den farbenfrohen Frühlingstag kann selbst ein Maler kaum beschreiben. © Christa Kluge

Nicht die Wahrheit, in deren Besitz irgendein Mensch ist oder zu sein vermeinet,

sondern die aufrichtige Mühe, die er angewandt hat, hinter die Wahrheit zu kommen, macht den Wert des Menschen. Gotthold Ephraim Lessing Es gibt, und das gehört zu den wunderbarsten Gesetzen und Geheimnissen der Welt, eine gewisse Höhe des Lebens, wo Selbstsucht und Liebe, Kampf und Frieden, Ernst und Freude zusammenfallen. Friedrich Naumann Ein Mensch, der sich nachhaltig prägen läßt und diese Spuren kraft seines Geistes nicht zu verwischen vermag, steht mit dem Pawlowschen Hund auf einer Stufe. © Peter Rudl Millionen, Abermillionen Haustiere werden (leider!) vermenschlicht. Wie wäre es, wenn dies auch (endlich!) mit den Kindern der Welt passieren würde?! © Stefan Wittlin Glück ist eine Frage der Einstellung, nicht der Fortüne. © Ralf Bröker Man sollte seinen Dämonen immer mit Ehrfurcht begegnen. Aber auch immer furchtlos…. © Oliver Mally Hatten Adam und Eva auch schon im Paradies Sex, oder erst danach? Wenn nicht, hätte ich es auch unter Protest verlassen. © Erhar...

Das Dilemma des Fortschritts der Produktionstechnik besteht darin, daß er den Menschen zwar

als Arbeitskraft zu ersetzen vermag, nicht aber zugleich auch als Konsumenten. © Prof. Querulix Die öffentliche Meinung ist wie ein Gaul: man kann ihm die die Sporen geben, man kann ihn zügeln und man kann sich auf ihm den Hals brechen. Henry John Temple, 3. Viscount Palmerston Palmerston Trage dein Übel, wie du magst, Klage niemand dein Mißgeschick; Wie du dem FreundeDas Dilemma des Fortschritts der Produktionstechnik besteht darin, daß er den Menschen zwar als Arbeitskraft zu ersetzen vermag, nicht aber zugleich auch als Konsumenten. © Prof. Querulix Die öffentliche Meinung ist wie ein Gaul: man kann ihm die die Sporen geben, man kann ihn zügeln und man kann sich auf ihm den Hals brechen. Henry John Temple, 3. Viscount Palmerston Palmerston Trage dein Übel, wie du magst, Klage niemand dein Mißgeschick; Wie du dem FreundeeinUnglück klagst, Gibt er dir gleich ein Dutzend zurück! Johann Wolfgang von Goethe Diskussionen sind noch längst keine Wissenschaft. Wissenscha...

In ihrer untätigen Gestalt zeigt sich die Selbstsucht als Neid gegen andere Menschen,

in tätiger Gestalt als Herrschsucht über die Menschen, als Habsucht gegenüber den Dingen. Franz von Holtzendorff Atomgegner – wer ist denn einer? Jener, der Atomkerne zertrümmert, oder der, der eben dies weder tun noch gutheißen will? Man müßte die Atomkerne fragen können. © Kurt Marti Wer Sätze preisgibt, hat Verantwortung für sie. Sie sollten möglichst in der äußeren Form ordentlich daherkommen, damit ihr Anblick nicht den Inhalt überdeckt. © Traudel Zölffel Die Ehe kann niemals eine Republik sein. Nur Selbstherrschertum auf der einen oder auf der andern Seite. Kraft auf seiten des Mannes oder auf seiten des Weibes. Peter Hille Das Unausbleibliche ist die Bleibe des Todes. © Dr. Hanspeter Rings Neue Fernsehkultur: Einschalten, um abzuschalten. © Helmut Glaßl Wer die Hand nur offen hält zum Empfangen, wird zum Bettler und steht am Ende mit leeren Händen da. © Waltraud Puzicha Du bist der Fächer meiner Seele, der ihr eine große Liebe verspricht… © Elmar Kupke N...

Sagt der Theologe zum Philosophen: Philosophie ist, wenn jemand in einem absolut dunklen

Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist. Erwidert der Philosoph: Aber Theologie ist, wenn jemand in einem absolut dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist, und dann ruft: "Ich hab sie!" Unbekannt Abendlied Ringsum nun wird es stille, Indeß der Tag versinkt, Und froh im Gras die Grille Den Thau der Dämmrung trinkt. Aufsteigt die Nacht im Westen, Sie athmet hörbar kaum Und wiegt von Ast zu Aesten Den Wald in Schlag und Traum. Den Vögeln wie sie brüten, Drückt sie die Augen zu Und lullt im Thal die Blüten, Die Aehren all' in Ruh'. Komm, Mutter Nacht, und lege Die Hand aufs Herz mir mild, Daß sie die wilden Schläge Dem Ruhelosen stillt! Adolf Friedrich Graf von Schack

Ich müsste mich sehr täuschen, wenn in unserem Jahrhundert solche Leute wirklich selten

wären, die man allgemein lobt und deren Lob nicht in ihrem eigenen Munde einen Anfang genommen hat. Giacomo Graf Leopardi Das beste Mittel, glücklich zu werden, ist, wie eine Spinne aus sich heraus nach allen Seiten ein Netz aus Liebe zu spinnen und mit dessen klebrigen Fäden alles einzufangen, was des Weges kommt. Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi Wie die Strahlen der Sonne, So können des Rechts und der Wahrheit Strahlen verlöschen nie; Prob' es, sie zünden von selbst. Johann Gottfried von Herder Ich wandere zwischen wilden Blumen und warte, bis aus der Raupe ein Schmetterling wird, ein wunderschöner, und den nenne ich Frieden. Unbekannt Ein Feind verschwindet nicht, außer auf Kosten eines Freundes. Aus Ägypten Man soll die Medizin nicht aus vielen Gläsern trinken. Aus Frankreich Schwache Menschen können nicht aufrichtig sein. François VI. Duc de La Rochefoucauld "Ich habe keine Zeit" sagte er, - die Zeit hatte ihn. © Anselm Vogt Der Irr...

Wir alle haben eine bestimmte Vorstellung von uns selbst. Um ein einigermaßen glückliches

Leben zu führen, müssen wir mit diesem Selbstbild zufrieden sein. Wenn wir auf uns stolz sind, trauen wir uns, wir selbst zu sein. Dann leisten wir auch am meisten. Wenn wir uns unseres Selbstbildes schämen, versuchen wir es zu verbergen. Das macht uns unleidlich. Wenn wir nie ein Lob hören, wie sollen wir dann wissen, daß wir geschätzte Menschen und Freunde sind? Gleiches gilt für jeden von uns, der seine Beziehungen zu anderen verbessern will: Zeige dich verständnisvoll und suche bei deinem Mitmenschen nach Eigenschaften die du loben und bewundern kannst. Dann tue es auch. Unbekannt Wir müssen glauben, daß alles eine Ursache habe, so wie die Spinne ihr Netz spinnt, nur Fliegen zu fangen. Sie tut dieses, ehe sie weiß, daß es Fliegen in der Welt gibt. Georg Christoph Lichtenberg Dem, der nur wenig braucht, kann auch nur wenig fehlen; und wer sein Glück in sich, nicht in dem äußeren Schein, nicht in der Meinung sucht, wird leicht befriedigt sein. Johann Peter Uz Musik ist ein r...

Wir wollen in der Freude nicht die Gottesfurcht vergessen

und im Leid die Hoffnung niemals aufgeben. Gregor von Nazianz Treff ich ein Grautier in der Stadt, Sich stets noch dies bestätigt hat: Wohlwollend sieht der kluge Mann Und mit Humor den Esel an. Ihn hänseln und zu höhnen pflegen Nur Kinder und – die Herrn Kollegen. Der Esel, der sich bescheiden hält, Ist etwas, das dem Weisen nicht mißfällt. Entsetzlich lästig kann er aber werden, Will er sich wichtig-feierlich gebärden. Und leider finden sich an jedem Orte Sehr viel der EselWir wollen in der Freude nicht die Gottesfurcht vergessen und im Leid die Hoffnung niemals aufgeben. Gregor von Nazianz Treff ich ein Grautier in der Stadt, Sich stets noch dies bestätigt hat: Wohlwollend sieht der kluge Mann Und mit Humor den Esel an. Ihn hänseln und zu höhnen pflegen Nur Kinder und – die Herrn Kollegen. Der Esel, der sich bescheiden hält, Ist etwas, das dem Weisen nicht mißfällt. Entsetzlich lästig kann er aber werden, Will er sich wichtig-feierlich gebärden. Und leid...