von den Blödsinnigsten angenommen wird, ist gewiß keine Wahrheit, und man darf nur getrost die Hand, sie zu entkleiden, anlegen, so wird man den scheußlichsten Irrtum nackend vor sich stehen sehen.
Gotthold Ephraim Lessing
Ein Maientag in den Ardennen
Wie weiße Segel auf dem Meer
am blauen Himmel Wolken treiben,
ganz langsam nur, als wollten sie
in diesem Märchenlande bleiben,
wo frühlingsgrün die Wiesen leuchten
und Wanderer den Bächlein lauschen,
die murmelnd von den sanften Hügeln
herab in stille Täler rauschen.
Geborgen wie in Gottes Händen
sich Dörfer in die Täler schmiegen,
als ob die Unrast dieser Welt,
ihr Lärm und Streit ganz ferne liegen.
Der strahlendgelbe Ginster blüht,
rahmt jede Wiese leuchtend ein,
rahmt auch die dunkelgrünen Wälder
und gleißt wie Gold im Sonnenschein.
Der Mai, er feiert sich hier selbst
mit diesem prächtig bunten Treiben.
Den farbenfrohen Frühlingstag
kann selbst ein Maler kaum beschreiben.
© Christa Kluge
Gotthold Ephraim Lessing
Ein Maientag in den Ardennen
Wie weiße Segel auf dem Meer
am blauen Himmel Wolken treiben,
ganz langsam nur, als wollten sie
in diesem Märchenlande bleiben,
wo frühlingsgrün die Wiesen leuchten
und Wanderer den Bächlein lauschen,
die murmelnd von den sanften Hügeln
herab in stille Täler rauschen.
Geborgen wie in Gottes Händen
sich Dörfer in die Täler schmiegen,
als ob die Unrast dieser Welt,
ihr Lärm und Streit ganz ferne liegen.
Der strahlendgelbe Ginster blüht,
rahmt jede Wiese leuchtend ein,
rahmt auch die dunkelgrünen Wälder
und gleißt wie Gold im Sonnenschein.
Der Mai, er feiert sich hier selbst
mit diesem prächtig bunten Treiben.
Den farbenfrohen Frühlingstag
kann selbst ein Maler kaum beschreiben.
© Christa Kluge