erlitten, bestand darin, daß plötzlich Unfaßliches als unerbittliche Realität in ihr Leben trat. Sieger gewöhnen sich leichter an derartige Realitäten.
© Prof. Dr. Wilhelm Schwöbel
Tu das nicht!
Tu das nicht mehr!
Tu das nicht!
Komm nicht, sag nicht
"Gute Nacht";
Weißt nicht, was in
Mir erwacht,
Wenn die Nacht
Ins Zimmer bricht.
Hör der Stimme
Rauhen Ton!
Rote Flammen
Brennen drin,
Lichter zucken
Drüber hin,
Und der Atem
Zittert schon.
Halt nicht meine
Hand so fest!
Meine Finger
Sind wie Eis.
Und sie glühen
Fieberheiß,
Wenn du leis
Sie fallen läßt.
Bleib auf finstrer
Schwelle steh'n,
Sprich wie Hauch
Gedämpft zu mir!
Brauchst nicht seh'n,
Wie an die Tür
Ich die nasse
Wange leh'n ...
Ludwig Jacobowski
© Prof. Dr. Wilhelm Schwöbel
Tu das nicht!
Tu das nicht mehr!
Tu das nicht!
Komm nicht, sag nicht
"Gute Nacht";
Weißt nicht, was in
Mir erwacht,
Wenn die Nacht
Ins Zimmer bricht.
Hör der Stimme
Rauhen Ton!
Rote Flammen
Brennen drin,
Lichter zucken
Drüber hin,
Und der Atem
Zittert schon.
Halt nicht meine
Hand so fest!
Meine Finger
Sind wie Eis.
Und sie glühen
Fieberheiß,
Wenn du leis
Sie fallen läßt.
Bleib auf finstrer
Schwelle steh'n,
Sprich wie Hauch
Gedämpft zu mir!
Brauchst nicht seh'n,
Wie an die Tür
Ich die nasse
Wange leh'n ...
Ludwig Jacobowski