zu vielen Dingen begegnet, um daraus nicht zu lernen, daß es endlos viele andre und weitaus bessere gibt. Wir sind es leid, die Wirklichkeit als Festung zu erleben.
© Billy
Januar
Treffliche Frauen in ewiger Jugend,
Grundverschieden, doch schön allzumal,
Schlingen den Reigen der wechselnden Jahre,
Liebliche Schwestern, zwölf an der Zahl.
Flockenumtanzt auf geflügelten Sohlen,
Rosig und jung kommt das neue Jahr,
Führet die erste der Schwestern zur Erde,
Frostig und herbe – den Januar.
Pelzwerk und Stadtschuh liebt diese Schöne,
Lockt die Jugend zu kraftvollem Sport,
Macht es den Alten am Ofen behaglich,
Pflegt die Geselligkeit fort und fort.
Öffnet den Reichen zum Wohltun die Hände,
– Winter bringt manche soziale Not, –
Klopft an die Herzen mit ernster Mahnung:
Teile dem Hungrigen liebreich dein Brot.
Dreißig und einmal im Fluge der Tage
Grüßt sie die Menschen in Stadt und Land,
Dann hinter wehenden Nebeln verschwindend
Reicht ihr die folgende Schwester die Hand.
Helene Krüger
© Billy
Januar
Treffliche Frauen in ewiger Jugend,
Grundverschieden, doch schön allzumal,
Schlingen den Reigen der wechselnden Jahre,
Liebliche Schwestern, zwölf an der Zahl.
Flockenumtanzt auf geflügelten Sohlen,
Rosig und jung kommt das neue Jahr,
Führet die erste der Schwestern zur Erde,
Frostig und herbe – den Januar.
Pelzwerk und Stadtschuh liebt diese Schöne,
Lockt die Jugend zu kraftvollem Sport,
Macht es den Alten am Ofen behaglich,
Pflegt die Geselligkeit fort und fort.
Öffnet den Reichen zum Wohltun die Hände,
– Winter bringt manche soziale Not, –
Klopft an die Herzen mit ernster Mahnung:
Teile dem Hungrigen liebreich dein Brot.
Dreißig und einmal im Fluge der Tage
Grüßt sie die Menschen in Stadt und Land,
Dann hinter wehenden Nebeln verschwindend
Reicht ihr die folgende Schwester die Hand.
Helene Krüger