– gewiß mag dies den Horizont erweitern, jedoch, was nutzt dieses, wenn sich der Horizont nicht im eigenen Innern erweitert hat?
© Dorothee Friehl
Lied einer Mutter
Schließ die Äuglein, holder Kleiner!
Schlafe sicher mir im Arm!
O dein Bettlein macht dir keiner
Je so weich, so liebewarm:
Mutterliebe wiegt dich ein;
Mutterküsse warten dein.
Unter tausend, tausend Küssen
Aufgewacht, ans Herz gedrückt,
Möchtest du nur einmal wissen,
Wie dein Lächeln mich entzückt!
Engel-Unschuld lacht mich an:
Offen ist der Himmel dann!
Wohl dem Herzen voller Treue,
Das sich alles darf gestehn!
Kleiner Engel! ohne Reue
Kann ich dir ins Auge sehn.
Immer, immer lächle so!
Nur die Unschuld macht uns froh!
Johann Georg Jacobi
© Dorothee Friehl
Lied einer Mutter
Schließ die Äuglein, holder Kleiner!
Schlafe sicher mir im Arm!
O dein Bettlein macht dir keiner
Je so weich, so liebewarm:
Mutterliebe wiegt dich ein;
Mutterküsse warten dein.
Unter tausend, tausend Küssen
Aufgewacht, ans Herz gedrückt,
Möchtest du nur einmal wissen,
Wie dein Lächeln mich entzückt!
Engel-Unschuld lacht mich an:
Offen ist der Himmel dann!
Wohl dem Herzen voller Treue,
Das sich alles darf gestehn!
Kleiner Engel! ohne Reue
Kann ich dir ins Auge sehn.
Immer, immer lächle so!
Nur die Unschuld macht uns froh!
Johann Georg Jacobi