Stunde, an jedem Ort habe ich seine Spur, seine Gegenwart gesucht. Der Tod wird für mich nichts als ein wunderbarer Aufbruch sein.
Guy de Larigaudie
Woher die Liebe stammt
Als Gott der Herr die Liebe schuf,
Da sah der Teufel zu! –
Er sah es voller Neid und Grimm,
Es ließ ihm keine Ruh,
Er gönnte nicht dem Erdenkind
Die süße Himmelslust
Und nicht das reine, sel'ge Glück
Der armen Menschenbrust!
Da ließ er neid- und haßerfüllt
Auch eine Lieb' entstehn,
Daran die Kinder dieser Welt
In Qual und Schmach vergeh'n! –
So stammt als höchstes Erdenglück
Die Lieb' aus Gottes Hand,
Und ward zugleich als Seelenpein
Vom Teufel uns gesandt!
Gabriele Hermine Josefine Elisabeth von Rochow
Guy de Larigaudie
Woher die Liebe stammt
Als Gott der Herr die Liebe schuf,
Da sah der Teufel zu! –
Er sah es voller Neid und Grimm,
Es ließ ihm keine Ruh,
Er gönnte nicht dem Erdenkind
Die süße Himmelslust
Und nicht das reine, sel'ge Glück
Der armen Menschenbrust!
Da ließ er neid- und haßerfüllt
Auch eine Lieb' entstehn,
Daran die Kinder dieser Welt
In Qual und Schmach vergeh'n! –
So stammt als höchstes Erdenglück
Die Lieb' aus Gottes Hand,
Und ward zugleich als Seelenpein
Vom Teufel uns gesandt!
Gabriele Hermine Josefine Elisabeth von Rochow