liegt am Glücke! antwortete er, ich trachte lange nicht mehr nach Glücke, ich trachte nach meinem Werke.“
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Gespenster
Manchmal empfind ich plötzlich sie
Die Liebste, die ich längst verlor,
Wie eine ferne Melodie,
Die plötzlich wieder klingt im Ohr.
Wie ein vergeßnes altes Lied;
Es kommt und man erkennt es kaum
Und klingt doch wohlvertraut und zieht
Uns nach bis in den tiefsten Traum.
So stundenlang und tagelang
Fühl ich der Fernen Nähe noch,
Sie zwingt mit rätselhaftem Zwang
Mein ganzes Denken in ihr Joch!
Und schaudernd werd ich mir bewußt,
Daß still Gespenster in uns gehn!
Wir tragen Gräber in der Brust,
Die immer, immer offen stehn …
A. de Nora (Pseudonym für Anton Alfred Noder)
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Gespenster
Manchmal empfind ich plötzlich sie
Die Liebste, die ich längst verlor,
Wie eine ferne Melodie,
Die plötzlich wieder klingt im Ohr.
Wie ein vergeßnes altes Lied;
Es kommt und man erkennt es kaum
Und klingt doch wohlvertraut und zieht
Uns nach bis in den tiefsten Traum.
So stundenlang und tagelang
Fühl ich der Fernen Nähe noch,
Sie zwingt mit rätselhaftem Zwang
Mein ganzes Denken in ihr Joch!
Und schaudernd werd ich mir bewußt,
Daß still Gespenster in uns gehn!
Wir tragen Gräber in der Brust,
Die immer, immer offen stehn …
A. de Nora (Pseudonym für Anton Alfred Noder)