auch auf der Stelle wieder zunichte werden: Aber was eine Ewigkeit dauern soll, braucht auch eine Ewigkeit, um zustande zu kommen.
Baltasar Gracián y Morales
Die Seele schafft die Worte sich zur Welt,
Wie uns das eigne Herz den Busen schwellt.
Die Liebe schafft die Worte sich zum Leide,
Die Jugend schafft die Worte sich zur Freude.
Propheten, Dichter suchten sich die Welt
– Den Todtenstrom, der seinen Sang behält –
In Worte auszulösen, zu erklären
Seit alter Zeit, und ewig wirds so währen.
Der Mensch wird dieser Welt gewaltig sein,
Und Jeder singt zu ihr sein Wort allein,
Sein eignes Wort zu ihrer Melodie;
Kein Fremder giebt ein bessres nie uns, nie!
[…]
Dem Armen weh! derSchnell genug geschieht, was gut geschieht. Was sich auf der Stelle macht, kann auch auf der Stelle wieder zunichte werden: Aber was eine Ewigkeit dauern soll, braucht auch eine Ewigkeit, um zustande zu kommen.
Baltasar Gracián y Morales
Die Seele schafft die Worte sich zur Welt,
Wie uns das eigne Herz den Busen schwellt.
Die Liebe schafft die Worte sich zum Leide,
Die Jugend schafft die Worte sich zur Freude.
Propheten, Dichter suchten sich die Welt
– Den Todtenstrom, der seinen Sang behält –
In Worte auszulösen, zu erklären
Seit alter Zeit, und ewig wirds so währen.
Der Mensch wird dieser Welt gewaltig sein,
Und Jeder singt zu ihr sein Wort allein,
Sein eignes Wort zu ihrer Melodie;
Kein Fremder giebt ein bessres nie uns, nie!
[…]
Dem Armen weh! derAndrerWorte borgt
Zu Liebe, Leben, was er hofft und sorgt,
Zu Schmerz und Tod, zu Freude und Genügen –
Er ist der Erde Lügner und die Lügen!
Du aber wirst des Himmels Wahrheit sein,
Schaffst du zu deinem Loos dein Wort allein.
Leopold Schefer
Baltasar Gracián y Morales
Die Seele schafft die Worte sich zur Welt,
Wie uns das eigne Herz den Busen schwellt.
Die Liebe schafft die Worte sich zum Leide,
Die Jugend schafft die Worte sich zur Freude.
Propheten, Dichter suchten sich die Welt
– Den Todtenstrom, der seinen Sang behält –
In Worte auszulösen, zu erklären
Seit alter Zeit, und ewig wirds so währen.
Der Mensch wird dieser Welt gewaltig sein,
Und Jeder singt zu ihr sein Wort allein,
Sein eignes Wort zu ihrer Melodie;
Kein Fremder giebt ein bessres nie uns, nie!
[…]
Dem Armen weh! derSchnell genug geschieht, was gut geschieht. Was sich auf der Stelle macht, kann auch auf der Stelle wieder zunichte werden: Aber was eine Ewigkeit dauern soll, braucht auch eine Ewigkeit, um zustande zu kommen.
Baltasar Gracián y Morales
Die Seele schafft die Worte sich zur Welt,
Wie uns das eigne Herz den Busen schwellt.
Die Liebe schafft die Worte sich zum Leide,
Die Jugend schafft die Worte sich zur Freude.
Propheten, Dichter suchten sich die Welt
– Den Todtenstrom, der seinen Sang behält –
In Worte auszulösen, zu erklären
Seit alter Zeit, und ewig wirds so währen.
Der Mensch wird dieser Welt gewaltig sein,
Und Jeder singt zu ihr sein Wort allein,
Sein eignes Wort zu ihrer Melodie;
Kein Fremder giebt ein bessres nie uns, nie!
[…]
Dem Armen weh! derAndrerWorte borgt
Zu Liebe, Leben, was er hofft und sorgt,
Zu Schmerz und Tod, zu Freude und Genügen –
Er ist der Erde Lügner und die Lügen!
Du aber wirst des Himmels Wahrheit sein,
Schaffst du zu deinem Loos dein Wort allein.
Leopold Schefer