nutzlos, für die große Mehrheit des Volkes eine zusätzliche Last und für eine kleine Minderheit ein gutes Geschäft.
© Prof. Querulix
Der Schwan
Gar majestätisch gleitet er einher
Auf stillem Weiher, aber – stumm ist er.
Versagt hat ihm der Schöpfer jeden Laut,
Der eignen Brust bleibt Wohl und Weh vertraut.
Doch wenn sich Todesahnen in ihm regt,
Dann wird sein Inn'res wundersam bewegt.
Dann ringt ein Lied sich aus der Brust hervor,
Vielleicht vernahm's noch keines Menschen Ohr.
Solch Schwanenlied, ich halt es gläubig werth.
Ein Lob beim Scheiden wohl mein Herz begehrt.
Zuvor das Schweigen aber sagen will:
Herz, duld' und trage deine Bürde still
Und weiter: Die, die Seinen Gott genannt,
Am Schweigen werden sie vorab erkannt.
Karl Pöls
© Prof. Querulix
Der Schwan
Gar majestätisch gleitet er einher
Auf stillem Weiher, aber – stumm ist er.
Versagt hat ihm der Schöpfer jeden Laut,
Der eignen Brust bleibt Wohl und Weh vertraut.
Doch wenn sich Todesahnen in ihm regt,
Dann wird sein Inn'res wundersam bewegt.
Dann ringt ein Lied sich aus der Brust hervor,
Vielleicht vernahm's noch keines Menschen Ohr.
Solch Schwanenlied, ich halt es gläubig werth.
Ein Lob beim Scheiden wohl mein Herz begehrt.
Zuvor das Schweigen aber sagen will:
Herz, duld' und trage deine Bürde still
Und weiter: Die, die Seinen Gott genannt,
Am Schweigen werden sie vorab erkannt.
Karl Pöls