dieses erhoffen. Kurz ist die Lust der Welt, ewig die Pein, geringfügig das Leiden, unendlich die Herrlichkeit.
Franz von Assisi
Der alte Fritz
Hat er Freuden denn genossen,
sich den Trieben hingegeben?
Konnte er den Lüsten leben?
Sind ihm Kamm und Korn ersprossen?
Ritt er immer nur zu Pferde
und von dieser Schlacht zu jener
hoch zu Roß auf dem Trakehner?
Schlief er stets auf nackter Erde?
Spielte er nur seine Flöte,
streichelte die Lieblingshunde,
rauchte in der Tafelrunde
und verehrte keinen Goethe?
Konnte er denn nur parlieren
und Soldaten rekrutieren,
exerzieren, musizieren
und mit Windspielen dinieren?
Hat er Herzblut je vergossen,
sich den Freuden hingegeben?
Konnte er den Launen leben?
Hat er Liebe denn genossen?
Viele Fragen an den Alten,
doch erübrigt sich das meiste.
Denn er lebt und leibt im Geiste,
nur im Geiste mag er walten.
© Bernd Bruns
Franz von Assisi
Der alte Fritz
Hat er Freuden denn genossen,
sich den Trieben hingegeben?
Konnte er den Lüsten leben?
Sind ihm Kamm und Korn ersprossen?
Ritt er immer nur zu Pferde
und von dieser Schlacht zu jener
hoch zu Roß auf dem Trakehner?
Schlief er stets auf nackter Erde?
Spielte er nur seine Flöte,
streichelte die Lieblingshunde,
rauchte in der Tafelrunde
und verehrte keinen Goethe?
Konnte er denn nur parlieren
und Soldaten rekrutieren,
exerzieren, musizieren
und mit Windspielen dinieren?
Hat er Herzblut je vergossen,
sich den Freuden hingegeben?
Konnte er den Launen leben?
Hat er Liebe denn genossen?
Viele Fragen an den Alten,
doch erübrigt sich das meiste.
Denn er lebt und leibt im Geiste,
nur im Geiste mag er walten.
© Bernd Bruns