dem, der weder weise noch töricht ist, kann ich nichts begreiflich machen, und auch er kann mir nichts beweisen.
Khalil Gibran
Gitarren-Musik
Goldene Klänge fallen vom Himmel,
einzelne Perlen, gegliedert zu Bünden,
aus sphärischer Welten fernem Gewimmel,
um Terra göttlichen Abglanz zu künden.
So war's mal gedacht in kreatürlichem Sinn
am Anfang des Alls, in Ursprungs Beginn.
Wenn Worte versagen und and're Gefühle,
menschliche Herzen – sie werden zu Stein.
Du kannst dich kaum rühren in all dem Gewühle
und fühlst dich dennoch so schrecklich allein.
Da hör, welch ein Sang, welch wundersam Spiel
über dich grad wie ein Schleiernetz fiel.
Es trägt dich zum Fluge, verhilft dir zur Kraft.
Wie konnt'st du verloren dich glauben?
Es war nur ein Ton, der hat es geschafft,
und den kann dir nun niemand mehr rauben.
Der Meister des Klangs, der lässt sich nicht nennen.
Ihn kann jeder für sich selbst nur erkennen.
© Tilly Boesche-Zacharow
Khalil Gibran
Gitarren-Musik
Goldene Klänge fallen vom Himmel,
einzelne Perlen, gegliedert zu Bünden,
aus sphärischer Welten fernem Gewimmel,
um Terra göttlichen Abglanz zu künden.
So war's mal gedacht in kreatürlichem Sinn
am Anfang des Alls, in Ursprungs Beginn.
Wenn Worte versagen und and're Gefühle,
menschliche Herzen – sie werden zu Stein.
Du kannst dich kaum rühren in all dem Gewühle
und fühlst dich dennoch so schrecklich allein.
Da hör, welch ein Sang, welch wundersam Spiel
über dich grad wie ein Schleiernetz fiel.
Es trägt dich zum Fluge, verhilft dir zur Kraft.
Wie konnt'st du verloren dich glauben?
Es war nur ein Ton, der hat es geschafft,
und den kann dir nun niemand mehr rauben.
Der Meister des Klangs, der lässt sich nicht nennen.
Ihn kann jeder für sich selbst nur erkennen.
© Tilly Boesche-Zacharow