die Himmelserscheinungen und der Tod irgend etwas angehen, ferner durch die Tatsache, daß wir die Grenzen von Schmerz und Begierde nicht kennen, dann bedürften wir der Naturwissenschaft nicht.
Epikur von Samos
Welt und Weh
Trägst du ein tiefes, herbes Leid im Herzen,
Geh' still allein!
Zeig's nicht der Welt, sie lacht der bittern
Schmerzen
Und spottet dein!
Sie heuchelt Mitleid dir und innig Fühlen
Ob deiner Qual,
Und senkt dir – statt dein brennend Weh zu kühlen –
In's Herz den Stahl!
Sie forscht und späht, und fand sie deine
Wunde,
Sie reißt sie auf –
Erbarmungslos – und speit mit gier'gem Munde
Ihr Gift darauf!
O, wenn du trägst ein tiefes Leid im Herzen,
Geh' still allein !
Zeig's nicht der Welt, sie lacht der bittern
Schmerzen
Und spottet Dein!
Verfasser unbekannt
Epikur von Samos
Welt und Weh
Trägst du ein tiefes, herbes Leid im Herzen,
Geh' still allein!
Zeig's nicht der Welt, sie lacht der bittern
Schmerzen
Und spottet dein!
Sie heuchelt Mitleid dir und innig Fühlen
Ob deiner Qual,
Und senkt dir – statt dein brennend Weh zu kühlen –
In's Herz den Stahl!
Sie forscht und späht, und fand sie deine
Wunde,
Sie reißt sie auf –
Erbarmungslos – und speit mit gier'gem Munde
Ihr Gift darauf!
O, wenn du trägst ein tiefes Leid im Herzen,
Geh' still allein !
Zeig's nicht der Welt, sie lacht der bittern
Schmerzen
Und spottet Dein!
Verfasser unbekannt