Wer keinem traut, betrügt sich selber ums schönste Glück, das uns die Natur geschenkt, daß man vom Menschen würdig denkt.
Daniel Sanders
Schweigen
Stille in meiner Klause,
Gedanken füllen den Raum,
Eindrücke machen Pause,
Die Standuhr höre ich kaum.
Mein Körper zu mir spricht,
Bei einem Glas Wein,
Erinnerungen öffnen sich,
Denken spiegelt das Sein.
Unergründliche Sinnesreize,
Leuchten in die Seele hinein,
Lichterspiel – Tagträume,
Schränken das Bewusstsein ein.
Transzendentale Musik erklingt,
Im metaphysischen Raum.
Das irdische Sein versinkt,
Wahrnehmung wird Traum.
Indessen bin ich es satt,
Die stetige Flamme zu schüren,
Allmählich werde ich matt,
Kraftlos – den Körper zu rühren.
Doch Schock – im Nussbaum-Glanz,
Der Drei-Uhr-Gong erklingt,
Beendet die Trance,
Denken das Sein bestimmt.
© Horst Reiner Menzel
Daniel Sanders
Schweigen
Stille in meiner Klause,
Gedanken füllen den Raum,
Eindrücke machen Pause,
Die Standuhr höre ich kaum.
Mein Körper zu mir spricht,
Bei einem Glas Wein,
Erinnerungen öffnen sich,
Denken spiegelt das Sein.
Unergründliche Sinnesreize,
Leuchten in die Seele hinein,
Lichterspiel – Tagträume,
Schränken das Bewusstsein ein.
Transzendentale Musik erklingt,
Im metaphysischen Raum.
Das irdische Sein versinkt,
Wahrnehmung wird Traum.
Indessen bin ich es satt,
Die stetige Flamme zu schüren,
Allmählich werde ich matt,
Kraftlos – den Körper zu rühren.
Doch Schock – im Nussbaum-Glanz,
Der Drei-Uhr-Gong erklingt,
Beendet die Trance,
Denken das Sein bestimmt.
© Horst Reiner Menzel