Personen auf immer zu verlieren, welche uns teuer sind. Standhaftigkeit, Entschlossenheit, Vernunft sind nur schwache Stützen unter so traurigen Umständen, und wir hören in solchen Augenblicken nur auf unseren Schmerz.
Friedrich II., der Große
Manches Mal, in stillen Nächten,
Steigt mir noch Dein Bild empor
Und ich kann's nicht, kann's nicht fassen,
Daß ich Dich so ganz verlor.
Deine großen, braunen Augen,
Mit den Wimpern lang und schwer,
Blicken ganz noch wie vor Zeiten
Warm und innig zu mir her.
Als in jener dunklen Stunde
In das fremde Land Du gingst
Und zum allerletzten Male
Weinend mir am Halse hingst,
Damals hast Du mir versprochen:
»Hören wirst Du bald von mir«
Aber niemals kam ein Zeichen,
Niemals nur ein Gruß von Dir.
– – – – – – – – – – – – – – –
Wilder Schmerzen wüstes Toben
Hat in Wehmut sich gewandt,
Und im raschen Lauf der Tage
Selbst Dein Bild dem Geist entschwand. –
Manchmal nur in stillen Nächten
Steigt es mir noch heiß empor –
Und ich kann's nicht, kann's nicht fassen,
Daß ich Dich so ganz verlor.
Felix Dörmann
Friedrich II., der Große
Manches Mal, in stillen Nächten,
Steigt mir noch Dein Bild empor
Und ich kann's nicht, kann's nicht fassen,
Daß ich Dich so ganz verlor.
Deine großen, braunen Augen,
Mit den Wimpern lang und schwer,
Blicken ganz noch wie vor Zeiten
Warm und innig zu mir her.
Als in jener dunklen Stunde
In das fremde Land Du gingst
Und zum allerletzten Male
Weinend mir am Halse hingst,
Damals hast Du mir versprochen:
»Hören wirst Du bald von mir«
Aber niemals kam ein Zeichen,
Niemals nur ein Gruß von Dir.
– – – – – – – – – – – – – – –
Wilder Schmerzen wüstes Toben
Hat in Wehmut sich gewandt,
Und im raschen Lauf der Tage
Selbst Dein Bild dem Geist entschwand. –
Manchmal nur in stillen Nächten
Steigt es mir noch heiß empor –
Und ich kann's nicht, kann's nicht fassen,
Daß ich Dich so ganz verlor.
Felix Dörmann