dem Reichtum entstünden höh're Wünsche, aus den Wünschen Unzufriedenheit … nein, du verlockst mich nicht, ich bleib' bei meinem stillbescheidnen tatenlosen Wirkungskreis … ich arbeit' nix!
Johann Nepomuk Nestroy
Wanderung
So viele Menschen um mich herum,
und doch bin ich allein.
Ich frag mich warum?
Wie kann das sein?
Ich kann es nicht verstehn,
warum sie mich übersehn.
Sie sehen nur sich selbst.
Vielleicht noch zwei, drei andere.
Es interessiert sie nicht, ob du noch lebst.
Ich wandere!
Bis ich den Ort erreiche,
wo diese Ignoranz von allem weiche!
Dort gibt es kein Ich und kein Du,
Nur noch ein Wir, das reicht zu!
Ich fürchte, ich muß wandern,
solange mich meine Füße werden tragen.
Ich darf nicht verzagen!
Auch, wenn ich weiß, daß das Ziel
ich erst erreiche mit den Flügeln.
Denn es liegt höher und weiter entfernt
als alle Hügel.
Und ich weiß ganz genau,
ich werde nicht allein sein auf dieser Wanderung.
Denn es gibt viele Wanderer, die mich begleiten
und wir werden den Weg ohne Alleinsein bestreiten!
© Mirjam Licht
Johann Nepomuk Nestroy
Wanderung
So viele Menschen um mich herum,
und doch bin ich allein.
Ich frag mich warum?
Wie kann das sein?
Ich kann es nicht verstehn,
warum sie mich übersehn.
Sie sehen nur sich selbst.
Vielleicht noch zwei, drei andere.
Es interessiert sie nicht, ob du noch lebst.
Ich wandere!
Bis ich den Ort erreiche,
wo diese Ignoranz von allem weiche!
Dort gibt es kein Ich und kein Du,
Nur noch ein Wir, das reicht zu!
Ich fürchte, ich muß wandern,
solange mich meine Füße werden tragen.
Ich darf nicht verzagen!
Auch, wenn ich weiß, daß das Ziel
ich erst erreiche mit den Flügeln.
Denn es liegt höher und weiter entfernt
als alle Hügel.
Und ich weiß ganz genau,
ich werde nicht allein sein auf dieser Wanderung.
Denn es gibt viele Wanderer, die mich begleiten
und wir werden den Weg ohne Alleinsein bestreiten!
© Mirjam Licht