gerecht zu werden. Vor allem, wenn Nachdenker hinter mir her denken und ich mich auf die Vordenker konzentrieren müßte.
© Claudio Michele Mancini
Wir müssen still und stiller seyn!
Die Lehre ward in Thränen mein’ –
In Suchen, Meiden, Gram und Reu,
In Hoffen, Wähnen, immer neu!
Wir müssen still und stiller seyn!
Daher der Kampf, die lange Pein,
Nach goldnen Schatten wilde Jagd,
Die, ach! noch keinen froh gemacht.
Wir müssen still und stiller seyn!
O sag, mein Herz, nicht immer nein!
Und finde, finde, müder Gast,
In tiefstem Innern endlich Rast.
Wir müssen still und stiller seyn!
Dann kehrt der rechte Engel ein,
Und legt und legt mit sanfter Hand
Auf alle Wunden den Verband.
Emma von Niendorf
© Claudio Michele Mancini
Wir müssen still und stiller seyn!
Die Lehre ward in Thränen mein’ –
In Suchen, Meiden, Gram und Reu,
In Hoffen, Wähnen, immer neu!
Wir müssen still und stiller seyn!
Daher der Kampf, die lange Pein,
Nach goldnen Schatten wilde Jagd,
Die, ach! noch keinen froh gemacht.
Wir müssen still und stiller seyn!
O sag, mein Herz, nicht immer nein!
Und finde, finde, müder Gast,
In tiefstem Innern endlich Rast.
Wir müssen still und stiller seyn!
Dann kehrt der rechte Engel ein,
Und legt und legt mit sanfter Hand
Auf alle Wunden den Verband.
Emma von Niendorf