Nimmt man von den einflußreichsten wissenschaftlichen Leistungen der größten Männer die Gedanken hinweg,
die sie von anderen hatten, so bleibt für sie immer etwas übrig, was die anderen nicht hatten, in der Regel nur ein kleines Stückchen von einem neuen Gedanken, aber dies macht eben schon den großen Mann.
Justus Freiherr von Liebig
Nordsee-Sturm
Kein Land zu seh'n,
kein Strauch noch Baum,
sturmgepeitschte Nordsee
erwacht aus ihrem Traum.
Ein Heulen und Tosen,
Wellengebirge entstehen,
die sich innig liebkosen,
dem Untergang entgegen seh'n.
Die Kraft der Gewalten,
ein Naturschauspiel,
lassen sich nicht aufhalten,
Verwüstung ihr Ziel.
Die Inseln geschützt sind
durch erhöhte Deiche
damit Wasser und Wind,
von ihnen weiche.
Doch die kleinen Eilande
Halligen im Wattenmeer,
liegen ein wenig am Rande,
die haben es schwer.
Halligbewohner sind stolz
ihr Zusammenhalt macht es klar,
geschnitzt aus besonderem Holz
trotzen sie Sturm und Gefahr.
Ist der Sturmhöhepunkt überschritten
langsam beruhigt sich das Meer,
sieht man wie die Natur hat gelitten,
nichts sieht aus, so wie vorher.
So leben wir in und mit der Natur
haben nicht viel entgegenzusetzen,
im Glauben und der Hoffnung nur,
Menschen und Tiere sich nicht verletzen.
© Karin Thießen
Justus Freiherr von Liebig
Nordsee-Sturm
Kein Land zu seh'n,
kein Strauch noch Baum,
sturmgepeitschte Nordsee
erwacht aus ihrem Traum.
Ein Heulen und Tosen,
Wellengebirge entstehen,
die sich innig liebkosen,
dem Untergang entgegen seh'n.
Die Kraft der Gewalten,
ein Naturschauspiel,
lassen sich nicht aufhalten,
Verwüstung ihr Ziel.
Die Inseln geschützt sind
durch erhöhte Deiche
damit Wasser und Wind,
von ihnen weiche.
Doch die kleinen Eilande
Halligen im Wattenmeer,
liegen ein wenig am Rande,
die haben es schwer.
Halligbewohner sind stolz
ihr Zusammenhalt macht es klar,
geschnitzt aus besonderem Holz
trotzen sie Sturm und Gefahr.
Ist der Sturmhöhepunkt überschritten
langsam beruhigt sich das Meer,
sieht man wie die Natur hat gelitten,
nichts sieht aus, so wie vorher.
So leben wir in und mit der Natur
haben nicht viel entgegenzusetzen,
im Glauben und der Hoffnung nur,
Menschen und Tiere sich nicht verletzen.
© Karin Thießen