sich ihm in ihm selbst darstellt, nicht erstaunt, nicht zur Anbetung seines unsichtbaren Schöpfers und Vaters hingerissen und gleichsam außer sich selbst gesetzt wird – der scheint noch nicht zum Lichte gekommen zu sein.
Johann Kaspar Lavater
Ein Fremdling
Leicht daher wie Schmetterlinge
hoch am Himmel Drachen schweben,
leuchtend bunt, vom Wind getrieben. –
Möwen ihre Köpfe heben.
Sind erbost: Was will der Vogel
hier in unserem Gebiet?
Sieht so anders aus als wir.
Ob er bald nach Süden zieht?
Ausgelassen tanzt der Bunte
fröhlich über’m Möwenstrand,
tanzt und tanzt ganz wild umher,
zerrt an seinem langen Band.
Das empört die Silbermöwen,
und sie stürzen auf den Drachen,
hacken mit den scharfen Schnäbeln
auf ihn ein mit lautem Lachen.
Möwen, lasst den Fremdling leben!
Wer über sich selbst, sein Dasein, sein Gewordensein, seine Menschheit, das Wunderwesen, das sich ihm in ihm selbst darstellt, nicht erstaunt, nicht zur Anbetung seines unsichtbaren Schöpfers und Vaters hingerissen und gleichsam außer sich selbst gesetzt wird – der scheint noch nicht zum Lichte gekommen zu sein.
Johann Kaspar Lavater
Ein Fremdling
Leicht daher wie Schmetterlinge
hoch am Himmel Drachen schweben,
leuchtend bunt, vom Wind getrieben. –
Möwen ihre Köpfe heben.
Sind erbost: Was will der Vogel
hier in unserem Gebiet?
Sieht so anders aus als wir.
Ob er bald nach Süden zieht?
Ausgelassen tanzt der Bunte
fröhlich über’m Möwenstrand,
tanzt und tanzt ganz wild umher,
zerrt an seinem langen Band.
Das empört die Silbermöwen,
und sie stürzen auf den Drachen,
hacken mit den scharfen Schnäbeln
auf ihn ein mit lautem Lachen.
Möwen, lasst den Fremdling leben!
Ermuss an der Leine liegen,
ist er noch so farbenprächtig.
Wer über sich selbst, sein Dasein, sein Gewordensein, seine Menschheit, das Wunderwesen, das sich ihm in ihm selbst darstellt, nicht erstaunt, nicht zur Anbetung seines unsichtbaren Schöpfers und Vaters hingerissen und gleichsam außer sich selbst gesetzt wird – der scheint noch nicht zum Lichte gekommen zu sein.
Johann Kaspar Lavater
Ein Fremdling
Leicht daher wie Schmetterlinge
hoch am Himmel Drachen schweben,
leuchtend bunt, vom Wind getrieben. –
Möwen ihre Köpfe heben.
Sind erbost: Was will der Vogel
hier in unserem Gebiet?
Sieht so anders aus als wir.
Ob er bald nach Süden zieht?
Ausgelassen tanzt der Bunte
fröhlich über’m Möwenstrand,
tanzt und tanzt ganz wild umher,
zerrt an seinem langen Band.
Das empört die Silbermöwen,
und sie stürzen auf den Drachen,
hacken mit den scharfen Schnäbeln
auf ihn ein mit lautem Lachen.
Möwen, lasst den Fremdling leben!
Wer über sich selbst, sein Dasein, sein Gewordensein, seine Menschheit, das Wunderwesen, das sich ihm in ihm selbst darstellt, nicht erstaunt, nicht zur Anbetung seines unsichtbaren Schöpfers und Vaters hingerissen und gleichsam außer sich selbst gesetzt wird – der scheint noch nicht zum Lichte gekommen zu sein.
Johann Kaspar Lavater
Ein Fremdling
Leicht daher wie Schmetterlinge
hoch am Himmel Drachen schweben,
leuchtend bunt, vom Wind getrieben. –
Möwen ihre Köpfe heben.
Sind erbost: Was will der Vogel
hier in unserem Gebiet?
Sieht so anders aus als wir.
Ob er bald nach Süden zieht?
Ausgelassen tanzt der Bunte
fröhlich über’m Möwenstrand,
tanzt und tanzt ganz wild umher,
zerrt an seinem langen Band.
Das empört die Silbermöwen,
und sie stürzen auf den Drachen,
hacken mit den scharfen Schnäbeln
auf ihn ein mit lautem Lachen.
Möwen, lasst den Fremdling leben!
Ermuss an der Leine liegen,
ist er noch so farbenprächtig.
Ihrkönnt in die Weite fliegen.
© Christa Kluge
Johann Kaspar Lavater
Ein Fremdling
Leicht daher wie Schmetterlinge
hoch am Himmel Drachen schweben,
leuchtend bunt, vom Wind getrieben. –
Möwen ihre Köpfe heben.
Sind erbost: Was will der Vogel
hier in unserem Gebiet?
Sieht so anders aus als wir.
Ob er bald nach Süden zieht?
Ausgelassen tanzt der Bunte
fröhlich über’m Möwenstrand,
tanzt und tanzt ganz wild umher,
zerrt an seinem langen Band.
Das empört die Silbermöwen,
und sie stürzen auf den Drachen,
hacken mit den scharfen Schnäbeln
auf ihn ein mit lautem Lachen.
Möwen, lasst den Fremdling leben!
Wer über sich selbst, sein Dasein, sein Gewordensein, seine Menschheit, das Wunderwesen, das sich ihm in ihm selbst darstellt, nicht erstaunt, nicht zur Anbetung seines unsichtbaren Schöpfers und Vaters hingerissen und gleichsam außer sich selbst gesetzt wird – der scheint noch nicht zum Lichte gekommen zu sein.
Johann Kaspar Lavater
Ein Fremdling
Leicht daher wie Schmetterlinge
hoch am Himmel Drachen schweben,
leuchtend bunt, vom Wind getrieben. –
Möwen ihre Köpfe heben.
Sind erbost: Was will der Vogel
hier in unserem Gebiet?
Sieht so anders aus als wir.
Ob er bald nach Süden zieht?
Ausgelassen tanzt der Bunte
fröhlich über’m Möwenstrand,
tanzt und tanzt ganz wild umher,
zerrt an seinem langen Band.
Das empört die Silbermöwen,
und sie stürzen auf den Drachen,
hacken mit den scharfen Schnäbeln
auf ihn ein mit lautem Lachen.
Möwen, lasst den Fremdling leben!
Ermuss an der Leine liegen,
ist er noch so farbenprächtig.
Wer über sich selbst, sein Dasein, sein Gewordensein, seine Menschheit, das Wunderwesen, das sich ihm in ihm selbst darstellt, nicht erstaunt, nicht zur Anbetung seines unsichtbaren Schöpfers und Vaters hingerissen und gleichsam außer sich selbst gesetzt wird – der scheint noch nicht zum Lichte gekommen zu sein.
Johann Kaspar Lavater
Ein Fremdling
Leicht daher wie Schmetterlinge
hoch am Himmel Drachen schweben,
leuchtend bunt, vom Wind getrieben. –
Möwen ihre Köpfe heben.
Sind erbost: Was will der Vogel
hier in unserem Gebiet?
Sieht so anders aus als wir.
Ob er bald nach Süden zieht?
Ausgelassen tanzt der Bunte
fröhlich über’m Möwenstrand,
tanzt und tanzt ganz wild umher,
zerrt an seinem langen Band.
Das empört die Silbermöwen,
und sie stürzen auf den Drachen,
hacken mit den scharfen Schnäbeln
auf ihn ein mit lautem Lachen.
Möwen, lasst den Fremdling leben!
Wer über sich selbst, sein Dasein, sein Gewordensein, seine Menschheit, das Wunderwesen, das sich ihm in ihm selbst darstellt, nicht erstaunt, nicht zur Anbetung seines unsichtbaren Schöpfers und Vaters hingerissen und gleichsam außer sich selbst gesetzt wird – der scheint noch nicht zum Lichte gekommen zu sein.
Johann Kaspar Lavater
Ein Fremdling
Leicht daher wie Schmetterlinge
hoch am Himmel Drachen schweben,
leuchtend bunt, vom Wind getrieben. –
Möwen ihre Köpfe heben.
Sind erbost: Was will der Vogel
hier in unserem Gebiet?
Sieht so anders aus als wir.
Ob er bald nach Süden zieht?
Ausgelassen tanzt der Bunte
fröhlich über’m Möwenstrand,
tanzt und tanzt ganz wild umher,
zerrt an seinem langen Band.
Das empört die Silbermöwen,
und sie stürzen auf den Drachen,
hacken mit den scharfen Schnäbeln
auf ihn ein mit lautem Lachen.
Möwen, lasst den Fremdling leben!
Ermuss an der Leine liegen,
ist er noch so farbenprächtig.
Ihrkönnt in die Weite fliegen.
© Christa Kluge